Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  8. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Tantum ergo Sacramentum
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Cora Evans - Wird das Mormonenmädchen, dem Unsere Liebe Frau erschienen ist, seliggesprochen?

4. Februar 2023 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die US-Bischöfe beschlossen jüngst, dass die Dokumente über die aus Utah stammende Cora Evans dem Vatikan vorgelegt werden sollen.


Baltimore (kath.net/mk) Als dem Mormonenmädchen Cora Evans vor über 100 Jahren die Jungfrau Maria erschienen sein soll, verstand das Kind nicht so recht, was es da sah. Später konvertierte sie mit ihrer ganzen Familie zum katholischen Glauben, und nun könnte sie sogar heiliggesprochen werden, wie das katholische internationale Nachrichtenportal "aleteia" berichtet. Die US-Bischöfe beschlossen nämlich bei ihrer letzten Herbstvollversammlung in Baltimore ihre Unterstützung dafür, dass Evans zur Ehre der Altäre erhoben werden soll, und schickten die auf Diözesanebene aufbereiteten Dokumente nach Rom. Der Vatikan wird nun zu bestimmen haben, ob im Leben der Amerikanerin ein „heroischer Tugendgrad“ erkennbar ist und diese somit als „ehrwürdige Dienerin Gottes“ bezeichnet werden darf.


Cora Evans wurde 1904 im US-Bundesstaat Utah in eine mormonische Familie geboren. Auch nach ihrer Marienerscheinung im Alter von drei lebte sie nach außen hin als Mormonin und heiratete in einem mormonischen Tempel. Mit ihrer Eheschließung begann ein längerer Weg von Zweifeln an ihrem Glauben und der Suche nach der Wahrheit. Im Alter von 30 schließlich hörte sie zufällig im Krankenbett ein katholisches Radioprogramm und kontaktierte daraufhin einen katholischen Priester. Nach ihrer Konversion ein Jahr darauf begannen viele mystische Erfahrungen, die Evans in ihrem Tagebuch festhielt. Unter anderem soll sie wie der hl. Pater Pio die Gabe der Bilokation (an zwei Orten gleichzeitig sein können) sowie die Stigmata (Wunden Christi) gehabt haben, die sie aber geflissentlich vor ihrer Umgebung verbarg. Ihre Schriften über das Gebetsleben und ihr Beispiel wurden ein Vorbild für viele.

Die Glaubensgemeinschaft der Mormonen („Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“) beruft sich außer auf die Bibel auch noch auf das Buch Mormon, welches ihr Gründer Joseph Smith 1827 angeblich gefunden haben soll. Wegen ihrer Sonderüberlieferungen und anderer Merkmale (beispielsweise erkennen sie das Nicänische Glaubensbekenntnis nicht an) gelten sie nicht als Christen im eigentlichen Sinn. Von den christlichen Kirchen und Gemeinschaften werden sie nicht als ökumenefähig anerkannt, auch ihre Taufe ist nach katholischem Verständnis nicht gültig.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  4. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  5. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  6. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  7. Buenos Aires macht Papstbesuch zum Feiertag
  8. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar
  9. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  10. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  11. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  12. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  13. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  14. Tantum ergo Sacramentum
  15. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz