Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  11. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  12. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘
  13. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  14. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen

16. September 2021 in Kommentar, 39 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Seit Jahren gehe ich in Klosterbuchläden und werde dort zunehmend enttäuscht.“ Gastbeitrag von Alfred Sobel


Berlin (kath.net) Seit Jahren gehe ich in Klosterbuchläden (z.B. Eibingen oder Maria Laach) und werde dort zunehmend enttäuscht. Ich finde dort leider hauptsächlich Kirchenkritisches, Esoterisches, ‚Handschmeichler‘ u.ä. sowie ausschließlich Bücher der großen, ehemals kath. Verlage wie Herder oder Pustet. Wenn dort Religiöses angeboten wird, dann meterweise Anselm Grün. Zuletzt konnte ich mir in Eibingen die Frage nicht verkneifen: „Sind Sie denn noch katholisch?“ Die Antwort: „Wir wollen alles abbilden und das dient doch der Diskussion!“


Ich selbst habe in kleinen katholischen Verlagen Bücher veröffentlicht - aber in Klosterbuchhandlungen sind sie nicht zu finden. Da ich auch Leser bin, wünsche ich mir, dass gerade in konfessionellen Buchhandlungen kleine Verlage, die teilweise sehr umtriebig und inhaltlich interessant sind, präsentiert werden. (z.B. FE-Verlag, Vier-Türme-Verlag, Be&Be, Bernardus etc.) Vor kurzem habe ich ein Buchmanuskript an den Benno-Verlag geschickt, und erhielt neben der Ablehnung folgende Mitteilung:

"Dazu kommt, dass wir in den letzten Jahren erfahren mussten, dass sich die Einkäufer im konfessionellen Buchhandel im Bereich des religiösen Sachbuches bei Ihren Entscheidungen eher auf die Marktführer in diesem Genre konzentrieren und ein Verlag mit einem kleineren Programm leider nicht so wahrgenommen wird, wie wir dies erhoffen."

Der angeblich boomende Buchmarkt ‚Spiritualität‘ boomt im Seichten und Kritischen. Da ist leider auch der Benno-Verlag mit seinem Vivat-Prospekten zu nennen. Natürlich gibt es auch hervorragend sortierte Klosterbuchhandlungen, wie in Gerleve, Stiepel oder Beuron. Ansonsten bleibt nur noch, auf die oft informativen Internetseiten der katholischen Verlage zu gehen, um dort direkt zu bestellen und Amazon zu vermeiden. kath.net bietet auch immer wieder Buchbesprechungen wichtiger Veröffentlichungen. Fast alle katholischen Verlage sind bei Kathpedia zu finden, siehe Link.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  8. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  9. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  10. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  11. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  12. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  15. Unternehmer Guido Quelle: „Ich bin aus der evangelischen Kirchengemeinschaft ausgetreten“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz