Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  9. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  10. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  11. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  12. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
  13. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  14. Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
  15. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“

Man muss Jesus die Führung in seinem Leben übergeben!

6. Jänner 2024 in Spirituelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Salzburger Unternehmer Patrick Knittelfelder und Gründer der HOME Mission Base sprach bei der MEHR 2024 über Erschütterungen in seinem Leben und Gottes Wirken - Bericht aus Augsburg von Roland Noé


Augsburg (kath.net/rn)

„Wenn das Haus zum Wackeln beginnt, was bleibt?“ Diese Frage stellte der Salzburger Unternehmer und Gründer der HOME Mission Base Patrick Knittelfelder am Samstagvormittag den tausenden Teilnehmern des MEHR-Festivals 2024 in Augsburg.  Knittelfelder erzählte von persönlichen Erschütterungen in den letzten Jahren, beginnend mit Corona, wirtschaftlichen Problemen sowie einer Krebserkrankung und der darauf folgenden Chemotherapie.

Er habe damals nicht mehr beten können, gestand er. „Das hat mich angezipft ohne Ende. Hätte mir wer einen Psalm geschickt, den hätte ich umgebracht", bekannte er im Rückblick auf diese herausfordernde Zeit. Erst später habe er verstanden, was Gott ihm damit sage wollte. Gott nehme nicht unsere Probleme weg, er begleite uns vielmehr in schweren Zeiten, unterstrich der Unternehmer. „Mein ‚‘Learning‘ ist: Gott hat Null Interesse dran, meine Probleme zu lösen. Aber Gott hat massives Interesse daran, mich zu heilen.“


Knittelfelder erinnerte das begeisterte Publikum daran, dass die „Durchbrüche“ der Schlüssel für geistliches Leben seien. Das müsse man nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herz verstehen. Ohne Bibel-Lesen und eine "Stille Zeit" seien geistliche Durchbrüche nicht möglich. Notwendig ist für den Unternehmer auch die „Jüngerschaft“, ein zielgerichteter Prozess, den Jesus uns mit seinen Jüngern vorgelebt habe. „Ich kann tausend Wallfahrten machen, es wird nichts nützen, ich muss mich aufmachen und ich muss meine Schritte gehen.“

Dafür sind vier Dinge notwendig, erklärte Knittelfelder. Zuerst brauche man ein Fundament, das Vaterherz Gottes. Die Basis sei:  „Dieser Gott hat gute Absichten mit Dir! Du müsstest der glücklichste Welt der Mensch sein! Warum glauben wir das nicht? Weil unser Urvertrauen gestört ist.“

Eine weitere Säule für Jüngerschaft sei das Thema „Identität und Selbstannahme“, erklärte Knittelfelder. „Gott hat sicher keinen Fehler gemacht, er hat Dich wunderbar geschaffen!" Wenn man unzufrieden sei mit sich selber, deute das darauf hin, dass wir in unserem Innersten denken: "Eigentlich hat Gott mit mir einen Fehler gemacht." Dies sei jedoch nicht der Fall. "Stell dir vor, wir würden Frieden schließen mit uns selber!", appellierte Knittelfelder an díe Anwesenden, sich selber anzunehmen.

Ein weiterer Punkt sei, Gottes Stimme zu hören.  „Du kannst die Stimme Gottes nicht hören, wenn Du nicht beginnst, Dich mit der Bibel auseinanderzusetzen", unterstrich er. "Hüte Dich vor Menschen, die sagen, dass sie die Stimme Gottes hören, aber keine Ahnung haben von der Schrift.“  Auch die„Unterscheidung der Geister“ gehöre in diesen Themenbereich.

Am Ende stehe die „Königsdisziplin“: Man müsse Jesus, dem König, die Führung in seinem Leben übergeben. Lebensübergaben seien keine Sache, die einmalig erledigt werden, sie seien ein Prozess. „Wenn Du an dem arbeitest, werden Stürme kommen. Jesus sagt: Bau Dein Haus auf Felsen und wenn Du keinen Felsen findest, dann bau Dir ein Fundament. Jüngerschaft ist ein großartiges und gewaltiges Fundament!"

VIDEO - Kurzauszüge vom Vortrag


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  7. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  8. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  9. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  10. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  11. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  12. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  13. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  14. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  15. Rekordbeteiligung bei traditioneller Wallfahrt nach Chartres - Mehr als 20.000 Teilnehmer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz