Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  9. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. Drei Stunden im Fegefeuer
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

Ungarischer Erzbischof: „LGBT-Ideologie ist gefährlicher als Islamisierung“

24. März 2023 in Weltkirche, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gyula Márfi verweist auch auf eine Prophezeiung von Pater Pio, nach der Ungarn eine historische Rolle in der Re-Christianisierung Europas spielen könnte.


Veszprém/Ungarn (kath.net/mk) Gyula Márfi, der emeritierte Erzbischof von Veszprém, Ungarn, warnte rund um Weihnachten in einem Interview mit Magyar Jelen vor den Gefahren für die europäische Christenheit, wie LifeSiteNews berichtet. Eine der größten Bedrohungen, noch gefährlicher als der Islam, sei die LGBT-Ideologie, weil sie die Grundlagen der katholischen Moral untergrabe, samt Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe, die er als „Todsünde“ bezeichnete. Kinder dürften durch Medien und Schulen nicht in ihrer geschlechtlichen Identität verunsichert werden, meinte der Erzbischof und spielte damit auf Ungarns Gesetz zum Schutz von Kindern vor LGBT-Einflüssen an. Auch die Segnung homosexueller Paare durch viele deutsche Priester nannte er „anti-christlich“.


„Eines der klarsten Zeichen für die Anti-Christlichkeit der EU war die Nicht-Erwähnung von Europas christlichen Wurzeln in der Verfassung“, betonte Márfi und verwies auf die Freimaurerei als Urheberin, die an Europas Entchristlichung stark interessiert sei. Diese Haltung sei geschichtsvergessen, weil die griechisch-römischen Traditionen, auf denen auch Neuzeit und Aufklärung gründen, von christlichen Mönchen durch das Mittelalter hindurch bewahrt worden seien. Schließlich werde auch die starke muslimische Einwanderung als Vehikel zur Entchristlichung benutzt, sprach der Erzbischof von einem ähnlich unheilvollen Pakt wie zwischen den Schriftgelehrten und ihrem Todfeind Pontius Pilatus.

„In einer multikulturellen Gesellschaft verliert der Einzelne seine Identität, Kultur, Sprache, praktisch alles“, was es mächtigen Firmen oder politischen Kräften leichter mache, die Leute zu manipulieren. Mit dieser Strategie würden sie sich aber letztlich selbst zerstören, denn „der Islam wird niemals ihre liberalen Prinzipien akzeptieren“. Schließlich sprach Márfi auch über eine mögliche Rolle Ungarns in der Re-Christianisierung Europas: „Wir (Ungarn) müssen an unserem Glauben sehr festhalten. Von Pater Pio stammt eine Prophezeiung, wonach Ungarn ein Käfig ist, aus dem einst ein schöner Vogel herausfliegen wird, der der ganzen Welt Segen bringt. Ich schließe nicht aus, dass dies so passieren wird. Nicht deshalb, weil wir Ungarn herausragender als alle anderen wären, sondern weil Gott oft die Kleinen erwählt, um durch sie etwas Großes zu bewirken.“

Archivfoto (c) Wikipedia/Thaler Tamas/CC BY-SA 4.0


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  3. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  4. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  5. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  6. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  7. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  8. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  9. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  10. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  11. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  12. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  13. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Johannes Paul II. feierte seine ersten drei Messen für Familienmitglieder am Allerseelentag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz