Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  5. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  6. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  7. Vom Benehmen mit Majestäten
  8. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  9. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  12. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  13. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  14. "Wir haben Maria neue Hände gegeben"
  15. Ein Akt der Demut?

US-Bischöfe würdigen Martin Luther Kings "prophetisches Zeugnis"

20. Jänner 2022 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischofskonferenz-Vorsitzender Gomez: Beim Gedenken an den Bürgerrechtler nicht nur an die Gerechtigkeit erinnern, sondern auch daran, wie er sie verfolgte


Washington (kath.net/KAP) Das "prophetische Zeugnis" und nachahmenswerte "Beispiel" des Bürgerrechtlers Martin Luther King (1929-1968) hat die katholische US-Bischofskonferenz gewürdigt. Beim Gedenken an King gelte es nicht nur an die Gerechtigkeit zu erinnern, die er verfolgte, "sondern auch daran, wie er sie verfolgte", betonte der Konferenz-Vorsitzende und Erzbischof von Los Angeles, Jose Horacio Gomez, in einer Erklärung zum nationalen "Martin Luther King Day" (Montag).

Immer wieder habe King eine biblisch inspirierte Vision von Gerechtigkeit und Wahrheit vertreten und betont; diese spiegle sich in den Gründungsdokumenten der Vereinigten Staaten wider. Dabei handle es sich vor allem um den "Glauben, dass alle Männer und Frauen gleich geschaffen und von Gott mit einer heiligen Würde und unbestreitbaren Rechten auf Leben, Freiheit und Gleichheit ausgestattet sind". Auch die Angewiesenheit aufeinander habe King hervorgehoben, und dass Ungerechtigkeit irgendwo die Gerechtigkeit überall bedrohe. "Was immer einen direkt betrifft, betrifft indirekt alle", zitierte Gomez den Baptisten-Prediger.


Auch 54 Jahre nach Kings Tod im Alter von 39 Jahren stehe Amerika vor vielen Herausforderungen, so der Bischofskonferenz-Vorsitzende. Konkret nannte Gomez die Pandemie, die wirtschaftliche Ungleichheit, Rassendiskriminierung, Gewalt sowie die Problematik rund um Einwanderer und Flüchtlinge. Die Vereinigten Staaten seien von Polarisierungen und Spaltungen gezeichnet. Aus Kings Weisheit gelte es weiter zu schöpfen - "insbesondere aus seinem Engagement für die Seligpreisungen Jesu und die Prinzipien der Gewaltlosigkeit und Feindesliebe", betonte Erzbischof Gomez.

Martin Luther King Jr. wurde vor allem wegen seines gewaltfreien Einsatzes für gegen Unterdrückung und für Gleichbehandlung aller Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion bekannt und wirkte als Sprecher der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung in den USA entscheidend an der Aufhebung der Rassentrennung in seinem Land mit. 1964 erhielt er für seinen Einsatz den Friedensnobelpreis. Am 4. April 1968 wurde er in Memphis erschossen. Der "Martin Luther King Jr. Day", jeweils am dritten Monat im Jänner, erinnert in den USA bis heute an ihn.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  6. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  7. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  8. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  10. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  11. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  12. Vom Benehmen mit Majestäten
  13. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  14. Ein Akt der Demut?
  15. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz