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'Es ist gut für euch, dass ich fortgehe' (Joh 16,7)

24. Mai 2022 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
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Wenn wir merken, dass die Gnade Gottes uns nicht mehr so stärkt, dass sie schwächer wird in uns und uns beinahe verlässt, dann müssen wir uns davor hüten, mutlos zu werden - Gedanken des Heiligen Charles de Foucauld


Rom (kath.net)

Wenn wir merken, dass die Gnade Gottes uns nicht mehr so stärkt, dass sie schwächer wird in uns und uns beinahe verlässt, dann müssen wir uns davor hüten, mutlos zu werden. Diese Schwächung und dieser Entzug bedeuten immer noch dieselbe Gnade, und zwar in der Form, wie sie für uns in diesem Moment am nützlichsten ist. In den Augen Gottes ist es das wirksamste Mittel, um uns aus Lauheit und Trägheit herauszureißen, uns die Augen zu öffnen, damit wir sehen, dass wir den guten Weg verlassen haben und in unser Verderben gehen. Lassen wir uns also nicht entmutigen, sondern danken wir ihm zutiefst dafür, dass er uns auf diese Weise die Augen öffnet, und machen wir uns daran, ernsthaft unser Gewissen zu erforschen, unsere Treulosigkeiten zu prüfen, Mittel und Wege zu entdecken, um sie nicht mehr zu begehen, und über uns selbst zu wachen, gute Vorsätze zu fassen und uns zu bemühen, sie in die Tat umzusetzen. Beten wir zu Gott, bitten wir ihn um seine Gnade und versprechen wir ihm, in Zukunft treuer zu sein bisher; und voll Demut, Wachsamkeit und gutem Willen wollen wir ein neues Leben beginnen. Wenn wir dies tun, wird uns die göttliche Gnade in noch größerer Fülle als bisher zuteil, und dieser momentane Entzug der Hilfe Gottes wird dann ganz in seinem Sinne gewesen sein: eine Quelle größerer Güter, ein sehr wirksames Mittel zu unserer Umkehr.



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Lesermeinungen

 gebsy 24. Mai 2022 

Heb 5,12

wird vermutlich diesen Zustand umschreiben.
Die Mutlosigkeit als zugelassene Versuchung:
GOTT WILL UNS AN UNSERER MOMENTANEN GRENZE
mit seiner helfenden Liebe begegnen.
Das bedarf unseres ganzen Vertrauens ...


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