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Papst: Umgang mit Missbrauch "in der jeweiligen Zeit deuten"

12. März 2023 in Chronik, 32 Lesermeinungen
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Franziskus nimmt seinen Vorvorgänger Johannes Paul II. gegen Vorwürfe wegen dessen Umgang mit Missbrauchsfällen in Schutz.


Buenos Aires/Rom (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus hat seinen Vorvorgänger Johannes Paul II. (1978-2005) gegen Vorwürfe wegen dessen Umgang mit Missbrauchsfällen in Schutz genommen. Man müsse die Dinge nach den Maßstäben der jeweiligen Zeit bewerten, sagte er in einem Interview der argentinischen Zeitung "La Nacion" (Freitag). "Damals hat man alles vertuscht", so Franziskus. Während die katholische Kirche seit dem Missbrauchsskandal von Boston 2002 das Problem angegangen habe und sehr auf Aufklärung bedacht sei, finde etwa in Familien oder an Schulen immer noch Vertuschung statt.


Zu aktuellen Vorwürfen in Polen, Johannes Paul II. habe in seiner Zeit als Erzbischof von Krakau einen des Kindesmissbrauchs beschuldigten Priester nach Österreich entsandt, sagte Franziskus: "Ich kenne den Fall nicht, aber es war das Übliche." Allerdings müsse jede Epoche "mit der Hermeneutik der jeweiligen Zeit gedeutet werden".

Franziskus nannte seinen direkten Amtsvorgänger Benedikt XVI. (2005-2013) mutig, weil er die offizielle Auseinandersetzung mit dem Missbrauch auf die Agenda genommen habe. Nach dem Boston-Skandal habe die Kirche "den Stier bei den Hörnern gepackt", so der Papst.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


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Lesermeinungen

 Maria Lentner 28. März 2023 

Eigentlich

ist das eine schön getarnte Schmähung.


0
 
 Tante Ottilie 17. März 2023 
 

Ich empfehle sehr,

einmal den Artikel mit der Überschrift "Vier polnische Priester im Nebel" zu googeln.

Ist sehr aufschlussreich.


1
 
 Fischlein 14. März 2023 
 

@Norbert Sch?necker

Wenn es um die Anzeige geht, habe ich hier meine Zweifel. Sicher kann und soll den bekannten Fall der Polizei melden. Was mich aber wundert, ist die Untätigkeit der Angehörigen des Opfers.
Im Fall von Loranc hat Bischof Wojtyla den Priester sofort aus der Pfarrei weggeschickt, die Familie hat aber selbst die Polizei eingeschaltet. Das war (glaube ich) in den 60er Jahren.
Der sexuelle Missbrauch ist eine Tragödie. Wenn die Angehörigen aber dem Opfer nicht helfen, ist das eine nächste Tragödie.


0
 
 Norbert Sch?necker 14. März 2023 

@Kapuzenpullover

Ja, stimmt (fast) alles.
Deshalb habe ich ja auch geschrieben, dass es DAMALS verständlich war. in den letzten paar Jahrzehnten war eine simple Versetzung fahrlässig. Und dass die vielen Fälle, wo sogar eine Anzeige vermieden wurde, schrecklich sind, darin sind wir uns ohnehin einig.
Was den Vergleich mit dem Alkoholismus betrifft: auch da wissen wir heute, dass ein ehemaliger Alkoholiker wahrscheinlich nie komplett geheilt ist. Die AA bezeichnen sich deshalb selbst korrekt als "trockene Alkoholiker". Würden mich aber Experten überzeugen, dass der Alkoholiker komplett geheilt ist, dann würde ich ihm auch einen Job an der Bar geben.
Und analog war es auch mit Pädophilen.
Diese "Ausrede" zieht natürlich nur dann, wenn der Täter in den Siebzigern vorher wirklich seine Strafe abgesessen und eine Therapie absolviert hat. Bei Vertuschung oder in den letzten Jahrzehnten ist die Ausrede nur faul.


0
 
 Gundula.M 13. März 2023 
 

@Maria Faustyna

Eine Schnitzeltherapie würde sicher helfen, sehr lecker ;-)


2
 
 maria.faustyna 13. März 2023 
 

@veganerin

Wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil.


3
 
 Zeitzeuge 13. März 2023 
 

An evtl. leseschwache Veganer etc.:

Ich habe nicht Ulrich Motte sondern Tante Ottilie
auf den Vergleich "wvh. Geschiedene und Zölibat"
geantwortet, wer meine Beiträge hier liesst, weiss,
daß ich diese abscheulichen Missbrauchsschandtaten
zutiefst verurteile, damals wie heute!

Genau diesen Text habe ich weiter unten
bereits verfaßt!

Allerdings entscheide ich selber, wem ich

persönlich antworte und wem nicht......!


4
 
 Gundula.M 13. März 2023 
 

@Veganerin

Vielleicht kräftigen Sie erstmal ihren Gehirn mit einem Stück ordendlichem Fleisch, bevor Sie hier ehrenwerte Personen in den Schmutz ziehen. Desselben ihre Trittbrettfahrer @Raquel Roper und Pert Paul P. und dergleichen mehr.


3
 
 Kapuzenpullover 13. März 2023 
 

@Norbert Schönecker

"Bis in die 80er Jahre hinein galt Pädophilie als therapeutisch heilbar. "Das mag sein. Aber man hat die Praxis des "Versetzens" bis weit in das 21. JH beibehalten. Das ist eindeutig falsch! Zudem gilt das schöne Beispiel von Herrn Motte. Einen Kassierer der Geld veruntreut hat, sollte man nicht wieder mit der Kasse betrauen, erstens, weil man ihn dadurch in Versuchung führt und zweitens, weil man möglicherweise wieder Geld verliert. Ich würde einen Alkohiliker. Der nach einem erfolgreichen Entzug trocken ist, auch nicht wieder eine Arbeit an der Bar geben.
Bleiben die vielen Fälle, wo Anzeigen ausblieben oder die Missbrauchsopfer samt Eltern sogar zum Schweigen gezwungen wurden. Man muss nur einmal in die entsprechenden Berichte hineinsehen. Schrecklich!


5
 
 Veganerin 13. März 2023 
 

@Andrzej123

Sorry, ich habe Herrn Motte nichts gefragt, nur @Zeitzeuge, aber dieser hat nicht geantwortet.


4
 
 Norbert Sch?necker 13. März 2023 

Wo sich wirklich etwas geändert hat

Ich stimme den meisten Vorpostern zu.

Eine Besonderheit, die tatsächlich zeitgebunden ist, stellt die Sicht der Psychotherapie dar. Bis in die 80er Jahre hinein galt Pädophilie als therapeutisch heilbar. Deshalb ist es nachvollziehbar, wenn damals ein Priester nach Absolvierung der staatlichen Strafe und einer vollendeten Therapie wieder in der Pfarrseelsorge eingesetzt wurde. Das war tatsächlich "state of the art".

Heute weiß man es besser. Nach einer erfolgreichen Therapie weiß ein Pädophiler, dass er der Versuchung aus dem Weg gehen muss - deshalb wird er sich weigern, wieder in der Seelsorge mit Kindern tätig zu sein.

Aber vertuscht wurde ja oft genug so, dass es nicht einmal zu Anzeigen kam. Und das war schon damals nicht korrekt, um nicht zu sagen verbrecherisch.


3
 
 Andrzej123 12. März 2023 
 

@raquel roper @peter-paul.p @veganerin

Werte Mitforisten,
Ihre Kommentare in Richtung Stefan Fleischer sind mE ein starkes Stück.
"Missverstehen Sie mich richtig" nennt sich der Auftritt Gregor Gysis in der Berliner "Distel".
Lustvolles absichtliches Missverstehen sind etwas für's Kabarett um spannende Dialoge anzufeuern, aber ich denke es passt nicht bei diesem Thema.
Das gleiche gilt für die rhetorische Frage von veganerin an Ulrich Motte.
Einigen geht es offenbar zu gut, dass sie Zeit für derartiges zeitverschwendendes aneinander vorbei reden haben.


6
 
 Miriam7 12. März 2023 
 

@Stefan Fleischer

Sie haben meine volle Zustimmung!


1
 
 peter-paul.p 12. März 2023 
 

@Stefan Fleischer

Bei manchen Dingen mögen sie richtig liegen, dass diese früher anders gesehen wurden. Während früher bei der Erziehung von Kindern öfters auch körperliche Gewalt eingesetzt wurde (Watschen), dürfen Eltern das heute nicht mehr. Aber sexueller Missbrauch? Ich bitte Sie, nie und nimmer! Wir haben selbst Kinder, die lange erwachsen sind. Wenn ich da etwas mitbekommen hätte, dem Gnade Gott. Und das Pontifikat von JPII ist noch keine Ewigkeit her. Sorry, nein kein Verständis für Ihre Aussage oder ich habe das völlig falsch verstanden.


7
 
 raquel roper 12. März 2023 
 

@Stefan Fleischer

Möglicherweise sieht eine Mutter, die selbst mehrere Kinder hat das eben anders als ein zölibatär lebender Mann.


7
 
 Tante Ottilie 12. März 2023 
 

Sehr geehrter, lieber Zeitzeuge,

Danke für Ihre Replik, der ich gerne und aus tiefer Überzeugung zustimme.
Allerdings ging es mir nicht so sehr um Verstöße und danach eine ggf. Aufhebung des um die Aufhebung des Zölibats eines Priesters sondern um die de facto "Auflösung" der Priesterweihe bei einer Laisierung eines Priesters.

Ich habe die höchst feierliche und ernste Diakonen- bzw. Priesterweihe, die ja das erste Zölibatsversprechen beinhalten ja als ein Sakrament wie die christlich geschlossene Ehe verstanden.

Bei einer kirchlich geschlossenen Ehe versprechen sich die beiden Partner gegenseitige lebenslange Treue.
Bei einer Priesterweihe setze ich ein ebenfalls lebenslanges Treueversprechen des Kandidaten gegenüber Gott voraus. Gott selbst wird sicherlich in diesem Pakt von sich aus die Treue halten - das liegt in Seiner Natur.
Wenn aber der Priester sich im Laufe seines Lebens gegen sein Weiheversprechen zugunsten einer menschlichen Partnerin entscheidet, so ist das kirchlicherseits im Rahmen einer Laisierung mö


2
 
 Ulrich Motte 12. März 2023 
 

Carlotta: Warum geht es in diesem Fall nicht "darum"?

Wenn Feinde etwas gegen jemanden aus Feindschaft vorbringen, ist das Vorbringen moralisch falsch, aber nicht unbedingt sachlich falsch! Zudem würde doch solchen Feinden Wind aus den Segeln genommen sein, hätte die Kirche damals bei so ekelhaften Verbrechen von Priestern konsequent im Sinne ihrer Sexualmoral gehandelt. Übrigens: Die Beichte führt zur Vergebung, aber nicht zur Wiedererlangung der Fähigkeit, ein geistlichs Amt zu führen. Unterschlägt ein Kassierer Geld, kann ihm das bei Reue (Versprechen des Nicht-Wiedertuns eingeschlossen)vergeben sein. Aber deshalb würde ich ihn trotzdem nur in sehr seltenen Ausnahmefällen wieder als Kassierer beschäftigen...


1
 
 Zeitzeuge 12. März 2023 
 

Mehr über den Umgang mit Missbrauch im Sport im Link!

Es trifft einfach nicht zu, daß nur in der
kath. Kirche vertuscht wurde.

Auch die EKD tut sich schwer bei der
Aufarbeitung dieser Schandtaten, was jeder
selber im Internet recherchieren kann.

Daß ich die Vertuschungen im katholischen
Bereich damals wie heute verurteile habe ich
bereits gesagt. Jede einzelne dieser Schandtaten
ist eine zuviel und eine schreckliche Todsünde
vor GOTT mit allen Folgen für das ewige Heil
des Täters falls er nicht echt bereut wie ich
eben bereits geschrieben habe.

Eine allgemeine Anzeigepflicht wird hier im
Forum nur selten gefordert, wieso?

www.ndr.de/sport/mehr_sport/Vertuscht-verdeckt-verdraengt-Missbrauchsopfer-im-Sport-klagen-an,missbrauch2368.html


5
 
 Zeitzeuge 12. März 2023 
 

Ob ich hier bewußt falsch verstanden werde?

Ich habe nicht Ulrich Motte sondern Tante Ottilie
auf den Vergleich "wvh. Geschiedene und Zölibat"
geantwortet, wer meine Beiträge hier liesst, weiss,
daß ich diese abscheulichen Missbrauchsschandtaten
zutiefst verurteile, damals wie heute!

Von Schulen und Sportvereinen hört man bei
diesem traurigen Thema nur sehr wenig, es gibt
auch Missbrauch von Schülern untereinander,
mehr im Link.

Also bitte genau lesen.

Ich habe auch hier schon darauf hingwiesen, daß
ein Priester, der die schwere Todsünde des
sexuellen Missbrauchs begangen hat jedesmal
eine neue Todsünde begeht wenn er die hl. Messe
in unbekehrtem Zustand zelebriert.
Bekehrung erfordert eine gültige Beichte mit
Reue, Bekenntnis und Vorsatz es nie wieder zu
tun u n d als Wiedergutmachung eine Selbstan-
zeige vor den kirchl. und weltl. Institutionen,
ansonsten keine Lossprechung erfolgen kann.

Diesen Aspekt vermisse ich auch hier in der
Diskussion seit Jahren.

www.swr.de/swr2/wissen/sexuelle-gewalt-was-koennen-schulen-tun-102.html


4
 
 Stefan Fleischer 12. März 2023 

Umgang mit Missbrauch "in der jeweiligen Zeit deuten"

Wenn ich in meine jungen Jahre zurückblicke, so kommt mir so vieles in den Sinn, was nach der damaligen Zeit recht war, nach heutigen Massstäben ganz anders beurteilt würde. Umgekehrt gilt das natürlich auch. Vieles, was heute als recht, ja selbstverständlich, wenn nicht gar löblich gewertet wird, war damals absolut falsch, vielleicht sogar Sünde. Und wie das alles in den kommenden Zeiten gewertet werden wird, das kann niemand vorhersagen. Zum Glück sind wir nicht allein auf die menschliche Gerechtigkeit angewiesen. Wir alle haben einen allwissenden und allmächtigen Richter. «Die Furcht des Herrn ist rein, / sie besteht für immer. Die Urteile des Herrn sind wahr, / gerecht sind sie alle.» (Ps 19,10)

Jede Zeit und jede Gesellschaft hat ihre Brille, welche für eine gerechte Beurteilung vergangener Ereignisse nur sehr bedingt genügt.


7
 
 Veganerin 12. März 2023 
 

@Frau Roper

Das sehe ich genauso.
Eine Ehe ist genauso wie ein Missbrauch ein Verstoß gegen den Zölibat. Aber bei letzterem kommt noch die Verletzung des Kindes hinzu. So etwas hätte JPII sehen müssen! Für mich ist alles andere ein Kleinreden von Schuld!


8
 
 raquel roper 12. März 2023 
 

Ein Priester, der eine Frau heiraten wollte, durfte schon zu Zeiten von JPII nicht mehr Priester sein. Aber wenn er mehrfach Kinder missbraucht hat, dann wurde er nur versetzt?
Es muss doch jedem klar sein, dass da etwas nicht stimmt!


8
 
 Veganerin 12. März 2023 
 

@Zeitzeuge

"Die Unauflöslichkeit der Ehe ist göttlichen Rechts,
der Zölibat kirchlichen Rechts."
@Ulrich Motte sprach von mehrfachen Kindesmissbrauch. Das ist für Sie nur ein Verstoß gegen den Zölibat?


7
 
 Everard 12. März 2023 
 

Gut, ist daß der Papst

dieses Ungetüm des Mißbrauchs nicht kleinredet und selbstgerecht auf das Vereinswesen, Familien etc wo derlei auch geschieht verweist.
Ein Kleriker ist ganz besonders verantwortlich und wenn es innerhalb der Hierarchie mit entsprechender Autorität geschieht ist es umso verwerflicher. Der Papst weiß dies.


1
 
 FSM 12. März 2023 
 

In Fragen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen führt kein Weg an einer allgemeinen Anzeigepflicht vorbei. Ob man das allerdings in Familien rechtlich durchsetzen kann (wegen des Rechts auf verweigern der Aussage, weil man sich und Familienangehörige nicht belasten muss), weiß ich allerdings nicht.


8
 
 Zeitzeuge 12. März 2023 
 

Liebe Tante Ottilie, gestatten Sie mir eine Korrektur:

Die Unauflöslichkeit der Ehe ist göttlichen Rechts,
der Zölibat kirchlichen Rechts.

Es kann nie "unbarmherzig" sein, das göttliche
Recht pflichtgemäß anzuwenden.

Gerne wünsche ich einen besinnlichen Sonntag
und Ihnen Beiden Gottes Segen und alles Gute!

Wir sind im täglichen Gebet mit- und auch
füreinander verbunden!


4
 
 canis.lupus 12. März 2023 
 

@Zeitzeuge

Das Problem liegt denke ich daran, dass in der Katholischen Kirche Dritte, die von den Taten wussten, die also weder Täter noch Opfer waren, keine Strafanzeige gestellt haben. In Schulen und Sportvereinen passiert das i.d.R.. Wesentlich schwieriger sind natürlich die Fälle in Familien, wegen der dort herrschenden engen Beziehungen zueinander.


9
 
 Carlotta 12. März 2023 
 

Ulrich Motte

Darum geht es in diesem Fall nicht, sondern darum, daß sich heute- aus allzu durchsichtigen Gründen- die alt-neuen Feinde völlig schamlos der alten Angriffe kommunistischer Geheimdienste bedienen. Am Ende schreckten die nicht davor zurück, einen Killer anzuheuern, um ihren Angstgegner für immer loszuwerden.


4
 
 Kapuzenpullover 12. März 2023 
 

@Zeitzeuge

M.W. sind auch noch in den letzten Jahren Missbrauchsfälle (inclusive Kinderpornografie) in der katholischen Kirche passiert.

@Herr Motte
Sehr berechtigte Frage!
Wenn sich jeder am Zeitgeist der vergangenen Generation orientieren würde, dann hätten wir heute in den Vereinigten Staaten noch die Sklaverei.


7
 
 Zeitzeuge 12. März 2023 
 

Das "Vertuschen" war damals so falsch wie heute, bereits die Nationalsozialisten

nutzten dieses in den Sittlichkeitsprozessen
gegen kath. Geistliche Ende der 30er Jahre
um gegen die kath. Kirche zu agieren, allerdings
unterschieden die Gläubigen damals viel besser
als heute zwischen der hl. kath. Kirche per se
und schlechten, unwürdigen Amtsträgern, vgl.
Link.

Bzgl. "Vertuschen heute" so ist dieses leider
immer noch gang und gäbe im weltlichen Bereich
(Familien, Schulen, Sportvereine) und auch
bei den prot. Gemeinschaften gibt es Nachhol-
bedarf bei der Aufarbeitung dieser scheusslichen
Vergehen.

www.spiegel.de/politik/sumpf-und-sitte-a-592625ae-0002-0001-0000-000043278950


4
 
 Tante Ottilie 12. März 2023 
 

Da haben Sie allerdings recht, Ulrich Motte,

dass hier mit zweierlei Maß gemessen wurde bzw. immer noch wird.

Ein anderes ähnliches Beispiel besteht ja bei der Laisierung eines geweihten kath. Priesters, der z.B. eine Frau kennen- und liebengelernt hat, und künftig mit ihr künftig in einer kirchlich geschlossenen Ehe zusammenleben möchte.

Alles möglich und kein Problem, obwohl doch eigentlich er allein und nicht der stets Treue Gott den in der Priesterweihe seinerzeit geschlossenen lebenslangen Bund gebrochen hat.
Bei wiederverheirateten Geschiedenen war die rk Kirche Demgegenüber strenger und damit unbarmherzig. An sich nicht logisch schlüssig.


4
 
 Ulrich Motte 12. März 2023 
 

Frage (FRAGE)

Sollte die katholische Kirche wirklich den früheren Zeitgeist zumn Maßstab nehmen oder ihre eigene Sexualmoral - auch- in früheren Zeiten? Eine Frau, die von ihrem Mann trotz aller Bitten und Angebote verlassen wurde, gegen ihren Willen geschieden und dann, auch um ihren Kindern wieder eine Familie zu geben, einen Witwer mit Kindern ehelichte und diese Ehe vollzog und höchst moralisch lebte, wurde für immer und ewig von der Kommunion ausgeschlossen, ein Priester, der mehrfach Kinder schändete, durfte oft nach Versetzung und Weiterversetzung nach weiterem Vorfall die Kommunion weiter als Priester vollziehen, als wäre nichts geschehen... Bei aller mir bekannten -und nicht geteilten - theologischen Rechtfertigung des Auschlusses der Frau, wäre nach auch damals geltender Sexuallehre ein anderer Ungang mit dem so gefallenen Priester wohl eher angebracht gewesen, oder?


10
 

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