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Papstreise-Programm nach Kasachstan veröffentlicht

4. August 2022 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Ob Franziskus Mitte September in Nur-Sultan tatsächlich den Moskauer Patriarchen trifft, ist bislang völlig offen - Reiseagenda sieht bei Teilnahme an Weltkongress der Religionen private Treffen "mit verschiedenen Religionsführern" vor


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Für die Papstreise im September nach Kasachstan hat der Vatikan am Dienstag das Programm veröffentlicht. Franziskus will in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan am VII. Weltkongress der Religionen teilnehmen. Es wird gemutmaßt, er könnte dort eventuell den Moskauer Patriarchen Kyrill I. treffen.

Laut Programm fliegt das katholische Kirchenoberhaupt am 13. September (Dienstag) in der Früh von Rom aus nach Nur-Sultan. Nach einer Willkommenszeremonie im Präsidentenpalast trifft Franziskus am frühen Abend (Ortszeit) Kasachstans Präsidenten Qassym-Schomart Tokajew. Anschließend ist eine Ansprache vor Vertretern von Regierung, Zivilgesellschaft und Diplomatie geplant.

Der zweite Besuchstag (Mittwoch) beginnt mit einem schweigenden Gebet der am Kongress teilnehmenden Religionsvertreter. Bei der folgenden Eröffnung des "VII. Kongresses der Welt- und traditionellen Religionen" im wegen seiner Pyramidenform architektonisch markanten "Palast des Friedens und der Eintracht" hält Franziskus die zweite Ansprache der Reise. Der Nachmittag ist für private Treffen des Papstes mit verschiedenen Religionsführern vorgesehen. Abends feiert Franziskus auf dem Expo-Gelände der kasachischen Hauptstadt eine Messe.

Am Donnerstag (15. September) trifft der Papst morgens zunächst Mitglieder des Jesuitenordens aus Zentralasien. Am weiteren Vormittag ist eine Begegnung mit Bischöfen, Priestern und anderen kirchlichen Mitarbeitern des Landes geplant. Nachmittags soll eine Abschlusserklärung des interreligiösen Kongress verlesen werden, zu der der Papst ebenfalls noch eine Ansprache hält. Am Nachmittag tritt Franziskus den Heimflug nach Rom an.

Ob der Papst in Nur-Sultan tatsächlich den russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. trifft, ist bislang völlig offen. Das Programm nennt zu den Treffen keinerlei Namen. Wegen der Unterstützung Kyrills für Russlands Krieg gegen die Ukraine wäre ein solches Treffen politisch äußerst heikel. In diplomatischen wie vatikanischen Kreisen wird befürchtet, ein Treffen zwischen Papst und Patriarch könnte von Moskau politisch instrumentalisiert werden.

Ortsbischof: "Ökumenische und interreligiöse Chance"

Vatikansprecher Matteo Bruni hatte die bereits im Frühjahr bekannt gewordenen Pläne für die Papstreise nach Kasachstan am Montag offiziell bestätigt und 13. bis 15. September als Reisedatum genannt.
"Wir erwarten den Papst von ganzem Herzen in der Hoffnung, dass er für uns und die Welt einen Beitrag zum Frieden und zur Solidarität leisten kann", sagte der Bischof von Karaganda, Adelio Dell'Oro, im Interview mit Radio Vatikan (Dienstag). Kasachstan sei ein Land, in dem Menschen mit mehr als 130 verschiedenen Nationalitäten und vielen Religionen leben. "Es ist also eine große ökumenische und interreligiöse Chance für Papst Franziskus", so der aus Italien stammende Missionsbischof.

Von den rund 18,8 Millionen Einwohnern Kasachstans sind gut ein Viertel Christen, die fast alle der russisch-orthodoxen Kirche angehören. Nach Vatikan-Angaben leben rund 123.000 Katholiken im Land. Viele von ihnen gehören der deutschen Minderheit an. 2001 reiste mit Johannes Paul II. zuletzt ein Papst in das an China und Russland grenzende Land.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 nazareth vor 7 Tagen 
 

Wenn ich Kasachstan höre, beunruhigt mich das sehr,umso mehr, als es das Zentrum des Gnostizismus, der Freimaurerei und der Einheitsreligionsvorantreiber ist, wie man sagt, mit zugehörigem Tempel.
Was war noch Mal Ziel des Besuches aller Religionsführer? Palast des Friedens und der Versöhnung. Man darf auf die Abschlusserklärung gespannt sein. Schon öfter in letzter Zeit erleben wir starke Anpassung und Abweichungen in der Lehre bei Begegnung mit anderen Religionen. Symbolisch waren Abnahme des Kreuzes eines katholischen Bischofs auf dem Tempelberg zu Jerusalem,das jeder Notwendigkeit entbehrt außer Bekenntnis zu einer Allgemeinreligion. Ebenso Rituale der Anbetung von Götzen im Vatikan im interreligiösen Tun. Wir wissen,dass wir es hier mit den Feinden der Kirche zu tun haben,gegen die die Weltpolitik ein Kasperletheater ist.


1
 
 ottokar 5. August 2022 
 

Was ist eigentlich der Sinn eines"Kongresses der Weltreligionen?

Sollen die Religionen von einander lernen? Sollen wir Brauchbares von anderen Religionen übernehmen? Eine Teilnahme des Papstes , der, auch wenn er es nicht hören möchte, Stellvertreter Christi auf Erden ist, sollte eigentlich den einzigen Zweck erfüllen, nämlich den anderen Religionen den einzigen und richtigen Weg in den Himmel zu zeigen.Schafft das Papst Franziskus?


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 SandraBorn 4. August 2022 
 

@heiner1898: "Daumen drücken"?

Beten ist gut, "Daumen drücken" ist Aberglaube und eine Sünde.


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 heiner1898 4. August 2022 
 

Noch eine weitere weite und sicher anstrengende Reise von unserem Papst Franziskus. Ich drücke ihm die Daumen, dass seine Knie nicht so schmerzen und bete dafür, dass diese Reise Erfolg hat.


1
 
 girsberg74 4. August 2022 
 

Ob das gut überlegt ist?

Zwei Sätze erscheinen mir für das Ansehen des Amtes bedeutsam; denn das Amt überdauert die Person:

„Es werde weder dem ökumenischen Dialog nützen noch dem Apostolischen Amt des Papstes, so ...“

„Wenn es dem Frieden dient, muss man mit allen reden.“


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