Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. „Wir werden erwartet“
  10. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  11. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  12. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um

Papstreise-Programm nach Kasachstan veröffentlicht

4. August 2022 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ob Franziskus Mitte September in Nur-Sultan tatsächlich den Moskauer Patriarchen trifft, ist bislang völlig offen - Reiseagenda sieht bei Teilnahme an Weltkongress der Religionen private Treffen "mit verschiedenen Religionsführern" vor


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Für die Papstreise im September nach Kasachstan hat der Vatikan am Dienstag das Programm veröffentlicht. Franziskus will in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan am VII. Weltkongress der Religionen teilnehmen. Es wird gemutmaßt, er könnte dort eventuell den Moskauer Patriarchen Kyrill I. treffen.

Laut Programm fliegt das katholische Kirchenoberhaupt am 13. September (Dienstag) in der Früh von Rom aus nach Nur-Sultan. Nach einer Willkommenszeremonie im Präsidentenpalast trifft Franziskus am frühen Abend (Ortszeit) Kasachstans Präsidenten Qassym-Schomart Tokajew. Anschließend ist eine Ansprache vor Vertretern von Regierung, Zivilgesellschaft und Diplomatie geplant.

Der zweite Besuchstag (Mittwoch) beginnt mit einem schweigenden Gebet der am Kongress teilnehmenden Religionsvertreter. Bei der folgenden Eröffnung des "VII. Kongresses der Welt- und traditionellen Religionen" im wegen seiner Pyramidenform architektonisch markanten "Palast des Friedens und der Eintracht" hält Franziskus die zweite Ansprache der Reise. Der Nachmittag ist für private Treffen des Papstes mit verschiedenen Religionsführern vorgesehen. Abends feiert Franziskus auf dem Expo-Gelände der kasachischen Hauptstadt eine Messe.


Am Donnerstag (15. September) trifft der Papst morgens zunächst Mitglieder des Jesuitenordens aus Zentralasien. Am weiteren Vormittag ist eine Begegnung mit Bischöfen, Priestern und anderen kirchlichen Mitarbeitern des Landes geplant. Nachmittags soll eine Abschlusserklärung des interreligiösen Kongress verlesen werden, zu der der Papst ebenfalls noch eine Ansprache hält. Am Nachmittag tritt Franziskus den Heimflug nach Rom an.

Ob der Papst in Nur-Sultan tatsächlich den russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. trifft, ist bislang völlig offen. Das Programm nennt zu den Treffen keinerlei Namen. Wegen der Unterstützung Kyrills für Russlands Krieg gegen die Ukraine wäre ein solches Treffen politisch äußerst heikel. In diplomatischen wie vatikanischen Kreisen wird befürchtet, ein Treffen zwischen Papst und Patriarch könnte von Moskau politisch instrumentalisiert werden.

Ortsbischof: "Ökumenische und interreligiöse Chance"

Vatikansprecher Matteo Bruni hatte die bereits im Frühjahr bekannt gewordenen Pläne für die Papstreise nach Kasachstan am Montag offiziell bestätigt und 13. bis 15. September als Reisedatum genannt.
"Wir erwarten den Papst von ganzem Herzen in der Hoffnung, dass er für uns und die Welt einen Beitrag zum Frieden und zur Solidarität leisten kann", sagte der Bischof von Karaganda, Adelio Dell'Oro, im Interview mit Radio Vatikan (Dienstag). Kasachstan sei ein Land, in dem Menschen mit mehr als 130 verschiedenen Nationalitäten und vielen Religionen leben. "Es ist also eine große ökumenische und interreligiöse Chance für Papst Franziskus", so der aus Italien stammende Missionsbischof.

Von den rund 18,8 Millionen Einwohnern Kasachstans sind gut ein Viertel Christen, die fast alle der russisch-orthodoxen Kirche angehören. Nach Vatikan-Angaben leben rund 123.000 Katholiken im Land. Viele von ihnen gehören der deutschen Minderheit an. 2001 reiste mit Johannes Paul II. zuletzt ein Papst in das an China und Russland grenzende Land.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  3. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  4. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  5. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  6. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  7. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  8. Waffenruhe für Oleschky: Papst-Appell für besetzte Stadt greift
  9. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  10. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  11. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  12. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  13. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  14. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  15. Der katholische Osten in der Analyse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz