Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  5. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  12. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  13. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  14. Töten bis zur Geburt - Aber US-Gouverneurin bleibt 'stolze Katholikin'
  15. Neues Eigentümer-Ehepaar lässt Ex-Epstein-Ranch drei Tage lang exorzieren

Unterstützung für Benedikt XVI. von italienischen Kardinälen

12. Februar 2022 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof von Bologna, Zuppi: Ratzingers Brief ist Wendepunkt - Hochrangige italienische Kirchenvertreter haben Benedikt XVI. und sein Schreiben zum Münchner Missbrauchsgutachten verteidigt


Rom (kath.net/KAP) Hochrangige italienische Kirchenvertreter haben Benedikt XVI. und sein Schreiben zum Münchner Missbrauchsgutachten verteidigt. Ratzingers Brief sei ein Wendepunkt, sagte der Erzbischof von Bologna, Kardinal Matteo Zuppi, der Zeitung "La Stampa" (Donnerstag). Die Bitte um Vergebung für das Versagen, das Zeigen von Schmerz und tiefer Scham, erteile eine Lektion in Demut und Verantwortung und beweise Mut, so der 66-Jährige, der Papst Franziskus nahe steht.

Zuppi lobte die Offenheit des emeritierten Papstes und den "edlen, geistlichen und menschlichen Text". Dass der Brief einen Schatten auf Benedikt als Papst und Person werfe, glaube er nicht. Im Gegenteil sehe er mit diesem Eingeständnis dessen Autorität als Mensch, Priester, Bischof und emeritierter Papst gestärkt.


Auch Mailands früherer Erzbischof, Kardinal Angelo Scola, lobte den Brief von Benedikt XVI. in einem Interview von "La Repubblica". Dieser habe ihm wieder bestätigt, dass Ratzinger ein Mann sei, der sich im Dienst der Wahrheit sehe. Es sei absurd zu behaupten, er habe gelogen, um sich zu verteidigen. Für Scola ist der "tiefgründige Brief" mit der Übernahme der Verantwortung für jedes Mitglied der Kirche ein "überwältigendes Zeugnis in einer Zeit des Individualismus".

Ähnlich positionierte sich der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Erzbischof Vincenzo Paglia. Der Brief sei das Dokument "eines großen Gläubigen und eines großen Humanisten", sagte Paglia am Donnerstag dem italienischen Nachrichtensender Radio 24. Benedikt sei ein Beispiel für die ganze Kirche, aber auch für die ganze Gesellschaft, denn Gewalt gegen Kinder betreffe alle Institutionen der Gesellschaft.

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hatte sich in einem am Dienstag veröffentlichte Brief erneut zum Münchner Missbrauchsgutachten geäußert. Darin entschuldigt er sich bei den Betroffenen und drückt seine "tiefe Scham" und seinen "großen Schmerz" aus. Zugleich wehrt sich der frühere Papst gegen den Vorwurf, als Erzbischof von München (1977-1982) Missbrauchsfälle aktiv vertuscht zu haben. Seinem Schreiben wurde innerkirchlich mit Hochachtung, aber auch mit Kritik begegnet.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Der Bischof und der Denunziant
  3. Wie die deutsche Bundesregierung Ihre Steuergelder verschwendet!
  4. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
  5. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  6. Cardinal Confusione
  7. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  8. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  9. Frau, dein Glaube ist groß! Die Gnade, die Grenzen überschreitet
  10. Medjugorje und Papst-Akademie laden zu ersten "Mariologischen Tagen"
  11. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  12. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  13. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  14. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  15. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz