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Kardinal Woelki: „Aktuell deuten die Zeichen der Zeit darauf hin, dass es Buße und Umkehr bedarf“

1. März 2023 in Deutschland, 24 Lesermeinungen
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Predigt Woelkis bei DBK-Vollversammlung: „Vielleicht liegt in dem Unbehagen darüber, die Notwendigkeit der Umkehr zu Gott und seinem Willen zu predigen, auch das Problem. Vielleicht ist genau das zu lange nicht deutlich genug geschehen.“


Dresden (kath.net/DBK) kath.net dokumentiert die schriftliche Vorlage der Predigt von Kardinal Rainer Maria Woelki (Köln) in der Eucharistiefeier zur Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 1. März 2023 in Dresden, Lesung: Jona 3,1–10. Evangelium: Lk 11,29–32 – Es gilt das gesprochene Wort

Liebe Schwestern, liebe Brüder,
nicht jeder ist zum Bußprediger geboren. Diejenigen, die sich selbst gerne dazu aufschwingen, zumeist am wenigsten. Das Buch Jona, aus dem wir heute in der Lesung gehört haben, zeigt nun, dass – umgekehrt – eine solche Berufung durch Gott durchaus auch auf Widerwillen oder gar Widerstand stoßen kann. Warum, davon weiß schon der Prophet Jeremia ein Lied zu singen: „Du hast mich betört, o HERR“, sagt er, „und ich ließ mich betören; du hast mich gepackt und überwältigt. Zum Gespött bin ich geworden den ganzen Tag, ein jeder verhöhnt mich ... Das Wort des HERRN bringt mir den ganzen Tag nur Hohn und Spott ... Ich hörte die Verleumdung der Vielen: Grauen ringsum! Zeigt ihn an! Wir wollen ihn anzeigen. Meine nächsten Bekannten warten alle darauf, dass ich stürze: Vielleicht lässt er sich betören, dass wir ihn überwältigen und an ihm Rache nehmen können“ (Jer 20,7–10). So klagt Jeremia über seine Berufung.

Bei solchem Klagen mag es nicht verwundern, dass auch der Prophet Jona diesem Schicksal zu entfliehen und sich mit allen Mitteln dagegen zu erwehren versucht. Er will unter keinen Umständen nach Ninive gehen, um dort zu Umkehr und Buße aufzurufen. Jeder von uns weiß seit Kindertagen, was seiner Weigerung folgt: Das Schiff, mit dem er in die entgegengesetzte Richtung zu fliehen versucht, gerät in Not. Während eines Sturmes wird er ins Meer geworfen und dem Tod überantwortet. Aber im Bauch des Fisches wird er von Gott gerettet und zu seiner Prophetenaufgabe geführt. Und Ninive glaubt und bekehrt sich.


Die Texte der heutigen Lesung sowie des Evangeliums sprechen so eindringlich von der Notwendigkeit zu Umkehr und Buße, dass es mir angezeigt schien, dem einige Gedanken zu widmen. Natürlich – das muss ich schon gestehen – hatte ich ein ziemliches Unbehagen, als ich die Texte des heutigen Tages las und dies auf mich zukommen sah. Dabei geht es mir definitiv nicht wie Jeremia oder Jona, die sich grämen, weil ihre Unheilsprophezeiungen nicht eintreten. Auch habe ich keine Offenbarungen wie diese beiden. Es ist vielmehr der anzunehmende Balken in meinem Auge, der mich zur Vorsicht mahnt. „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ (Mt 7,3), fragt Jesus uns alle im Matthäusevangelium. Und das klingt ganz einfach nach. Wahrscheinlich wird es so manchem von Ihnen in vielerlei Hinsicht ähnlich ergehen.

Aber nicht nur die liturgischen Texte des heutigen Tages sind es, die zu Umkehr rufen. Die Tage der österlichen Bußzeit insgesamt tun dies. Sie laden ein, sich wieder neu auf das Evangelium und den Willen Gottes zu besinnen. Noch mehr deuten aktuell aber die Zeichen der Zeit darauf hin, dass es Buße und Umkehr bedarf. Und vielleicht liegt in dem Unbehagen darüber, die Notwendigkeit der Umkehr zu Gott und seinem Willen zu predigen, auch das Problem. Vielleicht ist genau das zu lange nicht deutlich genug geschehen.

Zur Verkündigung des Gottesreiches gehört der Ruf zur Umkehr aber wesentlich dazu. Es gehört dazu ein Bewusstsein, wie es etwa die Dogmatische Konstitution über die Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils Lumen gentium zum Ausdruck bringt. Dort heißt es in Artikel 8: „Während aber Christus heilig, schuldlos, unbefleckt war (Hebr 7, 26) und Sünde nicht kannte (2 Kor 5, 21), sondern allein die Sünden des Volkes zu sühnen gekommen ist (vgl. Hebr 2, 17), umfasst die Kirche Sünder in ihrem eigenen Schoße. Sie ist zugleich heilig und stets der Reinigung bedürftig, sie geht immerfort den Weg der Buße und Erneuerung“ (LG 8).

Die Kirche ist der Reinigung bedürftig. Immer. Und wir haben in ihr immerfort einen Weg der Buße und Erneuerung zu gehen. Nicht nur heute, sondern zu allen Zeiten. Das bedeutet, dass zum Leben eines Christen oder einer Christin augenscheinlich immer auch eine bußfertige Haltung dazugehört. Ebenso wie zum Leben der ganzen Kirche. Es ist eine Haltung gefragt, die stetig danach sucht, dem Willen und den Absichten Gottes immer besser und immer mehr zu entsprechen – auch unabhängig von den schrecklichen Verbrechen des sexuellen und geistlichen Missbrauchs, die in unseren Reihen geschehen sind.

Nicht aus Selbsthass versuchen wir uns unserer Sünden bewusst zu werden, sondern aus Liebe zu Gott, zu unseren Mitmenschen und zu uns selbst, weil mit der Umkehr zu Gott die Verheißung wahrer und befreiter Freude einhergeht. Zu dieser Haltung gehört wesentlich die Umkehr des Herzens, das heißt: ein zerknirschtes Herz. Im Katechismus der katholischen Kirche heißt es dazu: „Diese Umkehr des Herzens ist von heilsamem Schmerz und heilender Traurigkeit begleitet, die die Kirchenväter ,animi cruciatus‘ (Seelenschmerz), ,compunctio cordis‘ (Herzensreue) nannten“ (KKK 1431). Der Schmerz, der Schock, die Fassungslosigkeit, manches Mal auch die Empörung und Wut, die uns alle im Moment ergriffen haben – das dürfen wir nicht vergessen –, wollen heilsam sein. Denn sie wollen zur Umkehr führen. Das ist das Ziel.

Ziel ist es jedoch nicht, dass irgendwann einfach alles wieder gut ist, wenn wir umkehren und Genugtuung zu leisten versuchen. Das Ziel ist, in einer bußfertigen Haltung zu verbleiben. Noch achtsamer zu werden dafür, wo wir Gottes Willen und seiner Liebe zu uns und zu allen Menschen, besonders zu den Armen und Schwachen, noch mehr entsprechen können. Denn in der Liebe zu Gott können wir immer wachsen.

Genau zu dieser Reflexion darüber bieten uns jetzt und wie jedes Jahr die kommenden Tage und Wochen der österlichen Bußzeit Gelegenheit. Eben dazu rufen uns die heutigen Texte der Liturgie, ja, im Letzten Jesus selbst auf, wenn er – wie im heutigen Evangelium – sagt: „Wie Jona für die Menschen in Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein“ (vgl. Lk 11,30). Möge uns also der Herr vor allem in den jetzt vor uns liegenden Wochen der Fastenzeit – aber eigentlich immer –, als Zeichen der Liebe Gottes auch ein Zeichen der Notwendigkeit zur Umkehr zu Ihm sein. Amen.

Archivfoto Kardinal Woelki (c) Erzbistum Köln


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Lesermeinungen

 lakota 3. März 2023 
 

@lesa

Liebe Lesa, ja das ist ein ganz wunderbares Gebet, ich bete es täglich im Rosenkranz.
Gott kann alles zum Guten wenden, das glaube ich fest, aber wenn von ca. 3000 Katholiken bei uns nur noch etwa 50 in die Hl.Messe am Sonntag gehen, kann einem schon Angst werden.


0
 
 lesa 2. März 2023 

Durch Gebet und Glauben wird Gott jede Dunkelheit in Licht verwandeln. (Medjug. 25.12.2019)

Liebe@lakota: Sie sehen m.E. ganz realistisch. Aber die Liebe und Möglichkeiten Gottes sind so groß. In Fatima klagte die Mutter Gottes, viele kommen in die Hölle, weil niemand für sie betet. Und dann lehrte sie uns das Gebet "O mein Jesus ..." Wenn dies doch inzwischen millionenfach gebetet wird, dann dürfen wir im Umkehrschluss zu ihrer Klage folgern: Wenn für die gebetet wird, die sie durch dieses Gebet vor dem Feuer der Hölle erretten möchte, dass dies auch vielfach geschieht. In Sievernich hat Christus inzwischen selber wiederholt um dieses Gebet gebeten. Und in Medjugorje erinnerte die Gospa am 25.1.2023 wieder an Fatima.
Bei Jeremia heißt es auch: "Rufe zu mir und ich werde große Dinge tun". Wie es auch im Epheserbrief heißt es: "Gott kann durch das Gebet unaussprechlich mehr wirken, als wir uns ausdenken können."


1
 
 lakota 2. März 2023 
 

@Chris2

Lieber Chris2,
"die Hoffnung auf das Versprechen des Herrn, dass die Pforten der Hölle sie ... niemals überwinden werden"
werde ich ganz sicher nie verlieren!

Aber die vielen Menschen, die nicht umkehren, nicht an Christus glauben...es ist mir nie so aufgefallen, wie in den letzten paar Jahren.

Wie steht im Evangelium:
Matthäus 24:10-12
10 Viele werden vom Glauben abfallen; sie werden einander verraten, sie werden einander hassen. 11 Falsche Propheten werden in großer Zahl auftreten und viele irreführen. 12 Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nehmen wird, wird bei den meisten die Liebe erkalten."

Wie oft habe ich das gelesen und gehört - aber nie gedacht, daß ich es selbst noch erleben werde.


6
 
 Samuel.-Maria 2. März 2023 
 

Resignation statt Euphorie

Heute morgen in der Tageszeitung ein Interview mit unserem Pfarrer und dem Pfarrer der angrenzenden Gemeinde zum synodalen Weg. Frage des Reporters ob denn noch wirklich berechtigte Hoffnung bei ihnen sei, dass die Ideen der Bischöfe tatsächlich irgendwann mal in die Tat umgesetzt werden. Die beiden Herren sind fest überzeugt dass die Kirche einer Veränderung bedarf .. aber man stellt auch nüchtern fest, dass man es sich einfacher vorgestellt hatte. Es wird wohl doch alles nicht so schnell und komplex gehen wie ins Auge gefasst. Man sei innerhalb der Bischöfe / Kardinäle nicht auf einer Linie und einige Quertreiber würden alles sabotieren und Unwahrheiten nach Rom vermelden. Das wäre nicht christlich .Beide zeigten sich von der Notwendigkeit von Reformen überzeugt aber sind sich im Klaren dass es noch eines harten Stücks Arbeit bedarf…. So langsam reift die Erkenntnis dass doch alles nur auf dem Papier machbar ist …


0
 
 Chris2 2. März 2023 
 

Liebe @lakota

Bitte verlieren Sie nicht die Hoffnung in die Menschen. Denn warum sollten sie umkehren, wenn selbst Bischöfe bei jeder neuen Seuche demonstrativ betonen, sie sei keine Strafe Gottes, ohne dazuzusagen, dass man sie als Anregung zur Umkehr nehmen solle. Bei den Menschen kommt also an: Kein Grund zur Umkehr. Oder wenn man gar, wie bei AIDS/HIV oder dem Missbrauchsskandal (auch eine Art Seuche) sogar noch mehr auf das Gaspedal tritt. Außerdem: Wenn wir angeblich sowieso alle zwangserlöst sind und auf jeden Fall in den Himmel kommen, weil Gott uns alle "so liebt, wie wir sind"...
Vor allem: Bitte verlieren Sie niemals die Hoffnung auf das Versprechen des Herrn, dass die Pforten der Hölle sie (die Kirche als Ganzes) niemals überwinden werden.
Falls sie "The Chosen" über die Berufung der Apostel und Jünger durch den Herrn noch nicht kennen: Man meint geradezu, dabei zu sein, wie bei Gibsons "Passion". Nur nicht so blutig und mit mehr künstlerischer Freiheit...(Bibel TV, Sa Ab. / So Nachm.).


2
 
 Paddel 1. März 2023 

Die Klage des Jeremia

könnte zutreffender nicht sein für seine Eminenz.


2
 
 Chris2 1. März 2023 
 

Und ich dachte immer,

die Offenbarung sei mit dem Tod der letzten Apostel bzw. mit dem Neuen Testament abgeschlossen und unsere Aufgabe sei es, sie über die Jahrtausende im Gebet und Opfer und angeleitet durch den Heiligen Geist immer tiefer zu durchdrigen und besser zu verstehen. Und jetzt spricht Gott plotzlich im Zeitgeist zu uns. Na ja, diese These gab es im 20. Jahrhundert in Deutschland auch schon mal. Interessant. Man lernt eben nie aus...


7
 
 Chris2 1. März 2023 
 

@greti

Ja, so oder ähnlich ist es sicherlich uns allen schon ergangen. Vor einiger Zeit verlas ein (guter) Pfarrer statt einer Predigt den Aufruf zur Caritassammlung, anstatt ihn einfach auszuhängen. Der Brief begann sofort mit linker politischer Agitation und sogar glatten Fake News. Ich bin fassungslos aus der Kirche gegangen. Ebenso, als ein andermal ein Priester nach der Wandlung das Kreuzesopfer Christi als "zutiefst heidnische Vorstellung" leugnete.
Ich bin dankbar für jedes Mal, das ich den überlieferten Ritus besuchen kann, denn dort wurde ich noch nie geschockt und kenne überhauft nur einen Priester, der ein gewisses Ärgernis für die Gläubigen darstellte (er gab sich jede Mühe, möglichst viele Klischees zu erfüllen). Doch die Messe selbst war auch bei ihm ordentlich.
Draußen in den Pfarreien wird die Lage immer schlimmer und unberechenbarer. Ich weiß nicht, wie oft ich so etwas noch ertrage, bevor ich zum Schutz von Seeele und Nerven nur noch den überlieferten Ritus besuche...


6
 
 joh14,6 1. März 2023 
 

Die ZEICHEN DER ZEIT

sind ja gemäß Bischof Bode, Bätzing et.al. "Quelle der Offenbarung".

Man muß sie nur RICHTIG lesen !


5
 
 lesa 1. März 2023 

Wie sollen sie hören, wenn keiner verkündet? (Hl. Paulus)

@naiverkatholik: Zustimmung! Es wird immer schlimmer, wenn man nur noch dem Zeitgeist das Wort überlässt. Dann wird man dafür angezeigt, dass man richtig anstatt genderverdreht redet. Oder wie es dem arglosen Pater Joachim ergangen ist nach seiner Weihnachtspredigt! So weit haben wir es gebracht! Wie dankenswert und notwendig ist es, wenn Hirten, wie Kardinal Woelki hier, sich mutig ein Herz fassen und, gelegen oder ungelegen, das Evangelium verkündet und das Notwendige beim Namen nennen.(Wenn dann eines Tages noch die unverdrehte Anrede dazukommt ...)
Wie gut für seine Mitbrüder!Aus der gestrigen Tageslesung:
"Wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen,
11so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe.“ (Jes 55, 10f.)


7
 
 pilgerreise 1. März 2023 
 

Dieser Kardinal ist wahrhaft ein Mann Gottes!

Wenn man bedenkt, wie in den letzten Monaten und Jahren mit ihm umgegangen worden ist, dann solch eine Predigt zu halten, ohne irgendwelche Vorwürfe oder Bitterkeit seinen Mitbrüdern gegenüber, die er dabei vor Augen hat... ich könnte das ganz sicher nicht.
Stärken und unterstützen wir ihn weiter im Gebet, dass er in unserer Kirche immer mehr zum Jona und Jeremia dieser Tage werde, auch in der anstehenden Sitzung des SW.... und möge es Mitbrüder geben, die sich an seine Seite stellen!


9
 
 lakota 1. März 2023 
 

@Hope F.

Also ich habe keine Hoffnung mehr, daß die Menschheit sich bekehrt:
Erst die Flutkatastrophe im Ahrtal, dann Corona, der Krieg in der Ukraine, das Erdbeben in der Türkei....

anfangs hab ich wirklich geglaubt, daß wenigsten ein Teil der Menschen sich bekehrt...aber jetzt?

Sie tanzen weiter auf dem Vulkan, bis alles zu spät ist. (Und die Mehrheit unserer Bischöfe macht mit).

Gott segne Kardinal Woelki für seine Treue und schenke ihm weiterhin Kraft und Mut!


10
 
 bibelfreund 1. März 2023 
 

Was einen wütend macht

… dass solche wahren worte von diesen satt gefütterten „Mitbrüdern“, die anschließend in ihr Dresdner Luxushotel lustwandeln, nur mit innerem lachen vernommen werden. Solange die Kassen klingeln…


7
 
 gebsy 1. März 2023 

@Hope F.

Lk21 gibt Auskunft, aber von Bekehrung wird da nicht geschrieben ...
Lk21,12f meint treue Gläubige, die noch mehr zu erdulden haben, als die Mehrheit ...

www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/lk21.html


2
 
 Hope F. 1. März 2023 
 

Auf den Punkt gebracht

hat es Kardinal Woelki mit dieser Predigt. Schon durch Corona hat uns Gott zur Umkehr und Buße aufgerufen. Aber sein Ruf wurde von den Menschen leider nicht verstanden! Auch von vielen Kirchenmännern nicht. Auf Bittprozessionen hoffte man vergeblich. Stattdessen vertraute man auf Menschen und Impfstoffe. Traurig! Wieviel Katastrophen (zuletzt die Erdbeben) müssen noch passieren bis die Menschheit sich bekehrt?


9
 
 Chris2 1. März 2023 
 

Ist das Thema Sünde die zentrale Bruchlinie, nur anders als gedacht?

Ich dachte immer, die Progressiven glauben nicht, dass es Sünden überhaupt gibt. Vielleicht glaubt zumindest ein Teil aber auch "nur", dass alle unsere Sünden schon von Jesus auf Glogotha von uns genommen wurden, dass wir also ohne jegliche Konsequenz vor Gott und für unser ewiges Heil kräftig sündigen können (Luthers "pecca fortiter"), weil wir sowieso alle von all unseren Sünden zwangserlöst sind und in den Himmel kommen, während die Hölle gar nicht existiert oder leer ist, weil niemand dort ist. Außer natürlich der Adolf.
Mindestens eine "katholische" Frauenbeaftragte in Österreich glaubt sogar, Himmel und Hölle gebe es überhaupt nicht, die seien nur irgendwelche "Bilder", die wir uns hier machen...


6
 
 Karlmaria 1. März 2023 

Die Leute von Ninive waren also gläubiger als zunächst gedacht

Davon gehe ich in Deutschland auch immer aus. Weltliche Studien zeigen auch dass für ganz viele der Glaube wichtig ist. Also ich merke das ja auch daran dass auch in weltlichen Medien ziemlich viel über den Glauben freigeschaltet wird. Es darf halt nicht zu kompliziert sein und eher in der Art von immer wieder ein kleiner Hinweis. Aber dass überhaupt jemand etwas sagt das ist mir schon ganz wichtig. Bei den großen Problemen unsere Zeit denke ich halt auch immer dass da in Talkshows und überall in den Medien viel geschrieben wird aber das eigentliche ist doch dass wir umkehren müssen. Und zu dieser Schlussfolgerung kommt leider fast keiner. Da ist es mir schon ein Anliegen vielleicht einmal einen Denkanstoß geben zu dürfen. Sowie es in der Medienlandschaft läuft schreibt es dann einer vom anderen ab. Wenn das bei der Buße auch geschehen könnte das wäre schön. Auch wenn das dann ein anderer schreibt. Dann freue ich mich auch. Gott will helfen!


3
 
 greti 1. März 2023 
 

Unser Fastenbrief begann

mit Corona und endete mit einem Dank an den Generalvikar für seine fürsorglichen Aktivitäten der Maßnahmen.
Katastrophal.


6
 
 ottokar 1. März 2023 
 

Großartige Busspredigt eines tief gläubigen Priesters

Und dennoch werden diese Worte ein Lächeln in den Gesichtern jener Mitglieder des synodalen Weges hervorrufen, für die es schon längst keine Sünde mehr gibt. Weshalb deshalb Busse? Bätzing und Marx müssen sich furchtbar gelangweilt haben.


8
 
 Chris2 1. März 2023 
 

Beten wir, dass aus Ninive

in Deutschland nicht durch das "vorwärts immer, Rückwärts nimmer" von DBK und SynWeg ein Sodom und Gomorrha werden. Denn was diesen Städten passiert ist, wissen wir. Und es bräuchte zur Zeit nicht einmal Gott, eine Natur- oder kosmische Katastrophe, damit so etwas passiert, denn jemand mit entsprechenden Waffen ist äußerst sauer auf Deutschland - vor allem, seit fast alle anderen, die der Ukraine Panzer versprochen hatten, nach der deutschen Lieferzusage wieder abgesprungen sind. Und dann zu allem Überfluss auch noch die USA öffentlich erklärt haben, von D zur Lieferung von Abrams-Panzern genötigt worden zu sein.
Der schwarze Peter liegt also wie (fast) immer wieder beim Michel...


6
 
 SalvatoreMio 1. März 2023 
 

Jona und Ninive heute

@naiverkatholik: Wahrhaftig! Was die Schrift uns zu der Umkehrbereitschaft der Niniviten sagt, ist einzigartig! Davon sind wir meilenweit entfernt! Das Vieh musste mitfasten. Sogar der König war sofort bereit, sich in die Asche zu setzen, und das alles nach dem Bußruf eines hebräischen Ausländers! - Liest man nun bei kath.net, was heutzutage in Ländern, die sich bislang gerne als Vorbilder darstellten, beim Thema "Abtreibung" abgeht: unfassbar!


7
 
 girsberg74 1. März 2023 
 

So zeigt sich ein wahrer Nachfolger der Aopstel !


8
 
 gebsy 1. März 2023 

Vergelt's Gott Eminenz!

Metanoia ist tatsächlich das Wesensmerkmal des Christen.
Unser Erlöser hat bereits alles gesühnt.
Wenn ich meine Sünden schönrede,
betrüge ich mich um die Erlösung ...


6
 
 naiverkatholik 1. März 2023 
 

Jona und Ninive heute

Ja genau. Vielleicht ist das Volk viel offener für einen Umkehrruf, als man denkt. Auch für Gang zum Beichtsakrament und konkrete Änderungen. Wie die Nineviten. Vielleicht trauen sich die Berufenen nicht, das zu sagen. Wie Jona.


8
 

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