Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  10. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  11. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  12. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  13. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  14. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  15. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet

Jerusalemer Patriarch Pizzaballa will nicht Papst werden

30. September 2023 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Man müsste verrückt sein, solch einen Job machen zu wollen"


Vatikanstadt  (kath.net/KAP) Der künftige Kardinal Pierbattista Pizzaballa möchte nicht der nächste Papst werden. Spätestens seit seiner Ernennung zum Kardinal wird der Lateinische Patriarch von Jerusalem als ein möglicher Nachfolger von Franziskus gehandelt. Er möge es aber, wenn Menschen ihn als "papabile" bezeichnen, sagte der 58-Jährige am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress in Rom. Seine Begründung ist ein italienisches Sprichwort: "Wenn du als Papst in ein Konklave gehst, verlässt du es als Kardinal."

Das sei es, was er wolle - das Papstamt hingegen "natürlich nicht". "Man müsste verrückt sein, solch einen Job machen zu wollen", so der gebürtige Italiener, der seit 34 Jahren im Heiligen Land arbeitet. Am Samstag wird Pizzaballa offiziell in das Kardinalskollegium aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt darf er an einer eventuellen Papstwahlversammlung (Konklave) teilnehmen. Pizzaballa wird der erste Kardinal sein, der in Jerusalem residiert. Er versteht seinen neuen Titel auch als Verantwortung für eine Stimme von und aus Jerusalem.


Neben Pizzaballa wird der Papst am Samstag im Petersdom weitere 20 Männer die Kardinalswürde verleihen. Die Namen der neuen Purpurträger hatte Franziskus bereits im Juli bekanntgegeben. 18 der Kandidaten haben das 80. Lebensjahr noch nicht vollendet und wären damit bei einem künftigen Konklave zur Papstwahl berechtigt. Unter den neuen Kardinälen sind u.a. der polnische Erzbischof Grzegorz Rys, der Madrider Erzbischof Jose Cobo Cano oder auch der Hongkonger Bischof Stephen Chow Sau-yan.

In den Senat des Papstes aufgenommen werden außerdem die Leiter maßgeblicher Kurienbehörden: Mit Victor Manuel Fernandez, Robert Francis Prevost und Claudio Gugerotti erhalten die neuen Präfekten der Dikasterien für die Glaubenslehre, für die Bischöfe und für die Ostkirchen den Kardinalspurpur. Weil Kardinal Patrick D'Rozario am 1. Oktober seinen 80. Geburtstag feiert, wird die Zahl der Papstwähler nach dem Wochenende bei 136 liegen. Bis zum Jahresende verlieren weitere vier Kardinäle altersbedingt ihr Wahlrecht in einem etwaigen Konklave.

 

Foto: (c) Wikipedia / Giovanni Zennaro

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  5. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Schisma auf leisen Sohlen
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  10. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  15. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz