Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  13. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  14. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

"Sie haben Blut an Ihren Händen!"

2. Februar 2024 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Kinderpornos und Mobbing" - Facebook-CEO Zuckerberg musste sich diese Woche bei Eltern von durch Soziale Medien geschädigten Kindern im US-Senat entschuldigen. Beide Parteien kündigen strengere Maßnahmen gegen Soziale Netzwerke an.


Washington D.C. (kath.net)

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat sich gestern bei einer Anhörung im US-Senat bei Eltern entschuldigt, deren Kinder durch die Nutzung von Online-Plattformen zu Schaden gekommen sind. "Ich bedauere, dass sie das alles durchleben mussten", sagte Zuckerberg laut einem "Presse"-Bericht. Bei der Anhörung ging um Kinderpornos und Mobbing. Mit dabei waren auch Vertreter von TikTok, Snapchat, Discord und von X. Bei der Anhörung haben verschiedene Eltern Kinderfotos hochgehalten.  Der republikaners Senator Josh Hawley hat Zuckberg & Co aufgefordert, sich bei den Opfern zu entschuldigen.Die Einrichtung eines Opferentschädigungsfonds wurde von Zuckerberg aber abgelehnt. Der Meta-Konzern, zu dem Facebook gehört, wurde von den Senatoren am heftigsten kritisiert. Meta wurde vorgeworfen, im Streben nach Profit die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen auf der Plattform zu ignorieren. Der demokratische Senator Dick Durban, Vorsitzender des Ausschusses, sagte wörtlich: "Discord wurde genutzt, um Kinder zu manipulieren, zu entführen und zu missbrauchen. Metas Instagram half dabei, ein Netzwerk von Pädophilen zu knüpfen und zu fördern; Snapchats verschwindende Nachrichten wurden von Kriminellen vereinnahmt, die junge Opfer finanziell sextorten." Und der bekannte US-Senator Lindsey Graham warf Zuckerberg vor: "Sie haben Blut an Ihren Händen“, Senator Ted Cruz fragte Zuckerberg: "Was zur Hölle haben Sie sich dabei gedacht?


Anlass für die US-Kongressanhörung waren interne Studien, die durch die Whistleblowerin Frances Haugen bekanntworden und in denen es über die negativen Auswirkungen Instagrams auf junge Mädchen ging. Im US-Kongress gibt es derzeit mehrere Gesetzesvorhaben, die für Plattformen wie Facebook ein Problem werden könnten, da diese dann z. B. bei einer wissentliche Weiterverbreitung kinderpornografischer Inhalte haftbar gemacht werden könnten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  8. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  9. Grösse
  10. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  11. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti
  12. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen
  13. „Warum ich katholisch bin“
  14. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  15. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz