Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  3. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Kardinal Müller: Jesus müsste heute wegen seiner Lehre über die Ehe ins Gefängnis

31. Dezember 2023 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einem Interview nahm der Kardinal auch zur Behandlung von Kardinal Burke und Bischof Strickland durch Papst Franziskus Stellung.


Rom (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Jesus Christus würde heute nicht nur deshalb verurteilt, weil er der Messias ist, sondern auch für seine Verkündigung der Ehe als Bund eines Mannes mit einer Frau, sagte Kardinal Müller. Der frühere Präfekt der Glaubenskongregation sprach am 17. Dezember mit Jacob Rees-Mogg von GB News.

Die pastorale Sorge für das Seelenheil jeder Person sei für alle Priester, Bischöfe und Päpste eine Verpflichtung, betonte der Kardinal. Jesus gebe jedem die Möglichkeit der Umkehr und eines Neubeginns, sagte er in der Beantwortung einer Frage von Rees-Mogg.


Jesus widerspreche aber den „Ideologen“, welche die Ehe eines Mannes mit einer Frau und die Familie der Eltern mit ihren Kindern relativieren oder sogar zerstören wollen. Jesus würde heute nicht nur deshalb verurteilt werden, weil er der Messias sei, sondern müsste in den USA und in europäischen Ländern ins Gefängnis, weil er „die Wahrheit über die Ehe zwischen Mann und Frau“ verkündet habe, merkte Kardinal Müller an.

Rees-Mogg befragte den Kardinal dann über die Behandlung von Bischof Strickland und Kardinal Burke durch Papst Franziskus. Müller antwortete, dass er über die beiden Fälle nicht mehr wisse, als in den Medien veröffentlicht sei. Er könne aber persönlich bestätigen, dass beide „fromme Katholiken und eifrige Seelsorger“ seien.

Burke sei der bestqualifizierte Kirchenrechtler im Kardinalskollegium, stellte er fest. Die Vorstellung, dass Burke und Strickland „Feinde des Papstes“ seien, zeige nur den „unchristlichen Geist der Autoren dieser absurden Anschuldigungen“.

Es sei sinnvoller, mit Kardinal Burke und Bischof Strickland in einen ehrlichen Dialog zu treten, als streng gegen die beiden vorzugehen. Letzteres würde der Kirche nur negative Schlagzeilen bringen, schlug Kardinal Müller vor.

 

© Foto Kardinal Müller: Michael Hesemann

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  3. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  4. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  7. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. „Warum bin ich Christ“
  10. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  11. Mit dem Rosenkranz im Gym
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  14. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz