Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. ZDF hasst Katholiken
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Wahrheit ist heilsrelevant
  8. Es gibt keine zweite Chance mehr
  9. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  10. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  14. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  15. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie

Papst: Jungfrau Maria eint Gläubige verschiedenster Herkunft

18. Februar 2023 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus betont in Grußbotschaft an Guadalupe-Partnerschaftsfeier von Marienwallfahrtsorten in Mexiko-Stadt und im spanischen Toledo: Mutter Jesu ist "Band der Gemeinschaft für ihr Volk"


Madrid/Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die Gottesmutter Maria eint Gläubige verschiedenster Herkunft: Darauf hat Papst Franziskus in einer Grußbotschaft für eine Feier hingewiesen, mit der eine Partnerschaft der beiden Guadalupe-Heiligtümer in Mexiko-Stadt und in Toledo (Spanien) geschlossen wurde. Die Zeremonie, die die beiden Marienwallfahrtsorte künftig verbindet, fand zu Wochenbeginn in der spanischen Basilika statt. Auch der mexikanische Kardinal Carlos Aguiar Retes war dafür nach Toledo gereist.

Die Mutter Jesu sei stets ein "Band der Gemeinschaft für ihr Volk", schrieb der Papst. Die Heilige Schrift wie auch die apostolische Tradition zeigten, dass Maria "die Apostel und die Gemeinde in einer Atmosphäre des Gebets um sich versammelt". Diese Gründungserfahrung der ersten christlichen Gemeinschaft sei "zeit- und ortsübergreifend", und so seien im Laufe der Zeit an vielen Orten der Welt Marienheiligtümer entstanden, die als "Haus des Gebets und der Gemeinschaft" offene Türen für alle hätten.


Franziskus verwies in seiner Botschaft auf die kulturell grundverschiedenen Interpretationen des Namens "Guadalupe" in der Forschung: Auf Arabisch klinge das wie "verborgener Fluss", auf Latein erinnere das Wort an "Wolfsfluss", auf Nahuatl hingegen, der Sprache Juan Diegos, bedeute "Guadalupe": "jene, die die Schlange besiegt", ein Verweis auf das Buch Genesis. Die Jungfrau Maria vereine Gläubige jeder Herkunft, schlussfolgerte Franziskus. Sie sei "die wahre Mutter aller Lebenden, derer, die heute in diesem Heiligtum zusammen mit ihren Hirten aufgerufen sind, ihren Glauben an den Sohn Gottes zu verkünden, an den, der alles neu gemacht und die Welt mit sich versöhnt hat."

Das Heiligtum der Muttergottes von Guadalupe in Mexiko ist der größte katholische Wallfahrtsort der Welt. Im Stadtviertel Guadalupe am nördlichen Stadtrand von Mexiko-Stadt erschien die Jungfrau 1531 dem Indigenen Juan Diego. Das Guadalupe-Heiligtum in der Erzdiözese Toledo liegt in der spanischen Region Extremadura und geht auf früheren Ursprung um das Jahr 1300 zurück. Von dort wird berichtet, die Jungfrau sei einem Hirten am Fluss Guadalupe erschienen und habe ihn eine hölzerne Statue finden lassen. Auch die an diesem Ort errichtete Kirche zählt heute zu den wichtigsten Wallfahrtsorten Spaniens und wurde Namensgeber zahlreicher anderer Orte und Inseln.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  10. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  11. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  12. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  13. Wahrheit ist heilsrelevant
  14. Eine katholische Heldin
  15. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz