Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  9. Wir können NICHT schweigen!
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  12. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  15. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten

Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen

16. September 2021 in Kommentar, 39 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Seit Jahren gehe ich in Klosterbuchläden und werde dort zunehmend enttäuscht.“ Gastbeitrag von Alfred Sobel


Berlin (kath.net) Seit Jahren gehe ich in Klosterbuchläden (z.B. Eibingen oder Maria Laach) und werde dort zunehmend enttäuscht. Ich finde dort leider hauptsächlich Kirchenkritisches, Esoterisches, ‚Handschmeichler‘ u.ä. sowie ausschließlich Bücher der großen, ehemals kath. Verlage wie Herder oder Pustet. Wenn dort Religiöses angeboten wird, dann meterweise Anselm Grün. Zuletzt konnte ich mir in Eibingen die Frage nicht verkneifen: „Sind Sie denn noch katholisch?“ Die Antwort: „Wir wollen alles abbilden und das dient doch der Diskussion!“


Ich selbst habe in kleinen katholischen Verlagen Bücher veröffentlicht - aber in Klosterbuchhandlungen sind sie nicht zu finden. Da ich auch Leser bin, wünsche ich mir, dass gerade in konfessionellen Buchhandlungen kleine Verlage, die teilweise sehr umtriebig und inhaltlich interessant sind, präsentiert werden. (z.B. FE-Verlag, Vier-Türme-Verlag, Be&Be, Bernardus etc.) Vor kurzem habe ich ein Buchmanuskript an den Benno-Verlag geschickt, und erhielt neben der Ablehnung folgende Mitteilung:

"Dazu kommt, dass wir in den letzten Jahren erfahren mussten, dass sich die Einkäufer im konfessionellen Buchhandel im Bereich des religiösen Sachbuches bei Ihren Entscheidungen eher auf die Marktführer in diesem Genre konzentrieren und ein Verlag mit einem kleineren Programm leider nicht so wahrgenommen wird, wie wir dies erhoffen."

Der angeblich boomende Buchmarkt ‚Spiritualität‘ boomt im Seichten und Kritischen. Da ist leider auch der Benno-Verlag mit seinem Vivat-Prospekten zu nennen. Natürlich gibt es auch hervorragend sortierte Klosterbuchhandlungen, wie in Gerleve, Stiepel oder Beuron. Ansonsten bleibt nur noch, auf die oft informativen Internetseiten der katholischen Verlage zu gehen, um dort direkt zu bestellen und Amazon zu vermeiden. kath.net bietet auch immer wieder Buchbesprechungen wichtiger Veröffentlichungen. Fast alle katholischen Verlage sind bei Kathpedia zu finden, siehe Link.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz