Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Texas: Abtreibungsverbot bei Herzschlag verringert Zahl der Abtreibungen

18. Dezember 2021 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gemeinsam mit einer Aufstockung der Hilfsmittel zur Unterstützung schwangerer Frauen und junger Mütter wurde ein Umfeld geschaffen, in welchem ungewollt schwangere Frauen ihre Babys zur Welt bringen.


Austin (kath.net/LifeNews/jg)

Das Abtreibungsverbot bei Herzschlag hat im US-Bundesstaat Texas bereits tausenden Ungeborenen das Leben gerettet. Im ersten Monat seit Inkrafttreten des Gesetzes sind die Abtreibungen in Texas um 50 Prozent zurückgegangen, berichtet der National Catholic Register.

Eine Studie der University of Texas in Austin hat ergeben, dass im September 2021 insgesamt 2.164 Abtreibungen durchgeführt worden sind. Im September 2020 waren es 4.313. Das ist ein Rückgang um 49.8 Prozent.


Die Texas Tribune berichtet, dass die Abtreibungskliniken von Whole Woman’s Health derzeit nur mit 20 bis 30 Prozent ihrer Kapazität arbeiten. Die Geschäftsführerin der Kliniken sagt, dass deutlich weniger Patientinnen in die Kliniken kommen. In vielen Fällen seien Abtreibungen nach der neuen Regelung nicht mehr zulässig.

In Texas ist seit dem 1. September 2021 ein Gesetz in Kraft, welches Abtreibungen verbietet, sobald beim Ungeborenen der Herzschlag festgestellt werden kann. Das ist ungefähr in der sechsten Schwangerschaftswoche der Fall.

Gleichzeitig stellen Hilfsorganisationen für schwangere Frauen eine deutliche Zunahme an Anfragen fest. Die Zahl der Besuche im Houston Pregnancy Help Center hat im September 2021 um 42 Prozent höher als im September 2020. Das Zentrum hat 50 Prozent mehr Ultraschalluntersuchungen durchgeführt.

Gemeinsam mit dem Abtreibungsverbot bei Herzschlag hat der Kongress von Texas die Unterstützung für Schwangere und junge Mütter deutlich ausgeweitet. Das Programm „Alternativen zur Abtreibung“ des Bundesstaates hat 100 Millionen Dollar erhalten, andere Initiativen werden ebenfalls von der öffentlichen Hand unterstützt.

Gemeinsam mit dem Abtreibungsverbot bei Herzschlag sei ein Umfeld geschaffen worden, in welchem es viel wahrscheinlicher ist, dass ungewollt schwangere Frauen ihre Babys zur Welt bringen, wenn es auch Frauen gibt, die in einen anderen Bundesstaat reisen, um dort eine Abtreibung durchführen zu lassen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  3. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  4. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  5. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  6. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  7. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  8. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  9. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  10. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  3. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  4. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  5. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  6. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  7. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  8. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  9. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  10. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  11. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  12. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  13. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  14. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz