Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  9. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  10. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  11. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  15. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen

Opfer von „Nackt-Selfie-Bischof“ Zanchetta sind über Kloster-Hausarrest empört

2. August 2022 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Unterbringung in einem Frauenkloster, das Kinder und vulnerable Erwachsene als Gäste hat, zeige die Macht Zanchettas durch das hinter ihm stehende Netzwerk, zu dem auch Papst Franziskus gehöre, meint ein ehemaliger Seminarist und Opfer.


Orán/Argentinien (kath.net/mk) Die zwei bekannten Opfer des Bischofs emeritus Gustavo Zanchetta haben öffentlich ihre Empörung darüber ausgesprochen, dass die viereinhalbjährige Haftstrafe des Kirchenmannes in einen Hausarrest in einem Kloster umgewandelt wurde, wie LifeSiteNews berichtet. Ein nur als „M.C.“ genannter ehemaliger Seminarist, den Zanchetta sexuell belästigt hatte, gab gegenüber der Zeitung El Tribuno an, nicht schlafen zu können und Angst zu haben, weil Zanchetta es sich angenehm richten habe können. Das Opfer des Bischofs beschuldigte auch direkt Papst Franziskus, der als enger Vertrauter und Beichtvater Zanchettas noch aus seiner argentinischen Zeit gilt. Der Papst habe bereits 2015 von Zanchettas Nackt-Selfies erfahren, aber dessen Ausflüchten geglaubt und ihn in Argentinien belassen, bevor er 2018 für ihn einen Posten in der vatikanischen Güterverwaltung „maßgeschneidert“ habe, als in Argentinien immer mehr Vorwürfe laut wurden.


Die 2019 eingeleitete kanonische Untersuchung sei laut „M.C.“ unter striktester Geheimhaltung vor sich gegangen, bis heute sei kein Ergebnis bekannt. Während Zanchetta also wegen seiner guten Beziehungen Rückendeckung aus einem bis ganz oben reichenden Netzwerk bekomme und die Kirche für seine Verteidigung und seinen „Gefängnis“aufenthalt im Kloster zahle, würden Kleriker, die für die Opfer eingetreten seien, unter die Lupe genommen werden. Bis auf drei hätten alle Seminaristen, die gegen Zanchetta ausgesagt hatten, das Seminar mittlerweile verlassen. Das Opfer Zanchettas störte sich auch daran, dass die Unterbringung des Verurteilten in einem Frauenkloster erfolgt, das auch Kinder und Erwachsene in schwierigen Lebenslagen als Gäste hat. Angesichts all dieser Unstimmigkeiten habe er sich von der Kirche „vollständig entfernt“; er bete auch nicht mehr, erklärte „M.C“.
 
Zur Chronologie der Verurteilung siehe diverse kath.net-Berichte (Link).

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  10. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  11. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  12. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  13. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  14. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  15. Es gibt keine zweite Chance mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz