Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  5. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  6. So fühlt sich Nachhausekommen an
  7. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  8. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  9. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  10. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  11. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  12. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  13. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  14. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  15. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne

Kardinal Burke beklagt „Gift weltlichen Denkens“ innerhalb der Kirche

26. August 2022 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Predigt beim altrituellen Institut Christus König spielte wohl auch auf dessen Konflikt mit dem Kardinal von Chicago an, der dessen Priestern kurz zuvor ein Mess- und Beichtverbot erteilt hatte.


Wisconsin (kath.net/mk) Kardinal Raymond Burke hat in einer Predigt vom 7. August im US-Bundesstaat Wisconsin besonders den Anhängern der Alten Messe Ermutigung und Hoffnung zugesprochen, wie LifeSiteNews berichtet. Er beklagte das „Gift weltlichen Denkens“ innerhalb der Kirche, das viele Herzen von Christus und dem Respekt vor der Wahrheit seiner Lehre wegziehe. „Zeiten wie diese sind ähnlich der des auserwählten Volkes vor dem Fall Jerusalems“, mahnte der Kurienkardinal im St. Mary’s Oratory, das vom Institut Christus König geleitet wird. „Häresie ist schmerzlich sichtbar im Leben derer, die fromme Katholiken zu sein behaupten, während sie zugleich die apostolische Tradition missachten.“ Satan versuche die aufrichtigen Herzen und wolle sie in Zweifel und Entmutigung stürzen, doch Christus sei bereits der Sieger, bekräftigte Burke.


Der Kardinal sprach zwar nicht direkt den andauernden innerkirchlichen Konflikt um die traditionelle lateinische Messe an, gilt jedoch als deren Unterstützer. Im Februar stellte er klar, dass die vom Vatikan zuvor herausgegebenen Responsa, eine Interpretation von Traditiones Custodes, nur insofern bindend seien, als sie mit der Lehre der Kirche und dem Gedanken der Herrschaft des Rechts (und nicht der Willkür) übereinstimmten. Seine Predigt kommt zu einem Zeitpunkt, kurz nachdem das Institut Christus König im benachbarten Chicago vom dortigen Kardinal Cupich ein Mess- und Beichtverbot für ihre altrituelle Gemeinde mit einigen hundert Gläubigen auferlegt bekam, weil die Priester ein Dokument nicht unterzeichnen wollten, wonach der Novus Ordo der einzige wahre Ausdruck des römischen Ritus sei. Das Institut hätte außerdem eine bloß zweijährige und jederzeit widerrufliche Erlaubnis für die Feier im Alten Ritus bekommen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  8. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  11. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  12. Gott schütze Venezuela!
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. So fühlt sich Nachhausekommen an
  15. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz