Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Liegt ein Schisma in der Luft?
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  5. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  6. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  7. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  8. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  9. Wahrheit ist heilsrelevant
  10. Adios Toni!
  11. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  12. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  13. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  14. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  15. „Nach der päpstlichen Erklärung brach in der Konzilsaula langanhaltender Applaus aus“

Ist das Kölner Domradio ein "Propagandaorgan"?

28. Februar 2022 in Deutschland, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kirchenrechtler Weishaupt bezeichnet Kölner Domradio als „Propagandaorgan" und vergleicht dies auch mit Nazi-Propaganda. Später entschuldigt er sich dafür, das Erzbistum Köln möchte ihn trotzdem als Diözesanrichter beurlauben


Köln (kath.net)

"In einem Facebook Eintrag habe ich „Domradio“ als „Propagandaorgan“ bezeichnet, das eine Propaganda betreibe und geschrieben: „Goebbels läßt grüßen“. Ich erkläre hiermit ausdrücklich, dass ich damit einen völlig unangemessenen Vergleich vorgenommen habe, der in keiner Weise auf die journalistische Arbeit von Domradio zutrifft. Ich wollte die Arbeit von Domradio nicht disqualifizieren. Zudem verbieten sich Vergleiche mit einer Person aus dem Dritten Reich grundsätzlich. Wenn ich durch meine Äußerung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Domradio beleidigt habe, bitte ich hiermit ausdrücklich um Entschuldigung!". Dies teilte Gero P. Weishaupt, der bekannte deutsche Kirchenrechtler am Freitag, auf Facebook mit.


Genützt ihm seine Entschuldigung wenig. Der Apostolische Administrator, Weihbischof Rolf Steinhäuser, hat Pfarrer Gero Weishaupt am Freitag trotzdem von seinem Dienst als Diözesanrichter am Erzbischöflichen Offizialat Köln beurlaubt.  Steinhäuser kritisierte die Ausdrucksweise und die gewählten Vergleiche deutlich und erklärte, sie seien für einen katholischen Priester unangemessen und inakzeptabel. Mit seinen Äußerungen habe Weishaupt laut Steinhäuser dem Erzbistum "schweren Schaden" zugefügt, deshalb könne er seine Aufgabe als Diözesanrichter nicht mehr fruchtbar ausüben. Steinhäuser möchte auch den Bischof von Roermond, Hendrikus Smeets, in dessen Bistum Weishaupt als Priester inkardiniert ist, darüber informieren. Pfarrer Dr. Weishaupt war von Bischof Smeets für seinen Dienst in Köln vor einigen Jahren freigestellt worden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  5. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  6. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  7. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  8. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  9. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  10. Adios Toni!
  11. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  12. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  13. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  14. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  15. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz