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Burke leidet an starken Nachwirkungen der Covid-Infektion - "Brief an jene, die für mich beten"

27. September 2021 in Weltkirche, 31 Lesermeinungen
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Kardinal Raymond Burke, emeritierter Präfekt der Apostolischen Signatur und Gegner der Corona-Impfung, räumt ein, dass er an starken Nachwirkungen seiner Corona-Erkrankung leidet: Müdigkeit und Atemnot – Befindet sich jetzt in Reha


Wisconsin (kath.net) Kardinal Raymond Leo Burke (Archivfoto), emeritierter Präfekt der Apostolischen Signatur, hat auf seinem Blog einen Offenen Brief geschrieben und jenen gedankt, die ihn in Krankheit und Genesung durch ihr Gebet unterstützen. Der 73-Jährige ist ein Kritiker von übertriebenen Covid-Maßnahmen durch Regierungen. Anfang September konnte er das Krankenhaus verlassen, um in eine Reha-Klinik gehen.

kath.net dokumentiert den Brief in voller Länge:

25. September 2021
Liebe Brüder und Schwestern in Christus,
noch einmal möchte ich Ihnen von ganzem Herzen für Ihre treuen und großzügigen Gebete um die Wiederherstellung meiner Gesundheit danken und schreibe Ihnen, um Sie über die Fortschritte meiner Rehabilitation zu informieren. Indem ich Ihnen danke, danke ich vor allem unserem Herrn, der mich als Antwort auf Ihre Gebete am Leben erhalten hat. Ich danke auch Unserer Lieben Frau von Guadalupe und allen Heiligen, auf deren Fürsprache Sie für mich gebetet haben und noch beten.

Am 3. September habe ich das Krankenhaus verlassen und bin in ein Haus in der Nähe meiner engsten Familie gezogen. Das Haus ist für das Rehabilitationsprogramm, das ich durchführe, gut geeignet. Mein Sekretär, der auch Priester ist, ist jetzt aus Rom gekommen, um bei mir zu wohnen und mich bei meinem Rehabilitationsprogramm zu unterstützen. Er hilft mir auch bei der Beantwortung der Korrespondenz und bei der Organisation der vielen Terminänderungen, die durch den Krankenhausaufenthalt sowie durch die vielen Wochen, die ich nun brauchen werde, um mich so vollständig wie möglich von der Krankheit zu erholen, erforderlich sind.


Obwohl ich stetige Fortschritte mache, geht es nur langsam voran. Die Ärzte und Therapeuten, die das Rehabilitationsprogramm leiten, versichern mir, dass dies zwangsläufig so ist und es mir den Umständen entsprechend gut geht. Ich für meinen Teil versuche, in Geduld zu wachsen. Meine größten Herausforderungen sind derzeit die Wiedererlangung bestimmter grundlegender körperlicher Fähigkeiten, die ich für mein tägliches Leben benötige, sowie die Überwindung der allgemeinen Müdigkeit und Atemschwierigkeiten, die typisch für Menschen sind, die sich mit dem Covid-19-Virus angesteckt haben. Ich kannnicht genau vorhersagen, wann es mir möglich sein wird, zu meinen normalen Aktivitäten zurückzukehren. Es scheint, dass dies noch mehrere Wochen dauern wird.

Ich bedaure, dass ich nicht in der Lage bin, auf Ihre Mitteilungen persönlich zu antworten, da ich meine begrenzte Energie auf die Wiedererlangung meiner Kräfte konzentrieren muss.

Auch aus diesem Grund muss ich die Zahl der Telefonanrufe und persönlichen Besuche, die ich erhalte, begrenzen. Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihr Verständnis.Unser Herr hat mich im Leben für ein Werk bewahrt, das ich mit Hilfe seiner Gnade aus Liebe zu ihm und zu seinem mystischen Leib, der Kirche, ausüben soll. Ich bin entschlossen, die gegenwärtige Zeit der Rehabilitation so gut wie möglich zu nützen, damit ich vorbereitetsein werde, Sein Werk auszuführen. Während der Zeit im Krankenhaus und auch weiterhinstelle ich mich in die Obhut der Gottesmutter, damit mein Herz, eins mit ihrem Unbefleckten Herzen, immer sicher im Allerheiligsten Herzen unseres Herrn ruht. Als geistlicher Vater in der Kirche habe ich mich sehr auf die Hilfe des heiligen Josef verlassen, dessen Reinstes Herz das Herz Marias, seiner wahren Ehefrau, und das Herz Jesu, ihres göttlichen Sohnes, der sich seiner väterlichen Fürsorge anvertraut hat, umarmt hat.

Bitte beten Sie weiterhin für meine vollständige Genesung. Ich für meinen Teil bringe jeden Tag meine Gebete und Leiden für alle Ihre Anliegen dar. Hören wir nicht auf zu beten und Opfer darzubringen für die Welt und die Kirche, die mit so viel Verwirrung und Irrtum behaftet sind, zum großen und sogar tödlichen Schaden vieler Seelen.

Mit der Bitte um Gottes Segen für Sie, Ihre Häuser und alle Ihre Bemühungen verbleibe ich, im Heiligsten Herzen Jesu, im Unbefleckten Herzen Mariens, und im Reinsten Herzen des Heiligen Josef,
Raymond Leo Kardinal Burke

 

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