Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Massiver Anstieg der Kirchenaustritte in Deutschland - Bätzing ist (wieder einmal) 'erschüttert'
  2. Papst Franziskus: „Deshalb habe ich Traditionis Custodes geschrieben, damit…“
  3. Irres deutsches Regierungsvorhaben: Jeder ab 14 darf 1 x im Jahr sein Geschlecht 'wechseln'
  4. Vatikan stellt Logo des Heiligen Jahres 2025 vor
  5. Erzbischof von Toulouse verbietet Soutane für Seminaristen und Diakone
  6. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  7. Ein Kirchenaustrittsgrund für 30 %: Kirche biedert sich zu sehr dem Zeitgeist an
  8. "Machtbegrenzung" in der Kirche
  9. „Das Begründungsmärchen des Synodalen Wegs“
  10. Einfallstore für Dämonen, vollkommene Besessenheit und die Macht Gottes
  11. Papst zieht positive Zwischenbilanz seiner Reformen
  12. Immer weniger junge Leute beim "Deutschen Katholikentag"
  13. Ein 'völlig verunglückter Antrag' beim Synodalen Weg
  14. Abscheuliche Tat von einem "noch nie da gewesenen Ausmaß" durch Russland!
  15. Warum Oliver Marquart Exodus 20,13 lesen sollte - 'Du sollst nicht morden'

Bischofskonferenz von England und Wales setzt die Sonntagspflicht wieder ein

12. Mai 2022 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Die Eucharistie gibt der Kirche ihre Identität“ – Bischöfe: „In Demut rühmen wir uns, ein eucharistisches Volk zu sein, für das der Besuch der Messe unerlässlich ist“


London (kath.net/pl) Die Katholische Bischofskonferenz von England und Wales führt ganz offiziell ab Pfingsten wieder die Sonntagsverpflichtung ein. Zwar verstehe man, dass es angesichts der weltweiten Corona-Pandemie noch einige Gemeindemitglieder gebe, die sich „aus gesundheitlichen Gründen noch nicht sicher genug fühlen, um zur Messe zurückzukehren“. Die Bischöfe erinnerten daran, dass es gemäß Verständnis der Kirche kein Verstoß gegen die Sonntagspflicht sei, wenn etwa „wegen Krankheit, Krankenpflege oder berechtigter Angst“ die persönliche Teilnahme an der Eucharistiefeier behindert werde.

„Im heiligen Messopfer, dem Herrenmahl, hat uns der Herr Jesus seine kostbare Gabe anvertraut. In Demut rühmen wir uns, ein eucharistisches Volk zu sein, für das der Besuch der Messe unerlässlich ist. In Erwartung des bevorstehenden Pfingstfestes laden wir nun alle Katholiken, die dies noch nicht getan haben, ein, wieder persönlich an der Messe teilzunehmen. So wie die Kirche das Zeugnis der Anwesenheit jeder Person braucht, so muss auch jeder Gläubige im Glauben und in der Anbetung mit seinen Mitjüngern unterwegs sein. Genährt durch unsere Begegnung mit dem auferstandenen Herrn Jesus, genährt mit Seinem Wort und Seinem Leib und Blut im Abendmahl und gestützt durch die Gegenwart anderer, erhalten wir Woche für Woche Kraft, dem Herrn zu dienen und Ihn mit unserem Leben zu verherrlichen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Bene16 14. Mai 2022 
 

@winthir

Gott kennt die Herzen. ER weiss, ob ich eine schwere Sünde absichtlich nicht bereue und nicht beichte; ob ich überhaupt wusste, dass ich eine schwere Sünde beging; ob ich einfach vergessen habe, sie zu beichten etc. etc.
Also keine Sorge: sooo leer wird der Himmel wohl doch nicht sein!
Die Hölle allerdings wohl auch nicht...


2
 
 winthir 14. Mai 2022 

Die Sonntagspflicht und die Sünde.

ich schreibe das mal abgekürzt (und in meinen Worten), weil ich das irgendwie "merk-würdig" finde).

Also: Das absichtliche Versäumen der Sonntagspflicht ist eine schwere Sünde. Wer irgendwann in seinem Leben mindestens einmal absichtlich die Sonntagspflicht versäumt, und dies nicht beichtet, befindet sich nicht mehr im Stand der Gnade. Wer sich nicht im Stande der Gnade befindet, ist nach seinem Tod im ewigen Status der Gottferne (traditionell "Hölle") genannt.

Statistiken über Meßbesuch erspare ich jetzt mir, und Euch.

Ob der Himmel dann wirklich so leer sein wird?

Bitte: Dieses mein Geschreibsel ist von mir keinesfalls "provokant" gemeint. ich habe einfach nachgedacht. Und wünsche mir gern Eure Einschätzungen dazu.

danke, winthir.


0
 
 Chris2 13. Mai 2022 
 

Sonntagsselbstverständlichkeit

nenne ich das manchmal. Bei Wikipedia heißt das Kind übrigens "Sonntagsgebot" und nimmt dadurch Bezug auf die 10 Gebote. Hat was.
@Monsignore Schlegl: Natürlich haben Sie im Prinzip recht, aber eine Hl. Messe jede Woche an einem Werktag ist immer noch um Universen besser, als monatelang gar keine oder nur eine auf der Mattscheibe. Man hätte man das ja "Gottesdienstgebot" o.ä. nennen können...


1
 
 discipulus 13. Mai 2022 
 

Werter winthir,


0
 
 SCHLEGL 13. Mai 2022 
 

@ winthir

Das ist ganz einfach! Ein gebotener Feiertag ich ARBEITSFREI vom Staat! Das heißt das Konkordat des jeweiligen Landes vereinbar mit der Kirche die Feiertage. Wenn diese Tage arbeitsfrei sind, sind sie daher auch geboten. (Ausnahme Österreich: 26. Dezember; Ostermontag; Pfingstmontag-diese Tage sind zwar arbeitsfrei, aber NICHT geboten.


0
 
 Herbstlicht 13. Mai 2022 
 

@lakota

Ich sehe es wie Sie!
Aus meiner -zugegeben rein subjektiven- Sicht ist der Begriff "Sonntagspflicht" nicht sehr glücklich gewählt.
Was damit gemeint ist, ist mir vollkommen klar und ich unterstütze das auch.
Doch für mich ist der Besuch der Hl. Messe am Sonntag keine Pflicht, sondern ein echtes Bedürfnis.
Ein Sonntag ohne Messbesuch ist für mich heute nicht mehr vorstellbar. Früher, vor Jahren, war das noch anders.
Da hat aber auch das Wort "Pflicht" nicht das bewirkt, was es eigentlich sollte.
Aus Pflicht oder aber aus Freude die Heilige Messe besuchen ist ein großer Unterschied.


1
 
 winthir 13. Mai 2022 

danke Euch! und nun noch zur Sonntagspflicht:

Wer soll bei den gebotenen Feiertagen (Tabelle siehe link) noch durchblicken?

Wer weiß noch, daß der 2. Weihnachtstag ein gebotener Feiertag ist?

Wer soll durchblicken, daß z. B. in Speyer Fronleichnam ein gebotener Feiertag ist, aber nur i saarländischen Teil? (Um nur _ein_ Beispiel zu nennen ...)

de.wikipedia.org/wiki/Gebotener_Feiertag


0
 
 landpfarrer 12. Mai 2022 
 

Die rückte im laufe der jahrhunderte immer mehr auf den Vormittag. Sicher auch wegen der Nüchternhgeit, die ja zumindest der Zelebrant halten musste ab Mitternacht. So wurde auch der kleine Joseph ratzinger am Karsamstag innerhalb der Liturgie am Vormittag getauft, am Tag seiner Geburt.


0
 
 SCHLEGL 12. Mai 2022 
 

@winthir

Das war ein schwerer liturgischer Fehler,den erst Pius XII. durch TOTALREFORM der Karwoche und Einführung der Abendmesse korrigierte!Daher ist Liturgiereform WICHTIG!


1
 
 winthir 12. Mai 2022 

eine kleine Frage, SCHLEGL:

warum wurde dann früher die Auferstehung im röm.-kath. Ritus am Samstag Vormittag gefeiert?


0
 
 SCHLEGL 12. Mai 2022 
 

@Chris2

Nun, der Sonntag ist der Tag der AUFERSTEHUNG, er bedient mit der Vesper am Samstag um 17:00 Uhr endet mit dem Kompletorium Sonntag abend.Darum kann die Verpflichtung zur Sonntagsmesse NICHT auf einen Werktag verschoben werden!
Heute wissen wir, nicht zuletzt weil es die Impfung/Therapien gegen Corona gibt, dass die Einschränkungen wohl etwas zu rigoros gewesen sind. Sowohl die Orthodoxen, als auch die griechisch katholische Kirche in den ethnischen Gebieten, haben die Liturgie, wenn irgend möglich, auf den Platz VOR der Kirche verlegt. Der Altar war in den Eingang der Kirche hineingestellt. Dort hatten die Gläubigen GENÜGEND ABSTAND um gefahrlos die Liturgie mitfeiern zu können. Natürlich war das im Winter nicht immer ganz angenehm!
Aber natürlich sind alle Menschen im Nachhinein gescheiter, die Pandemie war etwas völlig Neues!


1
 
 lakota 12. Mai 2022 
 

Bin gespannt,

wann unsere Bichöfe die Sonntagspflicht wieder einsetzen.
Wobei das für mich persönlich nicht wichtig ist, ich gehe, weil mir die Hl. Messe unendlich viel bedeutet.


1
 
 Chris2 12. Mai 2022 
 

Sehr gut. Aber warum jetzt erst?

Und wie ist es in Deutschland? Ist sie da nicht (fast?) überall immer noch ausgesetzt? Und warum hat man nicht einfach die Sonntagspflicht auf alle Tage der Woche ausgedehnt, was einen problemlosen Besuch ermöglicht hätte, anstatt sie ganz aufzuheben oder gar sämtliche Hl. Messen mit Volk zu verbieten?


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. JETZT ANMELDEN! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Massiver Anstieg der Kirchenaustritte in Deutschland - Bätzing ist (wieder einmal) 'erschüttert'
  3. Papst Franziskus: „Deshalb habe ich Traditionis Custodes geschrieben, damit…“
  4. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  5. Ein Kirchenaustrittsgrund für 30 %: Kirche biedert sich zu sehr dem Zeitgeist an
  6. Irres deutsches Regierungsvorhaben: Jeder ab 14 darf 1 x im Jahr sein Geschlecht 'wechseln'
  7. Ein Zeichen Gottes? - 'Kriegs-Patriarch' Kirill auf Weihwasser ausgerutscht
  8. Erzbischof von Toulouse verbietet Soutane für Seminaristen und Diakone
  9. Ein 'völlig verunglückter Antrag' beim Synodalen Weg
  10. „Das Begründungsmärchen des Synodalen Wegs“
  11. 'Schande' und 'Skandal'
  12. Einfallstore für Dämonen, vollkommene Besessenheit und die Macht Gottes
  13. "Machtbegrenzung" in der Kirche
  14. Abscheuliche Tat von einem "noch nie da gewesenen Ausmaß" durch Russland!
  15. Müller: „Wir sind keineswegs Opfer der westlichen Propaganda, die über den ‚bösen Putin‘ herzieht“

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz