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Ukraine: Orthodoxe Pfarren haben genug von Kyrill - Mehr als 100 Pfarren sagen sich los!

30. März 2022 in Chronik, 4 Lesermeinungen
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Grund dafür ist der Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine und die verbale Unterstützung vom umstrittenen Moskauer Patriarchen für den Krieg


Kiew (kath.net)

In der Ukraine haben sich bis jetzt mehr als 100 Pfarren von ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats losgesagt und sind zur eigenständigen Orthodoxen Kirche der Ukraine gewechselt. Es ist davon auszugehen, dass noch weitere Pfarren diesen Schritt vollziehen. Dies berichtet "The Kyiv Independent". Grund dafür ist der Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine und die verbale Unterstützung vom umstrittenen Moskauer Patriarchen für den Krieg. In der Ukraine sind mehr als 70 % der Bevölkerung orthodox und gehören entweder der ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats oder der Ende 2018 gegründeten Orthodoxen Kirche der Ukraine an. Laut der Zeitung sind inzwischen die Ukrainer mehrheitlich Mitglied der moskau-unabhänigigen orthodoxen Kirche.
 



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Lesermeinungen

 SCHLEGL 31. März 2022 
 

@ Richelius

Das ist mir bekannt, mir wurde auch gesagt, dass die Letztverantwortung für diese kleinen Gemeinden beim griechisch katholischen Patriarchen von Kiew liegt.
Auch in der Zeit des Zarismus gab es diese mit Rom verbundene katholische Ostkirche. Zurzeit der Oktoberrevolution wurde sie von Exarchen Feodorow geleitet, der von den Kommunisten inhaftiert und ermordet worden ist. Dieser russisch-griechisch-katholischen Kirche gehörten damals hauptsächlich Intellektuelle an, denen die sklavische Rolle der russisch orthodoxe Kirche gegenüber dem Zarismus ein Gräuel gewesen ist. Jetzt werden sich dort vermutlich Gegner von Putin und Kyrill sammeln.


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 Richelius 31. März 2022 
 

@ Schlegl

Die russisch-gr.kath. Kirche gibt es schon. Nur hat sie nur ganz wenige Gläubige und keinen eigenen Bischof, sondern ein Lateiner steht ihr vor.


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 SCHLEGL 30. März 2022 
 

Das war zu erwarten!

Schon am Beginn des Krieges gegen die freie Ukraine, besonders nach der Ansprache des Moskauer Patriarchen und Putinanhängers Kyrill,habe ich das vorausgesehen und gesagt. Der russische orthodoxe Patriarch hat seinen letzten Kredit verspielt, er ist auch in der Weltorthodoxie eine Persona non grata! Zunächst haben sich 15 Bischöfe der orthodoxen Kirche der Ukraine, Moskauer Patriarchat, geweigert den Namen Kyrills in der Liturgie zu nennen. Danach haben sich 200 orthodoxe Priester diese Kirche an ihren Metropoliten Onufrij gewendet, mit dem Ersuchen er möge mit Moskau brechen! Dann sind bereits Dutzende Pfarren zur orthodoxen selbstständigen Kirche der Ukraine übergegangen. Und jetzt wird es nicht bei den 100 Pfarren bleiben.Zweifellos werden auch die Orthodoxen in Russland die Perfidie Kyrills erkennen und möglicherweise gibt es dann eine eigene russisch-griechisch-katholische Kirche.


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 felis.catus 30. März 2022 
 

Sorry, wenn der Beitrag hier vielleicht nicht ganz passt. Wegen des Krieges in der Ukraine wird die Weizenernte dort dieses Jahr wesentlich geringer ausfallen als sonst. Die Preise steigen bereits, in vielen ärmeren Ländern werden Menschen hungern müssen. Aber wir können etwas tun. Wenn wir auf Fleisch verzichten, wird weniger Weizen an Masttiere verfüttert und bleibt für die Menschen erhalten. Spenden kann man dann sicher auch noch.
Außerdem ist es gut für die Gesundheit.


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