Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  2. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  10. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  11. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  12. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'

Ungarischer Erzbischof: „LGBT-Ideologie ist gefährlicher als Islamisierung“

24. März 2023 in Weltkirche, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gyula Márfi verweist auch auf eine Prophezeiung von Pater Pio, nach der Ungarn eine historische Rolle in der Re-Christianisierung Europas spielen könnte.


Veszprém/Ungarn (kath.net/mk) Gyula Márfi, der emeritierte Erzbischof von Veszprém, Ungarn, warnte rund um Weihnachten in einem Interview mit Magyar Jelen vor den Gefahren für die europäische Christenheit, wie LifeSiteNews berichtet. Eine der größten Bedrohungen, noch gefährlicher als der Islam, sei die LGBT-Ideologie, weil sie die Grundlagen der katholischen Moral untergrabe, samt Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe, die er als „Todsünde“ bezeichnete. Kinder dürften durch Medien und Schulen nicht in ihrer geschlechtlichen Identität verunsichert werden, meinte der Erzbischof und spielte damit auf Ungarns Gesetz zum Schutz von Kindern vor LGBT-Einflüssen an. Auch die Segnung homosexueller Paare durch viele deutsche Priester nannte er „anti-christlich“.


„Eines der klarsten Zeichen für die Anti-Christlichkeit der EU war die Nicht-Erwähnung von Europas christlichen Wurzeln in der Verfassung“, betonte Márfi und verwies auf die Freimaurerei als Urheberin, die an Europas Entchristlichung stark interessiert sei. Diese Haltung sei geschichtsvergessen, weil die griechisch-römischen Traditionen, auf denen auch Neuzeit und Aufklärung gründen, von christlichen Mönchen durch das Mittelalter hindurch bewahrt worden seien. Schließlich werde auch die starke muslimische Einwanderung als Vehikel zur Entchristlichung benutzt, sprach der Erzbischof von einem ähnlich unheilvollen Pakt wie zwischen den Schriftgelehrten und ihrem Todfeind Pontius Pilatus.

„In einer multikulturellen Gesellschaft verliert der Einzelne seine Identität, Kultur, Sprache, praktisch alles“, was es mächtigen Firmen oder politischen Kräften leichter mache, die Leute zu manipulieren. Mit dieser Strategie würden sie sich aber letztlich selbst zerstören, denn „der Islam wird niemals ihre liberalen Prinzipien akzeptieren“. Schließlich sprach Márfi auch über eine mögliche Rolle Ungarns in der Re-Christianisierung Europas: „Wir (Ungarn) müssen an unserem Glauben sehr festhalten. Von Pater Pio stammt eine Prophezeiung, wonach Ungarn ein Käfig ist, aus dem einst ein schöner Vogel herausfliegen wird, der der ganzen Welt Segen bringt. Ich schließe nicht aus, dass dies so passieren wird. Nicht deshalb, weil wir Ungarn herausragender als alle anderen wären, sondern weil Gott oft die Kleinen erwählt, um durch sie etwas Großes zu bewirken.“

Archivfoto (c) Wikipedia/Thaler Tamas/CC BY-SA 4.0


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  3. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  4. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  5. Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf
  6. 3,5 Millionen Ave Maria für den Papst
  7. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan
  8. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  9. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  10. Die Familie als Schule der Liebe - Eine Kirche aus Familien
  11. Vatikan: Papst verbrachte nach Krebs-OP eine ruhige Nacht
  12. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  13. EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz