Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  12. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  13. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  14. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  15. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò

Erzbistum Przemyśl bestätigt nach Exhumierung die sterblichen Überreste der Familie Ulma

6. April 2023 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Exhumierung vor der Seligsprechung der Familie Ulma – Die Märtyrer-Familie war von Nazi-Schergen 1944 brutal hingerichtet worden, denn sie hatte Juden vor den Nazis versteckt. Von Petra Lorleberg


Markowa (kath.net/pl) Die sterblichen Überreste der Familie Ulma (siehe Link) wurde auf dem Pfarrfriedhof in Markowa vor wenigen Tagen gemäß den Richtlinien der katholischen Kirche exhumiert. Im Bericht des für die Seligsprechung der Familie zuständigen Erzbistums Przemyśl heißt es wörtlich: „Die Ergebnisse einer detaillierten und gründlichen forensischen Untersuchung bestätigen und entsprechen eindeutig den Archivdaten und denen, die während der kanonischen diözesanen Untersuchung zum Martyrium der Familie Ulma am 24. März 1944 in Markowa gesammelt wurden. Nachdem die Anerkennung abgeschlossen war, wurden die irdischen Überreste an einem speziell vorbereiteten und geeigneten Ort – ausgewählt von Erzbischof Adam Szala – transportiert. Dort wird auf den Moment gewartet, in dem sie anlässlich der Seligsprechung der Familie Ulma in die Pfarrkirche in Markowa überführt werden.“


Hintergrund: Die Familie Ulma war 1944 denunziert und mit ihren sechs geborenen Kinders im Alter von 1 bis 8 Jahren erbarmungslos hingerichtet worden, zuerst die Eltern vor den Augen ihrer Kinder. Wiktoria Ulma war bei der Hinrichtung hochschwanger. Die Familie starb, weil sie aus christlichen Motiven acht Juden eineinhalb Jahre lang im Haus versteckt hatte, um sie vor dem Zugriff der nationalsozialistischen deutschen Besatzer zu schützen. Deutsche Polizisten hatten die Bluttat vollbracht. Am 17.12.2022 bestätigte Papst Franziskus das Martyrium der Familie und macht damit den Weg für die Seligsprechung frei.

Die Seligsprechung der Diener Gottes Józef und Wikoria Ulma und ihrer sieben Kinder findet am 10. September 2023 in ihrem früheren Wohnort Markowa statt, teilte die Erzdiözese Przemyśl jüngst mit. Der Seligsprechungsmesse wird der Leiter der Vatikanbehörde für Heiligsprechungen, Kurienkardinal Marcello Semeraro, vorstehen.

Die Seligsprechung eines ungeborenen Kindes gilt als Präzedenzfall und wird von Lebensschützern sehr begrüßt, kath.net hat berichtet (Link).

Foto (c) Erzbistum Przemyśl/Sławek Kasper


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  12. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  13. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  14. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  15. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz