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„Zeit“: Bischof Bätzing hat Priester trotz Belästigungsvorwürfen befördert

25. Mai 2022 in Deutschland, 27 Lesermeinungen
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Eine evangelische Pfarrerin in Ausbildung und eine katholische Gemeindereferentin in Ausbildung erhoben Vorwürfe, die das Bistum für glaubwürdig“ einstufte: Bätzing sprach gegen den Priester einen „förmlichen Tadel“ aus, aber beförderte ihn trotzdem


Limburg (kath.net) Der Limburger Bischof Georg Bätzing habe den von ihm selbst wegen der Belästigung von zwei Frauen ermahnten Mann zum Bezirksdekan berufen. Das Bistum bestätigte sowohl die Vorwürfe gegen den Mann als auch dessen Beförderung. Das berichteten die „Zeit“ und der „Spiegel“. Bätzing habe gegenüber dem Mann einen „förmlichen Tadel“ ausgesprochen. Gegen den Priester liegen Vorwürfe von zwei Frauen vor, wonach sie durch ihn sowohl verbal wie auch sexuell belästigt worden seien. Der „Zeit“ zufolge habe der Priester im Jahr 2000 eine evangelische Pfarrerin, die sich noch in Ausbildung befand, verbal und körperlich sexuell belästigt, das Bistum halte die Vorwürfe für glaubwürdig. Eine Gemeindereferentin, die sich ebenfalls noch in Ausbildung befand, soll dieser Pfarrer ca. 2006 / 2007 belästigt haben“. Die Berichte beider Frauen liegen der „Zeit“ vor.

Dennoch sei dieser Priester – bereits NACHDEM der Bischof einen „förmlichen Tadel“ ausgesprochen hatte, zum Bezirksdekan befördert worden. Der „Spiegel“ zitiert aus der Rechtfertigung der Pressestelle des Bistums Limburg: „Auch weil es sich nicht um ein strafrelevantes Verhalten handelte, beim Pfarrer Einsicht und Reue vorhanden waren und er sich bei der Gemeindereferentin für sein Verhalten entschuldigt hatte, ernannte ihn der Bischof dann zum Bezirksdekan.“

Bischof Bätzing ist seit März 2020 der Vorsitzende der Deutschen katholischen Bischofskonferenz (DBK).

UPDATE:
Die Vorwürfe gegen Bischof Bätzing haben nun auch Auswirkungen auf den aktuell in Stuttgart stattfindenden Katholikentag. Das Hamburger Nachrichtenmagazin "Spiegel" schreibt dazu: "Überschattet wurde die Eröffnung des Katholikentags von Vorwürfen gegen den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing." Weiter zitiert der "Spiegel" Bischof Gebhard Fürst als Bischof der gastgebenden Diözese Rottenburg-Stuttgart, er sei "perplex und überrascht", er kenne zwar "den Umfang jetzt nicht genau, aber ich würde in meiner Diözese so etwas niemals tun".

Archivfoto Bischof Bätzing (c) Bistum Limburg


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Lesermeinungen

 Gandalf 27. Mai 2022 

Und Leoni.1 auch GESPERRT!

Kindergarten-Verhalten hier auch unerwünscht!


0
 
 Gandalf 27. Mai 2022 

stephanus2 GESPERRT!

Sorry, aber an einen Feiertag so ein "Theater" - NEIN DANKE!


0
 
 lieberknecht 27. Mai 2022 
 

@stephanus2

Ich habe Ihren Beitrag gestern nicht gelesen, aber wenn das wirklich so sein sollte, wie geschildert: Pfui!!!


3
 
 bert.b 27. Mai 2022 
 

@bücherwurm, @stephanus2

Für meine Begriffe kann es bei dem Begriff "sich im 'Opfersein' suhlen" wie ihn hier @stephanus gebraucht hat, kein Schönreden geben, er ist allertiefste Schublade. Es muss einer Frau nicht einmal viel passiert sein, damit sie jahrelang unter den Folgen leidet. Eine Bekannte von mir ist vor Jahren an einer einsamen und dunklen Stelle der Stadt bedrängt worden, sie geht auch jetzt noch nicht wieder bei Dunkelheit raus.
@bücherwurm, ich wäre nicht so zögerlich. Warum erst die gelbe Karte und nicht gleich rot?


3
 
 chorbisch 27. Mai 2022 
 

@ stephanus2

Tut mir leid, so deutlich war das für mich nicht. Aber ich möchte jetzt keine Wortklaubereien betreiben, entscheidend für meine Kritik war etwas anderes.

Es ist inzwischen bekannt, daß Opfer sexueller Übergriffe, auch wenn es wie hier, "nur" um Bedrängen und Grapschereien gegangen ist, oft sehr lange brauchen, darüber zu sprechen. Daher sollte man sich sehr gut überlegen, bevor man nur deshalb einen Mißbrauchsvorwurf bestreitet oder auch nur herunterspielt, weil es lange her ist.

Und wenn der Täter ein Geistlicher war, ist die Schwelle noch höher, denn früher nahmen ja praktisch alle an, daß ein Priester so etwas nicht tut.

Natürlich müssen Mißbrauchsvorwürfe gründlich geprüft werden, bevor durch falsche Anschuldigungen der Ruf Unschuldiger beschädigt wird. Aber die früher auch hier weit verbreitete Einstellung, solche Vorwürfe pauschal als Angriff auf die Kirche anzusehen, oder den Versuch, Geld zu erpressen, sollte sich angesichts des Ausmaßes des Mißbrauchs inzwischen verbieten.


3
 
 stephanus2 27. Mai 2022 
 

@chorbisch

Ich hatte deutlich geschrieben, dass ich n i c h t über diesen konkreten Fall meine Meinung abgebe.
@bücherwurm : Ihren Tadel weise ich zurück, wie auch Ihre Behauptung, 'statements wie meine' würden Opfer (be)hindern.


0
 
 chorbisch 26. Mai 2022 
 

Apostolisch; stephanus2

@ apostolisch: Ich habe das "fromm" nur in Anführungszeigen gesetzt, weil mich diese pauschale Behauptung stört, unter Tebartz hätte es das nicht gegeben. Die Taten geschahen vorher, aber es gab 2010 ein Gespräch mit Generalvikar, Opfer und Täter. Letzterer wurde zur Teilnahme verdonnert, immerhin, und bat um Entschuldigung. Das Opfer wurde gefragt, ob es diese "gehört" habe, und das war's. Keine weiteren Maßnahmen gegen den Priester, zdA und aus.
Ich wiederhole, ich weiß nicht, ob Bischof Tebartz den Fall kannte und welche Anweisungen er für den Umgang mit so etwas gegeben hat.
Doch ein "Eintrag in die Personalakte" erfolgte erst durch den hier so verabscheuten Bischof Bätzing.

@ stephanus2: Wenn Sie den Fall nicht kennen, sollten Sie sich mit Urteilen zurückhalten. Das Opfer "suhlte" sich nicht in dieser Rolle, sie ist nur stocksauer, daß nie etwas geschah und alle schnell zur Tagesordnung übergingen.


2
 
 bücherwurm 26. Mai 2022 

@Stephanus2: Ich habe Ihren Post gesperrt und spreche hiermit

einen Tadel für Sie aus. Statements wie Ihre hindern Opfer bis heute daran, die Verbrechen anzuklagen, die an ihnen begangen worden waren. Bitte lesen Sie mal die Berichte von Opfern!


2
 
 Tante Ottilie 26. Mai 2022 
 

Fortsetzung meines Postings

Deutliche Kritik an Bf Bätzings Verhalten gegenüber dem Missbrauchsopfer äußerte die anwesenden selbst von schwerem sexuellen Missbrauch einstens Betroffene Diskussionsteilnehmerin, die sich gut in die Situation der Opfer gewordenen Frau hineinversetzen kann.

Sie findet es unmöglich, ein Opfer nun in einen Zielkonflikt zu bringen, ob es ein Veto gegen eine Beförderung eines früheren Täters einlegen soll und dann vielleicht dafür verantwortlich gemacht wird dass in dem betr. Dekanat vielleicht seelsorgerliche Defizite entstehen.

Das ist auch vom Bischof her ein unmögliche Vorgehensweise.


1
 
 Tante Ottilie 26. Mai 2022 
 

Heutige ZDF-Sendung "Wer braucht noch die Kirche?"

Ich habe mir eben von 13-14Uhr die o.gen. Sendung angesehen. Und obwohl ich sowohl bereits an der Auswahl der an der Diskussion Teilnehmenden sowie an den Themen und z.T. Der Gesprächsführung sowie den eingespielten Filmtrailern nebst Kommentaren z.T. massivste Kritik zu üben hätte, fand ich doch immerhin bemerkenswert, dass der hier geschilderte Beförderungsfall eines übergriffig gewordenen Priesters durch Bf Bätzing zum Bezirksdekan zur Sprache kam und Bf Bätzing hier deutlich Rede und Antwort stehen musste. Er versuchte sich herauszugeben mit lange vergangener Zeit, Reue gepaart mit angeblichen seelsorgerlichen Fähigkeiten des betr. Priesters sowie natürlich, dass ja nicht er (Bätzing) allein sondern in Absprache mit anderen Befürwortern der Qualitäten des Betreffenden gehandelt habe. Er habe u.a. eines der Opfer von der anstehenden Beförderung des Täters informiert und "im ersten Gespräch" habe es keinen Einspruch der Frau gegeben.
Von ein. selbst Betroffenen gab es dagegen Kritik


1
 
 apostolisch 26. Mai 2022 
 

Zu TvE

@Chorbisch
Ich verstehe nicht, was es da für einen Zusammenhang zum Vorgänger, Bischof Tebartz, geben sollte, und ebenso ist befremdlich, dass Sie das "frommen" in Anführungszeichen stellen.

Die beiden Fälle sind aus den Jahren 2000 und 2007, TvE wurde erst 2008 zum Bischof von Limburg, und die Beförderung nahm wiederum erst Bf.Bätzing vor!


4
 
 chorbisch 25. Mai 2022 
 

@ Freude an der Kirche; Bibelfreund

@ Freude: Das hätten Sie wohl gerne? Freuen Sie sich nicht zu früh. Auch wenn die ZEIT ein großes Tamtam veranstaltet, Bischof Bätzing hat den Täter immerhin gerügt und das öffentlich gemacht.

Denn @Bibelfreund, in der Amtszeit seines "frommen Vorgängers" wurde versucht, die Sache unter der Decke zu halten.

Ich nehme zwar an, Bischof Tebartz war der Fall unbekannt, weil ihn Generalvikar Wanka darüber nicht informiert hatte, und über die Gespräche mit den Opfern keine Protokolle angefertigt wurden.

Sehr praktisch, so kann man alles bestreiten, wenn's zu dicke kommt.

Aber Wanka konnte das wohl nur tun, weil ihm "sein" Bischof diese Freiheiten gab. Tebartz hätte ja auch so klar befehlen können, daß alle Fälle dieser Art über seinen Schreibtisch gehen müssen, daß selbst der selbstbewußte Herr Wanka keinen Ungehorsam gewagt hätte.

Bischöfe müssen oft für die Fehler ihrer Subalternen Prügel einstecken, doch manchmal tragen sie eine Mitverantwortung, wenn das so ist.


3
 
 chorbisch 25. Mai 2022 
 

@ Chris2

Wie Sie richtig sagten, wird der Begriff Mißbrauch des Mißbrauchs MEIST in dem von Ihnen genannten Sinne verwendet. Ich gebrauche ihn in dem von mir genannten Kontex. Denn wenn das Schicksal der Opfer nicht gleichgültig ist, warum befassen sich so viele Kommentare nicht mit Bätzings Verhalten in den konkreten Fällen, sondern arbeiten sich wieder einmal an ihm als Vormann des Synodalen Wegs ab.

Die dabei genannten Punkte mögen richtig sein, aber sie haben mit den in der ZEIT geschilderten Fällen nichts zu tun.

Auch die üblichen Verschwörungstheorien über die "Linken", oder wer das sonst instrumentalisiert, stören mich. Denn man kommt dann vom eigentlichen Thema ab.

Nebenbei: Wie kommen Sie immer auf den Gedanken, daß eine Billigung oder "Segnung" homosexueller Paare zugleich die Pädophilen, ihr Tun und ihre Netzwerke "legitimiere"?
Es sind doch nicht alle Homos auch pädophil.


4
 
 Freude an der Kirche 25. Mai 2022 
 

Die Wahrheit macht frei!

Von Amt und Würden. Er wird wohl nicht mehr zum Katholikentag reisen, oder?!? Die Luft wird dünn für ihn.


1
 
 proelio 25. Mai 2022 
 

Stellungnahme des Bistums

Unter nachfolgendem Link können Sie die Stellungnahme des Bistums zu diesem Fall lesen:
https://bistumlimburg.de/beitrag/stellungnahme-zur-berichterstattung/
Nach meinem Dafürhalten lässt diese Stellungnahme viele Fragen offen. Mich würde vor allem interessieren, inwieweit die "vorschlagsberechtigten Seelsorgerinnen und Seelsorger" von den Missbrauchsvorwürfen Kenntnis hatten und warum sie sich dann trotzdem für diesen Kandidaten entschieden. Sollten diese allerdings hiervon nichts gewusst haben, dann wird die Luft für den Bischof ziemlich dünn...


3
 
 Chris2 25. Mai 2022 
 

@chorbisch

Ich verstehe, nicht ganz, worauf Sie hinauswollen.
- Niemandem hier dürften die Opfer egal sein
- Sie fassen ja selbst den unverantwortlichen Umgang mit den Opfern unter Bätzing zusammen
- "Missbrauch des Missbrauchs" kritisiert meist, dass bestimmte Kirchenkreise ausgerechnet den Missbrauchsskandal durch vor allem knabenfixierte Männer als Brecheisen für die Durchsetzung der Homo-Ideologie in der Kirche missbrauchen. Das ist geradezu pervers und legalisiert sogar noch die Homo-Netzwerke, von denen das Münchener Missbrauchsgitachten warnt
- Linke kennen keine Gnade und kein Verzeihen, wenn man dadurch dem politischen Gegner schaden kann. Bei den eigenen Leuten verzeiht man dagegen alles (z.B. dem Prügler Joschka Fischer oder der SED alias "Die Linke")
- Und ja, wer, wenn nicht unser Glaube, kennt Verzeihung. Wenn der Sünder bereut
- Interessant wäre dennoch, was passiert ist (ideologisch bedingte Spinnereieien gab es damals noch kaum) und wann die Beförderung geschah


5
 
 Hausfrau und Mutter 25. Mai 2022 
 

Ärgerlich ist ...

1- dass der Priester befördert wurde, obwohl die Taten bekannt waren und auch wenn sie 15 J her sind. Wir haben genug Priester, die Bezirksdekane werden könnten. Ich will nicht urteilen, aber in der freien Wirtschaft wäre dies ein Karrierebruch gewesen oder sehr wahrscheinlich eine Kündigung,

2- dass Bischof Bätzing nicht einen sondern mehreren Priestern zum Bezirksdekan befördert hat und mittlerweile viele Unruhe in mehreren Bezirken herrschen, weil man sich fragt, ob DER das sein könnte...und

3- dass hier die Opfer viel zu kurz kommen... und wenn ich das Kommentar von chorbisch lese, dass am Ende das Opfer versetzt wurde, dann sieht man, dass man nichts gelernt hat und auch nicht lernen möchte.

H&M


6
 
 apostolisch 25. Mai 2022 
 

Die ZEIT würde es doch nicht bringen...

...wenn dahinter nicht eine Intention stünde. Ich kann mir vorstellen, dass Bischof Bätzing, der sich in der Kommunikation seines Synodalen Wegs noch mehr verrannt hat als mit demselbigen ohnehin schon, jetzt nach einem Ausweg aus der Misere sucht. Da kommt es doch gelegen, wenn man nun einen "kleineren" Fall ans Licht bringt und darauf seinen eigenen Rücktritt aufbaut.

Natürlich nicht ohne noch einmal in Richtung Köln und Rom nachzutreten, seht her, so handelt man konsequent. Mir schwant da etwas....


3
 
 chorbisch 25. Mai 2022 
 

@ Norbert Sch?necker

Ja, die Taten/Vorwürfe liegen lange zurück. Aber laut der ZEIT ist der betroffene Priester nie von sich auf die Opfer zugegangen. Das erfolgte erst nachdem eine der Frauen sich direkt an Bischof Bätzing gewandt hatte, und zunächst habe der Priester auch versucht, sich zu "drücken".

Ich weiß nicht, ob und wann er gebeichtet hat und ob er seine Taten bereut. Die Kritik des Artikels bezieht sich vor allem auf den Umgang der Kirche mit den Opfern, auch unter Bätzing. Den Opfern habe der frühere Generalvikar Wanka nahegelegt, zu schweigen, und nicht der Priester wurde versetzt, sondern eines seiner Opfer, das an den Folgen der Tat noch heute leidet.

Und wenn ich die Beiträge hier lese, in denen es wieder nur um den "Kirchenkampf" geht und überhaupt nicht um die Opfer (wäre Bischof Tebartz noch im Amt, würden die Vorwürfe hier mit Sicherheit bestritten und als Teil einer Kampagne gesehen), dann frage ich mich, ob das nicht auch "Mißbrauch mit dem Mißbrauch" ist.


5
 
 bibelfreund 25. Mai 2022 
 

Widerlich

Hier rächt sich die Zerstörung seines frommen Limburger Vorgängers. Diese Heuchler von Marx bis Bätzing gehören vor ordentliche Gerichte. Sie werden als Zerstörer der Kirche in die gesichte eingehen.


4
 
 borromeo 25. Mai 2022 

So wie Hw. Schönecker sehe ich das auch:

Die Heuchelei des Herrn Bätzing (mir widerstrebt mehr und mehr, 'Bischof' zu schreiben, obwohl er es der Weihe und der Form nach ist) in diesem Fall ist das eigentlich Verabscheuungswürdige.

Das Schlimme ist, daß es unter den Protagonisten des sogenannten "Synodalen Weges" offensichtlich nicht wenige dieser Spezies gibt. Gut ist wiederum, daß sie sich jetzt nach und nach selbst offenbaren oder ihre Geisteshaltung auf anderen Wegen ans Licht kommt.


5
 
 Chris2 25. Mai 2022 
 

Dass es meist Linke sind, die Vorwürfe frei erfinden,

um Andersdenkende zu vernichten (vgl. die Kampagne gegen Trumps Richterkandidaten Kavanaugh), macht das Zeugnis wahrscheinlicher. Vgl. auch z.B. die Hetzjagden gegen Bischöfe wie Krenn (man warf ihm heuchlerisch vor, was man selbst propagierte), Mixa (angeblich nur ein Missverständnis beim Ratschen zweier Ordinariatsmitarbeiterinnen, das angebliche Opfer ahnte lange nicht einmal, dass man von ihm sprach) und selbst gegen den Vorgänger von Herrn B.: Es gab natürlich nie eine goldene Badewanne in dem eher hochwertig-schlicht gehaltenen "Protzbau Bischofshaus", in der realen Welt ein von einer Architekturzeitschrift hochgelobtes Enseble aus fünf (!) aufwendig sanierten jahrhundertealten wie auch neuen Gebäuden, darunter ein Tagungszentrum und eine freistehende größere Kapelle


8
 
 Chris2 25. Mai 2022 
 

... und Herr V. ist DER Motor der Kirchenspaltung in Deutschland.

Neben Marx und zumindest vor den Kulissen.
Rücktritt / Abberufung jetzt!


3
 
 Norbert Sch?necker 25. Mai 2022 

Vergebung und Heuchelei

Die Vorwürfe sind 15 Jahre her. Wenn sich jemand nach Fehltritten, Ermahnung, Reue und Buße viele Jahre lang tadellos verhält, dann sollte man ihm auch wieder vertrauen und ihm größere Aufgaben anvertrauen können.
Das Problem ist nicht die Beförderung dieses Priesters, sondern die heuchlerische Verurteilung Kardinal Woelkis.


9
 
 proelio 25. Mai 2022 
 

„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders,...

aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?" (Matthäus 7,3)
Mit welcher gnadenlose Härte kritisierte Bischof Bätzing in Bezug auf die Missbrauchsaffäre unlängst das Verhalten von Kardinal Woelki und Papst Benedikt XVI. und forderte entsprechende Konsequenzen. Wird er diesen Maßstab auch für sich anwenden?


10
 
 ottokar 25. Mai 2022 
 

Gottes Mühlen mahlen langsam , aber sicher.


6
 
 PaBo 25. Mai 2022 
 

Die Stunde der Wahrhaftigkeit

Nachdem er so gegen den Kölner Erzbischof getreten hat: Ob wohl das Rücktrittsgesuch schon in Rom vorliegt?


8
 

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