Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  6. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  7. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  12. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  13. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  14. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

'Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.'

7. Jänner 2022 in Deutschland, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Münchner Polizei hat einen Jugendlichen bei einer Demo festgenommen, weil dieser einen Spruch des jüdischen Publizisten Henryk Broder hochgehalten hat. Broder reagiert und zeigt sich jetzt wegen "Volksverhetzung" an


München (kath.net)

"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid." Vor einigen Wochen hat der bekannte jüdische Publizist diesen Beitrag einmal öffentlich ausgesprochen. Am 8. Dezember hat dieser Satz - wie die "Welt" berichtet - zu einer Festnahme eines 17-jährigen Jugendlichen geführt. Der 17-jähriger Lehrling hat ein entsprechendes Plakat mit Spruch hochgehalten und damit polizeiliche Ermittlungen ausgelöst. Gegenüber der "Welt" erzählt der Jugendliche, dass er nicht geimpft sei und dem Impfstoff eben nicht traue. Er sei kein Corona-Leugner und kein Impfgegner und habe sich gegen alles Mögliche impfen lassen. Gemeinsam mit seinem Vater nahm er darum an einer Demonstration in München teil. Kurz vor dem Odeonsplatz kamen laut dem Lehrling zwei Polizisten auf ihn zu, hielten ihn fest und fragten, was das Schild zu bedeuten hat. "Sie wissen genau, was damit gemeint ist." Dann meinte ein Polizist, dass ein Kollege sich durch das Schild beleidigt gefühlt habe.  Der junge Mann wurde festgenommen, seine Personalien wurden aufgenommen. Danach passiert bis jetzt nichts mehr.


Inzwischen hat Henryk M. Broder, der jüdische Publizist - seine Eltern waren Überlebende von Konzentrationslagern - laut "Welt" beschlossen,  den Lauf der Dinge zu beschleunigen. Broder kündigte gestern an, dass er sich selbst angezeigt habe, wegen "Beleidigung, Volksverhetzung und was da alles noch sein könnte". "Wie schon gesagt, ich werde es nicht hinnehmen, dass ein 17-Jähriger für etwas büßen soll, für das ich verantwortlich bin", schreibt Broder in einem Beitrag.

VIDEO-TIPP: Weil sie damals so waren, wie ihr heute seid - https://rumble.com/vqakxh-weil-sie-damals-so-waren-wie-ihr-heute-seid.html

Foto: (c) Achse des Guten / YOUTUBE-Screenshot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  15. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz