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Grazer Theologin möchte "Vater-Mutter-Unser" beten

8. Juli 2022 in Österreich, 31 Lesermeinungen
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Für diese wirren Thesen bekommt sie in Schönborns Kirchenzeitung, die kaum mehr Leser hat, eine Plattform


Wien (kath.net)

Die Grazer Theologin Martina Bär möchte das "Vater Unser" verändern und  meint ernsthaft, dass man heute guten Gewissens "Vater-Mutter-Unser" beten könne.  Für die abstruse These bekommt Bär in der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag", die kaum noch eine Leserschaft hat, eine Plattform. Bär ist seit April Professorin für Fundamentaltheologie in Graz behauptet dann, dass man in eine patriarchal geprägten Zeit lebe, wie in den zwei Jahren Pandemie duetlich geworden sei. Die Theologin meint auch, dass sich die Zukunft der Kirche daran entscheide, ob sich die Kirche der Moderne öffnen, was die "Frauenfrage" impliziere.

 


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Lesermeinungen

 ottokar 14. Juli 2022 
 

Gott bewahr, dass auf diesem Wege das Gendern in die Heilige Schrift eingeführt wird.

Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist , diese Dreieinigkeit ist der alleinige Grund unseres katholischen Glaubens und kein Jota kann daran geändert werden.Wer es tut übergibt sich dem Gericht.


0
 
 SCHLEGL 11. Juli 2022 
 

@ lesa

Also in der Sache muss ich meinen Mitbruder @Sch?necker schon verteidigen!
Ich hatte als Diakon (1974-75), bevor ich 1975 als Priester im Gymnasium zu unterrichten begann, ein Erlebnis als Volksschullehrer. Ich hatte am Beginn jeder Stunde ein Kind aufgefordert ein freies Gebet kurz vorzutragen. Eines Tages sagte ein 10-jähriger: "Lieber Gott ich bitte dich, mach`, dass mein Vater nicht immer die Mutter schlägt!!"
Ich war zunächst einmal sprachlos und dann fiel mir ein, wie oft ich im Unterricht von Gott als unserem "VATER" gesprochen hatte!Was da psychologisch in dem Kind vorgegangen ist, weiß ich natürlich nicht.
Ich hoffe es ist gelungen, dass das Kind über Jesus, der als wahrer Gott zwar unser Herr, aber auch als wahrer Mensch unser Bruder geworden ist, den Zugang zu Gott erhalten konnte. Es gibt leider genügend Kinder, die zuhause ähnliche traurige Erfahrungen machen!


2
 
 lesa 11. Juli 2022 

@Norbert Sch?necker: Danke für Ihre Replik! Ja, da bleiben wir offensichtlich unterschiedlicher Meinung, wobei ich, wie gesagt, Ihren Gedankengang verstehe. Deswegen lese ich Ihre Beiträge weiterhin mit Interesse und wohl auch in Zukunft oft mit Gewinn!


1
 
 SalvatoreMio 9. Juli 2022 
 

Und doch ... nur um zu erinnern, was jeder weiß ...

Ich denke, das Geschlechtliche spielt schon eine große Rolle in der Theologie: Gott ist Geist, doch wir Geschöpfe (mit Ausnahme der Engel) entstehen durch einen fleischlichen Zeugungsakt. Der Mann zeugt; die Frau empfängt. Beides ist etwas Wunderbares. Das Eine geht nicht ohne das Andere. Doch der "Stein kommt zunächst ins Rollen" durch den Akt der Zeugung des Mannes. Darum ist es für mich logisch und verständlich, dass wir Gott "Vater" nennen und auch nennen müssen, weil Christus es so gelehrt hat. - Jene, die auf "Mutter Unser" schwören seien erinnert, dass es auch fürchterliche Rabenmütter gibt.


4
 
 Schillerlocke 9. Juli 2022 
 

Wie absurd!

Ich bin kein Theologe. Aber mir ist klar, dass Jesus Christus mit der Anrede des Allerhöchsten als Vater vor allem auf einen wichtigen Glaubensinhalt aufmerksam macht: Obgleich der Allerhöchste in seiner Heiligkeit soweit über uns steht, dass er unnahbar und unerreichbar scheinen könnte, dürfen wir ihn ganz familiär und vertrauensvoll ansprechen wie einen liebenden Vater, der uns wohl will. Es geht um diese väterlich-liebevolle Nähe zu uns, seinen Kindern. Daraus einen Geschlechterdiskurs zu konstruieren, geht ganz am wesentlichen Anliegen dieses wunderschönen Gebetes vorbei. Diese Theologin trägt ein Zeitthema unserer Gegenwart in das Vaterunser hinein und sie übersieht damit das Wesentliche.


6
 
 Zeitzeuge 9. Juli 2022 
 

Das "Vaterunser" ist doch nach der Vater-Anrede benannt;

diese Anrede taucht vielfältig in der Hl. Schrift

auf, explizit auf die Gläubigen bezogen z.B. in

Joh. 20,17.

Eine Änderung würde ja auch bedeuten, daß die

überlieferten Bezeichnungen "Heiliger Vater",

"Pater" "Father" etc. als nicht mehr "zeitgemäß"

wegfallen sollten, auch i.d. Gebeten der hl.

Messe... und in den bürgerlichen

Gesetzbüchern, was selbst die linksradikalen

Politiker noch nicht gefordert haben!

Persönliches: Ich stamme väterlicherseits aus

einer uralten Hugenottenfamilie, als meine

Mutter vor über 70 Jahren jung verstarb wuchs

ich bei meinen kath. Großeltern auf.

Soll ich etwa deshalb "Opa unser" beten?

Natürlich nicht, Math 6,9 spricht eindeutig

vom "sollen", das gilt aber sicher nicht nur

für mich persönlich.

P.S. Die persönliche Integrität von Hochw.
Schönecker steht für mich natürlich
außer Zweife´l!


8
 
 mimamo 9. Juli 2022 
 

@lesa und Sch?necker

Ich finde, Sie haben beide Recht. Das Wort Vater kann sehr schwierig besetzt sein, weil der eigene Vater sehr schwierig war, und nicht immer hat sex.
Missbrauch eine Rolle gespielt, denn es gibt auch emotionalen Missbrauch. Diese Klaviatur beherrschen die meisten Frauen hervorragend.
Wir sollten in Deutschland nicht vergessen, dass viele, jetzt alte Vaeter Kriegskinder sind und meist selbst keine guten Vatervorbilder hatten, vor allem die, die nicht in wirklich intakten barmherzigen christlichen gläubigen beenden Familien aufgewachsen sind.
Umso wichtiger, mit Hilfe des, Heiligen Geistes um Heilung zu ringen und zu erkennen, dass viele Väter trotz allem ihr Bestes getan haben.
Und was die meisten Frauen betrifft: zu viele Evas und zu wenige Marias.
Mutter Gottes, hilf.


3
 
 hape 9. Juli 2022 

@Andrzej123: ein Gedanke zum theol. Genderlehrstuhl

Ich bin grunds. für die Freiheit der theol. Wissenschaft. Aber ich sehe ein Problem darin, dass jede absurde Theorie ungebremst in die pastorale Praxis einfließen darf. Lt. Stern (4/2022) liegt der Transgender-Anteil in D bei 0,6%, das sind 480.000 Leute. Demnach müsste es etwa 130.000 Transgender-Kath. geben. Davon würden immerhin 5.200 (4%) die Messe besuchen, was aber nichts über ihr Glaubenswissen aussagt. – 5.200 praktizierende und 475.000 potentielle Transgender-Leute, die sich evtl. von der Kirche diskriminiert fühlen könnten. Um die zuletzt 360.000 Kirchenaustritte in D zu kompensieren, müsste demnach die komplette LGBTQXYZ-Szene in die Kirche eintreten! Das ist unrealistisch und der falsche Fokus für die noch vorhandenen Missionskräfte. Die Heilung der Opfergefühle einiger weniger wird nicht dadurch gelingen, dass sich die Kirche als Täterorganisation versteht. Dass der gute Hirte dem verirrten Schaf nachgeht, kann nicht bedeuten, dass er die Herde vernachlässigt.


3
 
 Andrzej123 8. Juli 2022 
 

Frau Prof Bär und die "Gender Forschung in der Theologie"

https://www.katholisch.at/aktuelles/139317/theologin-heute-kann-man-guten-gewissens-vater-mutter-unser-beten
"Die Katholisch-Theologische Fakultät in Graz hat als einzige einen Schwerpunkt für Frauen- und Geschlechterforschung. Martina Bär ist dort seit April Professorin für Fundamentaltheologie. "Die geschlechtliche Identität, also die Tatsache, ob jemand Mann oder Frau oder intersexuell ist, betrifft jeden Menschen ganz existenziell", betonte Bär..
..Gender-Forschung in der Theologie bedeute, danach zu fragen, welchen Anteil die Religion daran hat, dass in der Gesellschaft den Frauen eine untergeordnete Rolle zugeschrieben wird, und nach Maßnahmen zu suchen, die die fixierten Rollenbilder aufbrechen können."

Die Kirche besetzt theol. Lehrstühle mit Gender Ideologen.
Vermutlich knobelt sie noch daran herum, mit welchen Formulierungen sie auch
"Intersexualität" und "Transsexualität" im Vater Unser unterbringen kann.
Der Zustand der Kirche erscheint tgl hoffnungsloser.


4
 
 Norbert Sch?necker 8. Juli 2022 

@lesa

Danke für Ihre wertschätzende Kritik.

Ich glaube, wir bleiben da unterschiedlicher Meinung. Dort, wo Väter das Bild des Vaters grausam zerstört haben, muss zuerst aufgearbeitet werden, bevor das Wort "Vater" wieder positiv besetzt werden kann. Theologisch gesprochen: die Gnade setzt die Natur voraus. Hier konkret: die Erkenntnis eines liebenden Vatergottes setzt die Erfahrung eines liebenden Vaters voraus (das muss nicht der eigene sein, aber eine Vaterfigur muss es sein).

Ich würde also zur Empfehlung neigen, das erste Wort des Vater Unser vorerst wegzulassen.
Ich verstehe Ihren Ansatz, Gottes väterliche Liebe durch das Nennen Seines Titels wirken zu lassen.

Trotz unterschiedlicher Meinung mit vorzüglicher Hochachtung (hoffentlich beiderseits)
Schönecker


1
 
 AlbMag 8. Juli 2022 
 

Jesus vor Pilatus: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. …“ (Joh 18, 36)

Alle Diskussionen um Synoden, Zölibat, Frauen, Strukturen, Götzen, … viel Lärm um Nichts? Auf wessen Seite stehen wir denn eigentlich: Auf der Seite des Pilatus, auf der Seite des Volkes und der Hohenpriester, die über kurz oder lang Jesus kreuzigen liessen, oder auf der Seite der getauften Christen, die durch die Taufe Kinder Gottes und Erben des Reiches Gottes wurden? ... Gebet zum himmlichen Vater Wenn ich also tatsächlich in ihm bleibe und er in mir, dann bitte ich den Vater inbrünstig im Heiligen Geist, dass der rechtmässige Papst, die rechtmässigen Bischöfe, die rechtmässigen Priester, die rechtmässigen Diakone und die rechtmässigen Ordensleute die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche Jesu Christi lieben und in seinem Frieden und in seiner Freude und an seinem Weinstock bleiben. Amen.


5
 
 lesa 8. Juli 2022 

Das Wort Gottes ist heilsamere als unsere psychologischen Bemühungen

@Norbert Schn?cker: Erlauben Sie, dass ich diesmal Zweifel anmelde - ohne Sie belehren zu wollen. Ihr Gedankengang ist zwar nachvollziehbar und tatsächlich ist die seelische Situtation solcher Menschen zu berücksichtigen. Aber ob es der richtige Weg ist, das Wort "Vater" im Gebet zu vermeiden, weil Verletzungen da sind? Dieses Gebet ist Wort Gottes und ruft den Heiligen Geist auf die Betenden herab. Der Heilige Geist heilt besser als alle menschlichen Bemühungen und Plausibilitäten. Gewiss wird es allerdings besonders wichtig sein, solchen Menschen die barmherzige Liebe des Vaters nahezubringen, wie wir sie aus dem Lukasevangelium kennen - ohne die Halt und Maß gebende väterliche Komponente zu vernachlässigen, wie es in den letzten Jahren oft geschehen ist.


5
 
 Franz Bichler 8. Juli 2022 
 

Das ist eine völlige Entgleisung und hat mit Christ sein nichts mehr zu tun.
Das Gebet des Herrn darf nicht angetastet werden.


4
 
 AlbMag 8. Juli 2022 
 

Und das sind die Instrumente, mit denen ...

... die kommunistische Weltrevolution oder die liberal-kapitalistische „Neue Weltordnung“ durchgesetzt wird: Umerziehungslager, Orwell‘scher Überwachungstaat, Gehirnwäsche, Gleichschaltung des Sprechens und Denkens, Sozialkontrolle, Social scoring, Gedankenpolizei, Political correctness, sogenannte Antidiskriminierungsgesetze, mit denen gerade alles Normale kriminalisiert wird, Hate-speech-Terror, Schauprozesse (Anm. des Kommentators: z.B. Feminismus)

Kardinal Gerhard Müller: Transhumanismus und christliches Menschenbild (siehe Link)

www.kath.net/news/78896


5
 
 Bene16 8. Juli 2022 
 

@winthir

Johannes Paul I. redete keiner Texänderung das Wort.

Das uns von Jesus geschenkte 'Vater Unser' wollen wir dankbar so bewahren, wie Er es seine Jünger gelehrt hat.


9
 
 winthir 8. Juli 2022 

Dieser Artikel, und diese Diskussion, erinnert mich an einen Satz,

unseres ehemaligen Papstes Johannes Paul I.

"Ein Satz Papst Johannes Pauls I. aus seiner Angelus-Ansprache am 10. September 1978 gilt als wegweisend: Er wies darauf hin, dass Gott unser Vater ist, „aber noch mehr ist er Mutter“ (E' papà; più ancora è madre)".

Quelle: s. link.

www.kathpedia.de/index.php?title=Johannes_Paul_I.#:~:text=Ein%20Satz%20Papst%20Johannes%20Pauls%20I.%20aus%20seiner,sein%20Pontifikat%20betrifft%2C%20


0
 
 Väterchen Frost 8. Juli 2022 
 

Das Beklemmende an diesen "Theolog*innen" ist,

dass ihnen einfach nichts mehr heilig ist - nicht einmal das Gebet des Herrn.

Und, dass sie in ihrer ideologischen Verbohrtheit einfach nicht mehr klar denken können.


9
 
 Norbert Sch?necker 8. Juli 2022 

@Andrzej123

Meine Formulierung "leiblicher Vater" war als Gegensatz zu unserem himmlischen Vater gemeint, um den es ja im Vater Unser geht.
Als Seelsorger hatte ich mehrmals mit Menschen zu tun, die von ihren leiblichen Vätern schwerstens missbraucht und misshandelt worden sind und den Begriff "Vater" deshalb spontan mit Gewalt assoziieren. Dabei wäre es ja gewünscht, dass wir beim Vater Unser an einen liebevollen und mächtigen Fürsorger denken, nicht an einen Tyrannen. Bei solchen Extremfällen wäre es gut, Gebete nicht an einen "Vater" zu richten, solange, bis die seelischen Wunden aus der Jugend verheilt sind.
Das hat nichts mit Theologie zu tun, auch nicht mit Kirchenpolitik, sondern nur mit individueller Pastoral.
Dass der meiste Missbrauch in der Familie stattfindet, ist nun mal eine Tatsache. Dass ein Opfer von klerikalem Missbrauch sicher nichts mehr von "Christus, dem Hohepriester" wissen will, ist ebenso verständlich, aber hier nicht das Thema.


2
 
 Florian75 8. Juli 2022 
 

Grazer Theologin möchte "Vater-Mutter-Unser" beten

Diese Dame kommt natürlich aus Deutschland. Wangen im Allgäu, man höre und staune! Mal wieder eine die Aufmerksamkeit erhaschen möchte. Aber es interessiert kaum noch einem. Priesterin kann sie nicht werden. Ist ja verheiratet. Ach nein die Kirche soll sich ja dem modernen öffnen.
Die Kirche bezahlt wirklich ihre eigen Schlächter!


7
 
 kleingläubiger 8. Juli 2022 
 

Wenn wir hier nun fragwürdige Artikel in Kirchenzeitungen sammeln würden, da könnte ich auch einiges dazu liefern. Zum Beispiel als hier eine queere Ministrantin regelrecht abgefeiert wurde. Oder wohlwollende Reportagen über die evangelischen Kirchen ringsherum. Oder eine Wohlfühlreportage über einen Muslim bei den Ammergauer Passionsspielen (Stuttgart liegt ja so nah!).


3
 
 Zeitzeuge 8. Juli 2022 
 

Und diese Dame hat einen Lehrstuhl für Fundamentaltheologie!

Ich erinnere mich, daß der Innsbrucker

em. Fundamentaltheologe Prof.Dr. Hermann Zeller SJ

(1914-2014!)

einmal sinngemäß zu mir sagte: "Die Grundlage der

Krise der Theologie ist die heutige "Fundamental-

theologie", das frühere Wort "Apologetik" ist

ja verpönt! Und die Krise der Fundamentaltheologie

ist grundgelgt in der falschen Philosophie.

Die verbannte Scholastik/Neuscholastik läßt sich

eben nicht ersetzen durch z.B. Hegel, Heidegger

und andere moderne Philosophen, mehr im Link

von Eduard von Habsburg.

Die Scholastik ist zwar an den theol. Staats-

fakultäten verpönt, aber durchaus noch lebendig,

reichliche Lit. findet mann bei

editiones-scholasticae.de

www.novaetvetera.de/nova/reihen_10011.html


4
 
 ab55 8. Juli 2022 
 

"Das wird die letzten Leser auch noch vergraulen."

Hochwürden Msgr. Schlegl!

Ich stimme Ihrem Posting zu 100% zu, erdreiste mich aber hinzuzufügen: auch Kirchenbeitragszahler, die dieses Blatt mit ihren Beiträgen zwangsweise mitfinanzieren.


3
 
 Seeker2000 8. Juli 2022 
 

Jesus - Ein Lügner?

War/ist Jesus ein Lügner, wenn er Gott als Vater anspricht? Und das auch die Jünger so lehrt?

Wenn wir glauben (unterstellen) dass Jesus Gott ist, dann ist er auch der einzige, dessen Ausssge glaubwürdig und richtig ist.

Wenn Frau Bär und Andere recht haben und Gott als binäres Geschlecht angesprochen werden muss, wäre die zwangsläufige Schlussfolgerung, dass Jesus - obwohl der Sohn - ein Lügner wäre.

Da kommt doch die alte Frage zurück: Was ist Wahrheit?


3
 
 Andrzej123 8. Juli 2022 
 

@Norbert Sch?necker

"Es sind Situationen denkbar, in denen es verständlich ist, wenn ein Mensch Gott nicht als "Vater" anreden will - z.B. im Fall von Missbrauch durch den leiblichen Vater."
Falls man verbittert sein sollte, mit der Entscheidung für das Priester Amt nicht Vater werden zu können: Wäre es da nicht besser das Amt aufzugeben als zu diffamieren, was einem aus eigener freier Entscheidung versagt ist?
Ich empfinde solches Verdächtigungsgerede gegen "leibliche Väter" (Vokabular aus dem feministisch geprägten Familienrecht) angesichts der realen Missbrauchshistorie in der Kirche, wo sich die Täter übrigens selbst "Vater" nennen inzwischen nicht mehr als unschuldig, sondern nur noch als peinlich.


0
 
 Chris2 8. Juli 2022 
 

Gott ist Geist, aber der Sohn Gottes

ist bekanntlich als Mann (bzw. Bub) Mensch geworden und hat immer von seinem "Vater [im Himmel]" gesprochen.
Wenn Frau Bär einen anderen Glauben verkünden und Jesus neue Worte in den Mund legen will, möge sie sich bitte eine andere Konfession suchen. Bei den Altkatholiken sollen schon mindestens 2 Kollegen aufgenommen worden sein...


6
 
 gebsy 8. Juli 2022 

EVA 2.0

wird mir MARIA 2.0 etikettiert.
Das ist die Handschrift des DIABOLO ...


6
 
 Norbert Sch?necker 8. Juli 2022 

Gebet: Politik oder Gottesbeziehung?

Das Thema ist gar nicht leicht.
Papst Benedikt legt in seinem Buch "Jesus von Nazareth" dar, dass Gott weder Mann noch Frau ist, sondern eben Gott. Einer seiner Titel ist "Vater". Den Titel "Mutter" trägt er weder in der Bibel noch (meines Wissens) in der Kirchengeschichte, er wird jedoch mehrmals mit einer Mutter verglichen.
Papst Benedikt meint, dass es deshalb nicht statthaft ist, Gott mit dem TITEL "Mutter" zu benennen oder gar das Vater Unser umzuschreiben, das der Kirche bekanntlich von höchster Autorität gegeben worden ist.
Dem schließe ich mich unter Vorbehalt an.
1) Die Rollen von Vater und Mutter haben sich seit der Antike geändert. Im alten Rom war grundsätzlich immer ein Mann der Vormund seiner Familie, nie eine Frau.
2) Es sind Situationen denkbar, in denen es verständlich ist, wenn ein Mensch Gott nicht als "Vater" anreden will - z.B. im Fall von Missbrauch durch den leiblichen Vater.
Wer aber mit Gebeten Politik machen will, stellt Politik über Gottesbeziehung. Übel!


5
 
 hape 8. Juli 2022 

Das eine ist das Gebet des Herrn,

das andere ist das Gebet von Martina Bär. Im Credo bekenne ich mich zum dreifaltigen Gott, aber niemals zu Frau Bär. Das ist der Unterschied.

Die Begriffe "Herr" und "Vater" haben auch eine andere theologische Bedeutung, als Gott eine Geschlechtlichkeit zu unterstellen. In meinen Augen ist es infantil, hinter den theologischen Begriffen "Herr" oder "Vater" eine grundsätzliche Demütigung und Benachteiligung der Frau zu vermuten. Eine geschlechtergerechte Variante des Herrengebetes hat nichts mit dem katholischen Glauben, sondern sehr viel mit der marxistisch geprägten Ideologie des Feminismus zu tun. Frauen sollten sich stattdessen mit der heilgeschichtlichen Rolle von Maria als der Gottesgebärerin auseinandersetzen, wenn sie meinen, irgendwelche geschlechtsspezifische Minderwertigkeitskomplexe kompensieren zu müssen.


12
 
 Mariat 8. Juli 2022 

"Die Kirche für die Moderne öffnen", sagte sie.

Ist das "Vaterunser", das Jesus uns lehrte - ALT? Unmodern?
Erst kürzlich diskutierte ich mit meiner Bekannten über Vaterunser, so, wie wir es gelernt haben. Es gefällt ihr nicht. Sie richtet sich nach bestimmten Theologen, die einiges an der Hl. Schrift - NICHT für die Wahrheit halten.
Das Resultat aus unserem Diskurs war - sie betet es sowieso schon anders.
Vielleicht auch "VATER; Mutter" Gott? Ich fragte nicht danach.
Wenn jemand meint es anders "MODERNER" beten zu müssen, ja, zu müssen - soll er es zu Hause tun.


4
 
 Herbstlicht 8. Juli 2022 
 

anmaßend

Fühlt sich Frau Bär etwa befugt, sich über JESUS, unseren Herrn und Erlöser zu stellen?
WER hat uns das Vaterunser gelehrt?
War das nicht Jesus?
Und zwar auf die Bitte der Apostel hin: "Herr, lehre uns beten."
Es ist daher das wichtigste Gebet für uns.


13
 
 SCHLEGL 8. Juli 2022 
 

si tacuisses!

Das Vater unser beginnt im Griechischen Text eindeutig: "Pater hemon..."; hebr.:" Abinu ascher...".
Einen Originaltext soll man nicht verändern! Es gibt im Alten Testament eine Reihe von Stellen in denen Jahwe auch mütterliche Züge zugeschrieben werden,z.B." kann denn eine Mutter ihr Kind vergessen...? .. und wenn es so wäre, ICH vergesse dich nicht!"
Es wundert mich nur, dass einer Theologin dieser Kategorie ein Platz in der Kirchenzeitung eingeräumt wird! Das wird die letzten Leser auch noch vergraulen.


12
 

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