Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  5. Tantum ergo Sacramentum
  6. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  7. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  15. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn

Papst Franziskus verurteilt Traditionalismus in der Kirche

5. August 2022 in Aktuelles, 189 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst in Gespräch mit Jesuiten in Kanada: Es sei nötig, "das Thema zu disziplinieren und vor allem zu verhindern, dass es zu einer 'Modeerscheinung' wird".


Rom/Quebec (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat den Traditionalismus in der katholischen Kirche verurteilt. "Tradition ist das Leben derer, die vor uns gegangen sind - und das geht weiter. Traditionalismus ist ihr totes Gedächtnis", erklärte er in einem Gespräch mit Jesuiten während seiner Kanada-Reise in der vergangenen Woche. Die Jesuitenzeitschrift "La Civilta Cattolica" veröffentlichte es am Donnerstag in Rom.


Es sei falsch, die kirchliche Lehre als einen Monolithen zu betrachten, der ohne Nuancen zu verteidigen sei, so Franziskus weiter. Er rief dazu auf, den "Ursprung als Referenz zu nehmen, nicht eine bestimmte historische Erfahrung" - "als ob wir aufhören müssten". Dann nämlich werde aus einem "Gestern wurde es so gemacht", ein "Das wurde schon immer so gemacht", erklärte der 85-Jährige. Dies aber sei "heidnisches Denken".

Bei der sogenannten "Alten Messe", also der Liturgiefeier vor der Reform durch das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965), sieht sich Franziskus auf einer Linie mit seinen Vorgängern, "die um eine nachträgliche Überprüfung gebeten hatten". Diese habe deutlich gemacht, dass es nötig sei, "das Thema zu disziplinieren und vor allem zu verhindern, dass es zu einer 'Modeerscheinung' wird".

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  4. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  5. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  6. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  7. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  8. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  9. Buenos Aires macht Papstbesuch zum Feiertag
  10. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  13. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  14. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  15. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz