Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  4. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  5. "Vaccine Amen"
  6. Spanien am moralischen Abgrund
  7. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  8. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  9. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  10. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  11. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  12. Besser keine Laienpredigt
  13. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  14. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  15. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“

US-Bischof Tobin bezeichnet Präsident Biden als „gläubigen Katholiken“ – aber in Anführungszeichen

4. September 2021 in Prolife, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof von Providence äußerst starke Kritik an Bidens Reaktion auf die Prolife-Entscheidung in Texas: „‚Der gläubige Katholik‘ Joe Biden unterstützt und fördert weiterhin leidenschaftlich den Tod ungeborener Kinder bei der Abtreibung.“


Washington-Providence (kath.net/pl) „‚Der gläubige Katholik‘ Joe Biden unterstützt und fördert weiterhin leidenschaftlich den Tod ungeborener Kinder bei der Abtreibung.“ So stark formuliert Bischof Thomas Tobin/Diözese Providence, seine Kritik an Äußerungen des US-Präsidenten Joe Biden. Biden hatte auf die Entscheidung des Bundesstaates Texas reagiert, dass Abtreibungen dort nicht mehr erlaubt sein werden, sobald der Herzschlag des Babys festgestellt werden kann, kath.net hat berichtet. Legale Abtreibung ist damit nur noch bis zur 6. Schwangerschaftswoche erlaubt. Einzige Ausnahme ist, falls Lebensgefahr für die Mutter besteht. Texas hat gleichzeitig die Sozialleistungen für Schwangere und für junge Mütter ausgeweitet. Das Gesetz ist am 1. September in Kraft getreten.


Biden hatte sich in den letzten Tagen auf seinem offiziellen Twitteraccount zweimal zum Thema Abtreibung geäußert. Am 1. September behauptete er, dass das entsprechende texanische Gesetz „wird den Zugang der Menschen zu der von ihnen benötigten Gesundheitsversorgung erheblich beeinträchtigen – insbesondere für [Menschen aus] farbige Gemeinschaften und Personen mit geringem Einkommen. Wir fühlen uns dem in Roe v. Wade verankerten verfassungsmäßigen Recht zutiefst verpflichtet und werden dieses Recht schützen und verteidigen.“ Mit „Roe v. Wade bezieht er sich auf das Grundsatzurtiel des Obersten Gerichtshofes der USA, mit dem 1973 die Möglichkeit zur legalen Tötung ungeborener Kinder eröffnet wurde.

Noch stärker fiel allerdings die Kritik Bidens am 3. September aus. Er schrieb auf Twitter, dass das Urteil des Obersten Gerichtshofs sei „ein beispielloser Angriff auf die verfassungsmäßigen Rechte und erfordert eine sofortige Reaktion. Wir werden eine gesamtstaatliche Anstrengung unternehmen, um darauf zu reagieren, und wir werden prüfen, welche Schritte wir unternehmen können, um sicherzustellen, dass Texaner Zugang zu sicheren und legalen Abtreibungen haben.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Spanien am moralischen Abgrund
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  6. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  7. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  8. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  9. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  10. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  11. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  12. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  13. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  14. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  15. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz