Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Vorlage des Synodalen Wegs „kann man nur als Massenabfall von Schrift und Tradition bezeichnen“
  2. St. Michael/München: Frauenpredigt in Sonntagsmesse geplant
  3. Erzbistum Köln: Bundesland NRW droht Kirchen-Hochschule mit Vertragsverletzungsverfahren​
  4. 4. Versammlung des ‚Synodalen Weges’: Abstimmungsverhalten der Bischöfe
  5. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  6. Stellvertr. DBK-Vorsitzender Bode steht nach Missbrauchsbericht über sein Bistum vor Scherbenhaufen
  7. Umstrittener Jesuitenpater James Martin hat erneut Probleme mit der katholischen Morallehre
  8. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  9. Erzbischof Paglia soll Zustimmung zu italienischem Abtreibungsgesetz widerrufen
  10. Franziskus in Assisi aus Anlass des Wirtschaftsforums „Economy of Francesco“
  11. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  12. Bischof oder Fischkopf?
  13. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!
  14. Putins Patriarch verbreitet nach Teil-Mobilmachung erneut plumpe Putin-Propaganda
  15. „Idee der geschlechtlichen Selbstbestimmung führt zu einer krankmachenden Körperfeindlichkeit“

Bernhard Meuser: „Rom zieht die Notbremse für den Synodalen Weg“

22. Juli 2022 in Kommentar, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Klärung aus dem Vatikan ist, „nüchtern gesprochen“, „die Beendigung“ des Synodalen Weges, sagt der bekannte Theologe und Buchautor - Ein kurzer Blick auf erste Reaktionen, auch vom „Synodalen Weg“. Von Petra Lorleberg


Augsburg (kath.net/pl) Gestern am Nachmittag schlug die Nachricht wie ein Meteorit ein: Der Vatikan veröffentlichte eine Klarstellung, in der er ungeschminkt formulierte: „Der ‚Synodale Weg‘ in Deutschland ist nicht befugt, die Bischöfe und die Gläubigen zur Annahme neuer Formen der Leitung und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral zu verpflichten.“

Der Augsburger Theologe Bernhard Meuser erklärte darauf auf der Seite „Neuer Anfang“: „Nüchtern gesprochen ist das seine Beendigung. Der Vatikan hat die Notbremse gezogen. Die Gefahr eines Schismas ist beendet. Die Katholische Kirche in Deutschland ist aufgefordert, eigene Sonderwege einzustellen und sich auf den weltweiten Synodalen Prozess zu konzentrieren.“ Eigens stellte er fest, dass das Präsidium den „Synodalen Weg“ „nur gegen die explizite Weisung des Heiligen Vaters aufrechterhalten“ könnte. Gleichzeitig erläuterte er aber auch, dass dies nicht „das Ende notwendiger Reformen§ bedeute. Er wies darauf hin, dass die Kirche „teilweise in einem verheerenden Zustand“ sei. Meuser betonte: „Glücklicherweise wird es einen weltkirchlichen Synodalen Prozess geben, auf dem man realistisch Bilanz zieht. Man wird noch einmal nachschauen müssen, was der Kirche wirklich vom Zweiten Vatikanischen Konzil ins Hausaufgabenbuch geschrieben wurde.“

In einem wortreichen Statement reagieren die beiden Präsidenten des Synodalen Wegs sehr verschnupft. ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp und Bischof Georg Bätzing sagten gemäß Presseaussendung des Syndodalen Wegs wenige Stunden nach der Erklärung des Vatikans: „Leider ist das Synodalpräsidium bis heute nicht zu einem Gespräch eingeladen worden. Dass diese direkte Kommunikation bislang nicht stattfindet, bedauern wir irritiert. Synodale Kirche geht nach unserem Verständnis anders! Das gilt auch für die Art der heutigen Kommunikation, die bei uns Verwunderung auslöst. Es zeugt von keinem guten Stil der Kommunikation innerhalb der Kirche, wenn nicht namentlich gezeichnete Erklärungen veröffentlicht werden.“ In der „Süddeutschen Zeitung“ kommentiert daraufhin Annette Zoch: „Bätzing und Stetter-Karp verbergen gar nicht mehr ihre Verärgerung, wenn sie süffisant schreiben: ‚Wir begrüßen, dass der Heilige Stuhl noch einmal hervorhebt, wozu wir uns bereits vor dem Beginn des Synodalen Weges 2019 in der Satzung und Geschäftsordnung verpflichtet haben.‘“ Der ORF kommentierte nach diesem Statement noch am Abend: „Der Konflikt zwischen dem Vatikan und den deutschen Katholikinnen und Katholiken nimmt an Schärfe zu.“

Der Chefredakteur der katholischen Wochenzeitung „Kirche und Leben“ (Münster), Markus Nolte, äußert sich in seinem Kommentar pamphletartig. Im Einleitungstext zum Kommentar schreibt die Redaktion von „Kirche und Leben“ schon: „Chefredakteur Markus Nolte ist in seinem Kommentar nicht nur entsetzt über die Form und Falschinformation im Schreiben. Es ist ein klares Nein zum angekündigten Machtverzicht von Bischöfen.“ Wörtlich schreibt Nolte (dessen Arbeitsplatz und Medium wohl vollständig am reichen Finanztropf der Kirchensteuer hängen) über das, was er als eine „Watschn aus dem Vatikan“ bezeichnet: „Dabei bleibt die Erklärung aus dem Vatikan derart schwammig, dass man es fast dreist nennen könnte. Sie mahnt beispielsweise, der Synodale Weg sei nicht befugt, Bischöfe und Gläubige zur „Annahme neuer Leitungsformen und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral zu verpflichten“. Das ist insofern falsch, als der Synodale Weg das weder getan noch beansprucht hat noch es rechtlich könnte, irgendwen auf eine neue Lehre oder Moral zu verpflichten.“ Dann versteigt sich Nolte zu weiteren Unverschämtheiten: „Denn wieder einmal wird klar: In Rom will man offenbar nicht verstehen, dass der Synodale Weg sich redlich theologisch an einer Verheutigung der katholischen Lehre abmüht – und zwar exakt als Impuls in die Weltkirche hinein, wie die Erklärung es fordert. Rom ist offenbar nicht in der Lage, dieses Aggiornamento von der Entwicklung einer neuen Lehre zu unterscheiden. Das ist peinlich, das ist tragisch und entsetzlich enttäuschend.“

Verschiedentlich äußerten aktive Lebensschützer in sozialen Netzwerken übrigens die Vermutung, das die unglaublichen Pro-Abtreibungs-Äußerungen der ZdK-Vorsitzenden Stetter-Karp im Vatikan das Faß zum Überlaufen gebracht hätten. Immerhin stehe in der Vatikanerklärung ja eigens: „Der 'Synodale Weg' in Deutschland ist nicht befugt, die Bischöfe und die Gläubigen zur Annahme neuer Formen der Leitung und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral zu verpflichten“, und das Thema Moral erschöpft sich keineswegs in den diskutierten Familien- und Partnerschaftsformen, sondern bezieht sich eben auch auf den Umgang mit dem Gebot „Du sollst nicht morden“ und dem grundlegendsten aller Menschenrechte, dem Menschenrecht auf Leben.

Die ARD berichtet in der „Tagesschau“ unter dem Titel „Vatikan kanzelt Synodalen Weg ab“, dass der Vatikan in diesem Schreiben „vor einer Spaltung der Kirche“ warne: „Eine große Mehrheit der deutschen Bischofskonferenz steht hinter dem Synodalen Weg. Kritiker befürchten, am Ende könnte eine deutsche Nationalkirche entstehen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lakota 23. Juli 2022 
 

Kann man so verblendet

oder einfach dumm sein?

Heute stand in der "Schwäbischen "Zeitung" unter der Überschrift: "Deutsche Katholiken kritisieren Vorgehen des Vatikans":

"Zum großen Ärgernis auch von Bätzing weigert sich der Vatikan standhaft mit Stetter-Karp auch nur zu sprechen. Vermutet wird, daß sie aus vatikanischer Sicht zwei entscheidende Nachteile hat: Erstens gehört sie nicht dem Klerus an. Und zweitens ist sie kein Mann."

Daß Stetter-Karp noch viele "Auftragsmörder" ausbilden lassen will, um "flächendeckend" das Umbringen unschuldiger Kinder im Mutterleib zu vereinfachen - das kanns ja nicht sein!


2
 
 Scotus 22. Juli 2022 

"Aggiornamento" versus "Offenbarungstheologie des hl. Bonaventura"

Küng/Rahner auf der einen Ratzinger auf der anderen Seite. Schon am Konzil suchte die Kirche Antworten auf die Fragen der "neuen" Zeit. Und schon damals zeichnete sich eine Bruchlinie ab.

Ecclesia semper reformanda. Offenbarung ist nichts Statisches, sondern etwas Dynamisches. Christus hat sich auch im Laufe der Geschichte immer wieder offenbart. Wir bräuchten nur auf Christus zu schauen, und schon würden wir verstehen, in welche Richtung sich unsere Kirche ausrichten müsste.


0
 
 chorbisch 22. Juli 2022 
 

Zu Herrn Nolte

Als protestantischer Gast dieses Forums halte ich mich mit inhaltlichen Aussagen zurück. Das steht mir nicht zu.

Doch als "Sühne" für die Formulierung "Verheutigung der katholischen Lehre" fände ich eine Busswallfahrt nach Kevelaer, über Weimar und Marbach angemessen. Daß ein Chefredakteur (!) solche Wortungetüme ungestraft von sich geben darf, da schüttelt es mich gewaltig.

Daß er und seine synodalen Weggefährten sich damit "abmühen", damit hat er allerdings ungewollt die Wahrheit geschrieben.


3
 
 Waldi 22. Juli 2022 
 

Was der Chefredakteur

der "katholischen Wochenzeitung" „Kirche und Leben“ (Münster), Markus Nolte, so rotzfrech gegen die längst schon fälligen Zurechtweisungen aus dem Vatikan gegen den deutsch-katholischen Synodalen Irrweg und Alleingang vom Stapel lässt, deckt sich voll mit der Meinung der DBK und dem "ZdK". Den größten Zuspruch bekommt er aber sicher von Bischof Bätzing, Kardinal Marx und der Vorsitzenden des "ZdK", Stetter-Karp, die sich mit ihrer "klugen und humanen" Forderung, allen Ernstes die Abtreibung Ungeborener flächendeckend zu ermöglichen, sebst den Entlassungsschein ausgestellt hat!


5
 
 Taubenbohl 22. Juli 2022 
 

Kardinal Reinhard Marx erklärte in der Abschluss-Pressekonferenz der Lingener Vollversammlung am 14. März 2019, dass man beschlossen habe, „einen verbindlichen Synodalen Weg als Kirche in Deutschland zu gehen.....

Jetzt Bätzing (2022)

Wir begrüßen, dass der Heilige Stuhl noch einmal hervorhebt, wozu wir uns bereits vor dem Beginn des Synodalen Weges 2019 in der Satzung und Geschäftsordnung verpflichtet haben:

‚Beschlüsse der Synodalversammlung entfalten von sich aus keine Rechtswirkung. Die Vollmacht der Bischofskonferenz und der einzelnen Diözesanbischöfe, im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeit Rechtsnormen zu erlassen und ihr Lehramt auszuüben, bleibt durch die Beschlüsse unberührt.‘


Wäre alles nicht so traurig müsste man lachen.


2
 
 kant3 22. Juli 2022 
 

Pffff ...! Die Luft ist raus!

Ich würde das Schreiben so zusammenfaßen:
1. Beschlüsse des SW hinsichtlich der Leitung, der Glaubens- und der Morallehre der Kirche sind ungültig und deshalb unwirksam.
2. Diese Klarstellung (s. 1.) ist notwendig, weil der SW eine Bedrohung darstellt für ...
a. die Freiheit der Ausübung des bischöflichen Amtes, ...
b. die Freiheit der Gläubigen, und ...
c. die Einheit der (deutschen) Teilkirchen mit der Weltkirche.
3. Den deutschen Teilkirchen (Plural!) steht es frei, die im Zusammenhang mit dem SW entstandenen Voten im weltkirchlichen, synodalen Prozeß einzubringen.

Der Vatikan hat den SW auf das reduziert, was er in Wahrheit ist: eine aufgeblasene Möchte-Gern-Kirche, die ihre Bedeutung – peinlich genug! – von nichts anderem bekommen hat als von der DBK-„General-Vollmacht“. Und diese hat der Vatikan ihr jetzt entzogen.

Der Vatikan hat den Stöpsel gezogen: Pffff ...! Die Luft ist raus!


1
 
 Lino 22. Juli 2022 
 

+

" Die deutschen Bischöfe und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken weisen die neue Kritik aus dem Vatikan am Synodalen Weg zurück. "


Es wird wohl noch einiger Abberufungen bedürfen, bis die Botschaft aus Rom hier verinnerlicht ist.


5
 
 winthir 22. Juli 2022 

Zu den "Reaktionsmustern" von physicus:

6. Das ist "vorauseilender Gehorsam :-)


0
 
 SalvatoreMio 22. Juli 2022 
 

Vorauseilender Gehorsam

@girsberg74: mich erfasste damals auch der Schreck! Ein neuer Generalvikar musste schließlich her in unserem Bistum, doch ich hatte gehofft, dass die ernannte Person vielleicht nicht vom Synodalen Weg infiziert wäre ... aber dann wäre sie nicht Generalvikar geworden - traurig!


2
 
 SalvatoreMio 22. Juli 2022 
 

"Kirche und Leben" - die Online-Zeitung des Bistums Münster für Synodalen Weg

@naiverkatholik: Stimmt! Hier erfährt man am Schnellsten das Aktuellste. Hier merkt man sofort, wo es längs gehen soll in der Kirche Deutschlands. Und ganz nahe bei Münster, in der Heilig-Kreuz-Kirche zu Dülmen, befindet sich die Anna-Katharina-Gedenkstätte mit dem Grab der seligen und stigmatisierten Seherin. Es ist alles sehr seltsam!


3
 
 physicus 22. Juli 2022 
 

Reaktionsmuster

Es lassen sich verschiedene Reaktionsmuster feststellen, wenn die deutschsyn. Vertreter auf vatikanische Äußerungen meinen, sich öffentlich äußern zu müssen:

1. Die Beschwichtiger: Es gibt kein Schisma, wir sind artig, die Aufregung ist unnötig!
2. Die Gegenangreifer: Die römischen Machtworte zeigen doch, dass wir gegen Rom vorgehen müssen!
3. Die Lückensucher: Es wurde nur dies ausgeschlossen, aber nicht explizit jenes!
4. Die Umdeuter: Wir fühlen uns nun gestärkt in unserem Weg!
5. Die Ablenker: Lass uns über die Art der Kommunikation reden!

Einige der Muster widersprechen sich diametral, was nicht für gedankliche Klarheit der deutschsyn. Vertreter spricht.


6
 
 physicus 22. Juli 2022 
 

Bischof Bätzing: Zurücktreten!

Da fordert die ZDK-Präsidentin flächendeckende Angebote zur Abtreibung und entsprechende Schulung des medizinischen Personals. Und kurz danach veröffentlicht der DBK-Vorsitzende zusammen mit ihr in trauter Zweisamkeit ein dreistes Statement als Reaktion auf eine Vatikanerklärung. Bischof Bätzing: Sie sind fehl am Platz! Art und Inhalt Ihrer Kommunikation verwirren die Gläubigen!


7
 
 SCHLEGL 22. Juli 2022 
 

Das war zu erwarten!

Ich habe mehrmals mit 2 Priestern, die als Theologiestudenten 1998/99 in Wien gewesen sind und die ich theologisch/geistlich begleitet habe zur Situation befragt. Beide waren entsetzt über die Vorgänge beim Synodalen Forum. Wir waren einhellig der Meinung, dass Rom irgendwann die Notbremse ziehen wird, nachdem bereits der Papst dem "Synodalen Weg" in Deutschland kritisiert hatte. Auch die Vertreter der katholischen Ostkirchen und natürlich auch die orientalischen ökumenischen Brüdern, waren mehr als erstaunt und beunruhigt über Äußerungen, die bei den Veranstaltungen gefallen sind. Sollte das jetzt nicht genügen, werden wohl auch kirchenrechtliche Maßnahmen gegen Verantwortliche folgen müssen!


5
 
 FNO 22. Juli 2022 

@girsberg

Erstaunlicherweise deutet W.F. Rothe, z.Zt. in München tätig, das vatikanische Statement als "grünes Licht" für den SW. Das Duo Stetter-Bätzing ist da wohl näher an der Realität.


2
 
 naiverkatholik 22. Juli 2022 
 

"Kirche und Leben" ist Propagandablatt für Synodalen Weg

"Kirche und Leben", Münsteraner Bistumszeitung, vertritt nahezu propagandamäßig den Synodalen Weg. Der Aufschrei, die Schuld liege nur in Rom, war genau so zu erwarten. Kritische Reflexion der K+L-Linie wird nicht erfolgen. Münster weiß es einfach besser.


3
 
 girsberg74 22. Juli 2022 
 

Hoffentlich auch eine Beerdigung des Synodalen Weges, nicht nur eine Beendigung !

Man mag den Vatikan kritisieren, dass es so lange mit einer klaren Aussage gedauert hat, doch man erlebt erst jetzt richtig, nachdem sie sich entwickelt haben, was die (theologisch) Halbstarken für Leute sind, sie offenbaren sich in ihrem Geheul als Wölfe an der Kirche.

Leid tut mir jetzt nur der Generalvikar der Diözese, in der ich wohne, da er, noch nicht so lange her, die Beschlüsse des Synodalen Weges in vorauseilendem Gehorsam für die Diözese in Kraft gesetzt hat.

Immerhin hat er so die Weste des Bischofs unbefleckt erhalten.


3
 
 Chris2 22. Juli 2022 
 

Welch eine Dreistigkeit von Herrn Nolte,

die Realität komplett auf den Kopf zu stellen. Hat doch der "Synodale Weg" bereits bei seinem ersten Treffen beschlossen, die eigenen Beschlüsse selbst dann umzusetzen, wenn sie der Lehre der Kirche widersprechen. Das ist glasklar Häresie oder gar Kirchenspaltung mit jahrelanger Ansage! Im Prinzip war die Revolution bereits mit dieser Anmaßung à la "Und ihr werdet sein wie Gott" gescheitert...


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  2. Die Vorlage des Synodalen Wegs „kann man nur als Massenabfall von Schrift und Tradition bezeichnen“
  3. 4. Versammlung des ‚Synodalen Weges’: Abstimmungsverhalten der Bischöfe
  4. Stellvertr. DBK-Vorsitzender Bode steht nach Missbrauchsbericht über sein Bistum vor Scherbenhaufen
  5. St. Michael/München: Frauenpredigt in Sonntagsmesse geplant
  6. Bischof oder Fischkopf?
  7. Die Tolkien-Provokation
  8. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  9. Drei Priesterweihen in St. Florian - Päpstlicher Privatsekretär Gänswein extra aus Rom angereist
  10. Erzbistum Köln: Bundesland NRW droht Kirchen-Hochschule mit Vertragsverletzungsverfahren​
  11. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  12. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  13. Facebook-Reaktion zu Bodes fehlendem Rücktritt: „Bei Woelki würden alle den Rücktritt fordern“
  14. Umstrittener Jesuitenpater James Martin hat erneut Probleme mit der katholischen Morallehre
  15. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz