Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  7. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  8. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  9. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  10. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  11. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  12. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  13. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  14. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  15. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet

FAZ: „Die Sprachgemeinschaft erziehen zu wollen ist eine Anmaßung der öffentlich-rechtlichen Sender“

13. August 2022 in Aktuelles, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


FAZ-Korrespondentin Bettina Schmoll: „Die politische Korrespondentin stuft dieses Bemühen der öffentlich-rechtlichen Sender als „zutiefst undemokratisch“ ein, es widerspreche „dem Auftrag der öffentlich-rechtlichen Medien.“


Frankfurt a.M. (kath.net) „Die Sprachgemeinschaft erziehen zu wollen ist eine Anmaßung der öffentlich-rechtlichen Sender, die von niemandem toleriert werden muss.“ Darauf weist Heike Schmoll in ihrem Kommentar „Gendern von oben – öffentlich-rechtliche Umerziehung“ in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hin. FAZ-Korrespondentin Schmoll stellt gleichzeitig ernüchtert fest, dass sich die Sender „mit rationalen Argumenten“ nicht davon abbringen lassen werden. Immerhin hätten Sprachforscher hundertfach „auf die wissenschaftlich unzulässige Vermengung der Kategorien des grammatischen Genus und des biologischen Geschlechts (Sexus) hingewiesen – ohne Erfolg. Ignoriert wird auch deren Hinweis auf das generische Maskulinum. Anders als gewisse Vertreter der Genderlinguistik behaupten, ist es keine neuzeitliche Erfindung, sondern stammt aus der Spätantike und fand dann Eingang ins Althochdeutsche. Es bietet eine sinnvolle geschlechtsneutrale sprachliche Möglichkeit.“


Beim generischen Maskulinum würden keineswegs Frauen und andere Identitäten ausgeschlossen, auch wenn dies „wissentlich oder unwissentlich“ fehlinterpretiert würde, so Schmoll. Sie fragt weiter: Warum soll eigentlich „laut einer internen Anweisung für den Sprachgebrauch in Ministerien soll das generische Maskulinum möglichst gemieden werden“?

Die politische Korrespondentin stuft dieses Bemühen der öffentlich-rechtlichen Sender als „zutiefst undemokratisch“ ein, es widerspreche „dem Auftrag der öffentlich-rechtlichen Medien. Deren Aufgabe ist laut Medienstaatsvertrag, die ‚Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, der Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen‘. Doch das scheint die Sender wenig zu kümmern. Sprachliche Marotten einiger Redakteure wurden so zur allgemeingültigen Sprachnorm.“

Ausdrücklich erwähnt sie, wie diese Änderung in den Sendern zustande komme. Denn die Sender hätten „nicht offiziell“ dazu aufgerufen, Genderformen zu benutzen. Allerdings gebe es „Handreichungen“, wie gegendert werden könne. Obendrein sei in den Redaktionen „enormer Gruppendruck“ entstanden, und wer sich nicht an die Genderformen halte, werde von Kollegen angesprochen und müsse sich rechtfertigen – während gleichzeitig „die Genderformen mit Kunstpause, Doppelpunkt oder Asterisk von mehr als drei Viertel der Medienkonsumenten abgelehnt“ würden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  7. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  8. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  9. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  10. Paris: Klassische lateinische Messe bringt eine neue Generation in die katholische Kirche
  11. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  12. Buchneuheit: Nuntius Eterović, Stärke deine Brüder. Impulse für eine lebendige Kirche in Deutschland
  13. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  14. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  15. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz