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Piusbruderschaft übernimmt wichtige Kirche im zentralen Wien

17. August 2021 in Österreich, 49 Lesermeinungen
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Die Priesterbruderschaft St. Pius X hat in Wien in zentralster Lage die Wiener Minoritenkirche geschenkt bekommen, direkt neben dem Bundeskanzleramt.


Wien (kath.net/rn)
Die Priesterbruderschaft St. Pius X, die sich nicht in voller Einheit mit Rom befindet, hat in Wien in zentralster Lage die Wiener Minoritenkirche (Italienische Nationalkirche Maria Schnee) geschenkt bekommen. Die Kirche befindet sich in unmittelbarer Nähe des Bundeskanzleramts und war viele Jahre lang die Heimat der italienischsprachigen Gemeinde Wiens. Sie gilt als einer der schönsten Kirchen Wiens. In einer Stellungnahme schreibt die Piusbruderschaft dazu: "Wir sind uns aber auch bewusst, dass dieses unbeschreibliche Geschenk mit einem großen Auftrag und einer schweren Verantwortung verbunden ist. Mit der Minoritenkirche sind nun ungeahnte Möglichkeiten des Apostolats gegeben und somit einmalige Chancen zur Erstarkung der katholischen Tradition in Wien."


Das Geschenksangebot bekam die Bruderschaft schon Ende 2020 durch Daniela Panella, der Präfektin der „Italienischen Kongregation Madonna della Neve“. Ursprünglich wurde die Kirche im Jahre 1784 durch Kaiser Josef II. als Italienische Nationalkirche in Wien der italienischen Gemeinschaft als Geschenk überreicht. Doch erst Ende Mai 2021 stimmte die gesamte Kongregation dem Geschenksangebot wirklich zu und Ende Juni wurde alles rechtlich geregelt. An der Kirche hatte übrigens auch der hl. Klemens Maria Hofbauer, Patron der Erzdiözese Wien, gewirkt.

 

VIDEO: Cafe zu den 7 Posaunen - Episode 11 - Ex-Pornosüchtiger Christ packt aus- die nackte Wahrheit!

 

Foto: (c) Von Bwag - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33910382

 

 


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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 19. August 2021 
 

"...die Sektkorken knallen..."

Bei diesem wunderbaren Geschenk und bei den vielen emotionsgeladenen Kommentaren möchte ich nur kurz auf den schönen choral hinweisen: "wer nur den lieben Gott läßt walten..."
Impavide progrediamur


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 SCHLEGL 19. August 2021 
 

@Grego

Nein, so ist das nicht richtig! FSSPX ist durch die 4 Bischofsweihen des Marcel Lefebvre, gegen das ausdrückliche Verbot von Papst Paul VI, ins Schisma gegangen! Einer der Vagantenbischöfe Richard Williamson hat sich als Nazi entpuppt und ist rechtskräftig verurteilt worden!
Daraufhin haben eine Reihe von Priestern die Spaltergruppe FSSPX verlassen und sich dem ordentlichen Lehramt der Kirche und dem Papst unterstellt, worauf sie als Gemeinschaft des außerordentlichen Ritus anerkannt worden sind.
Nach seiner Verurteilung entwickelte sich die Paranoia von Richard Williamson immer weiter, sodass er groteske Beschuldigungen gegen den damaligen Leiter von FSSPX, Bernhard Fellay, in Umlauf gebracht hat. Darauf hat man diesen Wahnsinnigen aus FSSPX hinausgeworfen, was ihn veranlasst hat,erneut 2 illegale Bischofsweihen zu veranstalten,weshalb er abermals exkommuniziert ist.

de.wikipedia.org/wiki/Richard_Williamson


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 SCHLEGL 18. August 2021 
 

@Bonifaz2010 2.Versuch

Auch in Ihrem letzten Statement sind Sie nicht auf der Höhe der Zeit! An der ukrainisch griechisch katholischen Kirche mit 6 Mio Gläubigen, quasi im Status eines Patriarchates, kommen auch die Ökumeniker nicht vorbei. Ebenso nicht an den starken melkitische Patriarchen. Aber auch in Rumänien wächst die Zahl der griechisch katholischen Gläubigen, weil der orthodoxe Staatskirche ihrer Sendung nicht gerecht wird.
Was den Primat des Bischofs von Rom betrifft, so darf ich Sie an die Worte von Papst Benedikt XVI erinnern, der gesagt hat, man dürfe von den Orientalen NICHT MEHR verlangen, als im 1. Jahrtausend üblich war. Rom ist die letzte und höchste kirchliche Appellationsinstanz, das Problem für die Orientalen ist weniger die Unfehlbarkeitserklärung, sondern der "Universal-episkopat",d.h., dass der Papst de jure in jede Diözese eingreifen kann.
Natürlich haben auch die Lateiner im 11.Jh. Unrecht von den Griechen erlitten, aber sie mussten auch Unrecht von den Lateinern ertragen.


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 Fatima 1713 18. August 2021 
 

@Dr Feingold

Das ist durchaus möglich. Es gab schon einmal eine recht große Kirche in Wien, die die Petrusbruderschaft gerne übernommen hätte, aber das war "oben" nicht erwünscht. Da hätte man die Kirche sogar lieber noch profaniert, wozu es dann Gott sei Dank doch nicht gekommen ist.


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0
 
 hape 18. August 2021 

@MontiRa

Wenn das scharfe Schwert von Papst Franziskus tatsächlich nicht hinein ins Herz der FSSPX reichen könnte, würde das nicht bedeuten, dass die FSSPX schon jetzt im Schisma zu Rom steht? Das einzige, was dazu noch fehlte, wäre die Wahl eines Gegenpapstes. Oder sehe ich das falsch?

Mal abgesehen davon: ich fürchte, dass Papst Franziskus weder willens noch fähig ist, zwischen FSSP, FSSPX und anderen Gemeinschaften der Tradition zu unterscheiden. Sein strategisches Ziel hat er in TC klipp und klar formuliert. Alles andere ist für ihn nur eine Frage der operationalen Umsetzung.

Eine vage Hoffnung sehe ich z.Zt darin, dass die meisten Bischöfe mit der Umsetzung von TC zögern. Ihre Wertschätzung der TC-Gemeinschaften scheint doch größer zu sein, als Papst Franziskus vermutet hatte. Das halte ich für eine gute Frucht von Summorum Ponfiticum.


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 Bonifaz2010 18. August 2021 
 

@SCHLEGL

Von den mit Rom unierten Ostkirchen habe ich auch nicht gesprochen. Gegen diese habe ich gar nichts. Ich bin ja schließlich kein vatikanischer Ökumeniker - denen sind die Unierten natürlich ein Dorn im Auge, weil sie ihnen der "großen" Ökumene mit den Orthodoxen im Wege stehen.

Abgesehen davon halte ich meinen Hinweis aufrecht, dass sich die Orthodoxen im Schisma befinden, weil sie die primatiale Stellung des Bischofs von Rom ablehnen. Dass ihre Sakramente gültig und sie nicnt mehr exkommuniziert sind, wird davon nicht berührt.


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 MontiRa 18. August 2021 
 

"auch ich hätte die Kirche lieber in den Händen der Petrusbruderschaft oder des Instituts Christus König gesehen. Aber eben genau diesen hat Papst Franziskus mit TC den Krieg erklärt, nicht der Piusbruderschaft." Weil der Papst der FSSPX den Krieg nicht erklären KANN, weil sie außerhalb seines Einflusses steht. Und ja, ich bin froh darüber, dass die FSSPX sich nicht auf die diversen "Friedensangebote" aus Rom eingelassen hat. Aber meine Meinung ist im großen Weltgeschehen äußerst unmaßgeblich.


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 Dr Feingold 18. August 2021 
 

@Schlegel

es geht das Gerücht die Petrusbruderschaft habe es abgelehnt die Kirche zu übernehmen, um Eminenz nicht zu verärgern
ob das stimmt, weiß ich nicht


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 Kostadinov 17. August 2021 

@Schlegl -völlig einverstanden (zur Abwechslung)

auch ich hätte die Kirche lieber in den Händen der Petrusbruderschaft oder des Instituts Christus König gesehen. Aber eben genau diesen hat Papst Franziskus mit TC den Krieg erklärt, nicht der Piusbruderschaft. Die sogenannten Ecclesia Dei Institute haben i.d.R. keine eigenen Kirchen, keine Bischöfe und sind den Spielchen in Rom auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Die Piusbruderschaft mit ihren unerlaubten Bischofsweihen lacht sich ins Fäustchen.


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 Herbstlicht 17. August 2021 
 

Möge viel Gutes und Segensreiches daraus entstehen!

Als ich noch vor Monaten die Eucharistiefeier in unserer Dorfkirche besuchte -allerdings von einem ganz bestimmten Priester geleitet- dann empfand ich immer häufiger die Feier nicht mehr als authentisch katholisch.

Wenn ich stattdessen sonntags die Hl. Messe in der nahen Stadt besuche, zelebriert von einem Pater der Pius-Bruderschaft, dann spüre ich intuitiv:
Dies ist wahrhaft katholisch - ich fühle mich daheim und das ist ein gutes Gefühl!
Die Feier ist sehr würdig, die Predigt hat Substanz: je nach Inhalt rüttelt sie auf, macht nachdenklich oder tröstet und richtet auf.

Es ist denkbar, dass Gottesdienstbesucher, die anfangs evtl. nur aus Neugierde kommen oder sich per Zufall in die Wiener Minoritenkirche verirren, die beeindruckende Würde der Hl. Messe -andächtig zelebriert durch Padres der FSSPX- schätzen lernen und sich öfter oder vielleicht gar regelmäßig einfinden werden.


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 Diadochus 17. August 2021 
 

@Waldi

Ihre Fragen haben Sie sich bereits selbst beantwortet. Wer jetzt angeblich im Schisma ist, ist völlig unwichtig. Wichtig ist, dass der traditionelle Glaube, die unverbrüchliche Wahrheit, wie er bisher von allen bisher geglaubt wurde, weiter an die nächsten Generationen übergeben wird. Die Piusbruderschaft und die Petrusbruderschaft sehe ich als ein Werkzeug der Göttlichen Vorsehung, damit die Glaubensweitergabe inklusive der Opfermesse gewährleistet ist, trotz des Bruches wegen Vat. II. @Cosmas hat bereits dargelegt, dass für die Übernahme der Minoritenkirche keine Zustimmung Roms nötig gewesen sei. Gut so, denn gegenwärtig ist Rom eine Hauptursache des Niedergangs.


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 SCHLEGL 17. August 2021 
 

@Waldi 2.Versuch!

Also ich bin über die Nachricht nicht erfreut! Es wäre mir lieber wenn die PETRUSBRUDERSCHAFT diese Kirche übernommen hätte.
FSSPX hat sich dadurch ins Schisma begeben,dass Marcel Lefebvre OHNE päpstlichen Auftrag, ja sogar ENTGEGEN dem Befehl von Papst Paul VI 4 Bischofsweihen gespendet hat! Sowohl nach dem alten Codex, als auch nach dem neuen Codex, ist die Bischofsweihe im lateinischen Ritus an den AUFTRAG des Papstes gebunden. Wer OHNE diesen Auftrag eine Bischofsweihe spendet (einer von den Schismatikern, Williamson, entpuppte sich auch noch als Nazi!) zieht sich durch die Tat die von selbst eintretende Exkommunikation zu.Lefebvre ist in dieser Exkommunikation gestorben! Bei den anderen 4 hat Benedikt XVI GNADENWEISE der Exkommunikation aufgehoben, Williamson ist jetzt aber wieder exkommuniziert. FSSPX hat es Benedikt NICHT gedankt!
Die Petrusbrüder sind treu katholisch,sie wären mir in der Minoritenkirche lieber gewesen.


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 Stefan Fleischer 17. August 2021 

@ Waldi

Nur eine kleine Frage:
Warum hat sich die Petrusbruderschaft von der Piusbruderschaft abgespaltet?


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 SCHLEGL 17. August 2021 
 

@Bonifaz2010

Als Priester einer katholischen Ostkirche (griechisch-katholischen Ukrainer) darf ich Sie auf ein kirchenhistorisches Defizit hinweisen.
Es ist Ihnen offensichtlich entgangen, dass Papst Paul VI gemeinsam mit Patriarch Athenagoras von Konstantinopel nach dem Konzil im Jahre 1965 die gegenseitigen Exkommunikationsbullen von 1054 aufgehoben haben!
Seither dürfen katholische Christen, wenn sie am Ort, an dem sie sich befinden keinen katholischen Priester haben, von einem orthodoxen Priester die Sakramente der Buße, der Krankensalbung und auch der Eucharistie erbitten! Dasselbe gilt für orthodoxe Christen in der Diaspora, die keinen orthodoxen Priester aufsuchen können. Für die Altorientalen ist dies sogar von Papst Johannes Paul II mit gegenseitiger Interkommunion zwischen syrisch orthodoxen Christen und Lateinern, ebenso zwischen Assyrern (früher fälschlich Nestorianer genannt) und Chaldäern (Assyrische Christen in Gemeinschaft mit Rom) geregelt worden.


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 Leopold Trzil 17. August 2021 

@ Stefan Fleischer

Habe ich geschrieben, daß ich mich freue?
Über Traditionis Custodes sicherlich nicht, aber dieses Dokument nützt der Piusbruderschaft ungemein, die immer erklärt hatte, wer sich auf Ecclesia Dei bzw. Summorum Pontificum verlasse, sei auf lange Sicht verraten und verkauft.Ich wollte das bisher nicht glauben, aber was sollich jetzt sagen?
Freue ich mich über die Übernahme der Minoritenkirche? Lieber hätte ich sie in den Händen der Petrusbruderschaft oder des Christkönigsinstituts gesehen, aber nach Traditionis Custodes scheint mir die jetzige Lösung nicht die schlimmste zu sein.


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 Waldi 17. August 2021 
 

Nur eine einfache Frage:

Die erste Frage: Warum werden die Piusbrüder des Schismas beschuldigt und verteufelt, die doch ganau das beibehalten haben, was die katholische Kirche über Jahrhunderte verpflichtend von Generation zu Generation eingefordert und traditionell weiter gegeben hat?
Zweite Frage: Warum sieht der progressive katholische Klerus, der sich vor lauter Übereifer an Toleranz bis zur Selbstaufgabe überbietet, nicht ein, dass er es war, der durch das Zweite Vatikanische Konzil heute alles leugnet, ja sogar verbietet, was er bis vor dem II. Vatikanum zwingend als unverbrüchliches Glaubendgut der katholischen Kirchelehre für alle Katholiken verplichtend vorgeschrieben hat?
Ditte Frage: Wer hat sich, angesichts dieser unbestreitbaren Tatsache, in den Augen Gottes des Schismas mehr schuldig gemacht?


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1
 
 notarius 17. August 2021 
 

Das ist einfach eine wunderbare Nachricht

in den dunkelsten Stunden der Kirche. Dank an kath.net, dass Sie solche Nachrichten bringen. Ein Sonnenschein in der Finternis.


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 Stephaninus 17. August 2021 
 

@Grego

Leider liegen Sie falsch: Die besagte Kirche - St.Leonhard - war seit der Reformation eine reformierte Kirche. Die Reformierten wollte diese, nachdem der Gottesdienstbetrieb eingestellt worden war, vor etlichen Jahren der Piusbruderschaft nicht verkaufen (& und die Protestanten begründeten das mit Rücksichtnahme auf den Bischof von St.Gallen).


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 golden 17. August 2021 
 

wenn wir schon von gebäuden reden,

geht mal in eine Kirche und spürt die Unterscheidung der Geister (1. Johannesbrief).Dort lauert nämlich der Abgrund, wo nicht ehrfürchtig der HERR verehrt wird, der sich in Christus geoffenbart hat.


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 golden 17. August 2021 
 

wer mit den nicht apostatischen

, sagen wir einmal, "Kirchenleitern" in Gemeinschaft des Glaubens zusammenstimmt, ist wohl katholisch im besten Sinn; Petrus, Benedikt und viele Hll. bitten für uns und wir können ihre orthodoxen Schriften zur Hand nehmen.Die Gemeinschaft der Christen wird derzeit unter apokalyptischen Trübsalen zusammengebracht.


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 Bonifaz2010 17. August 2021 
 

@stat crux dum volvitur orbis

Barmherzigkeit ist bei Franziskus ja ganz oben angesiedelt. Da kann er natürlich auch Leuten, die wie die Piusbrüder einen schismatischen Geist offenbaren, ein gewisses Entgegenkommen zeigen. Im Übrigen steht die Kirche ja auch im besten Einvernehmen mit den orthodoxen Kirchen - und das sind ja nun wirklich lupenreine Schismatiker.


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 Freundin 17. August 2021 
 

Zum Thema "eigene Wandlungsworte"

Lieber SalvatoreMio, liebe Leserinnen und Leser,

die Phantasie mancher Priester beim Kreieren neuer Wandlungsworte ist erstaunlich. Ein Beispiel, das ich selbt gehört habe: "das ist die Kraft, die ihr braucht zum Leben..",oder..."immer wenn ihr zusammenkommt, denkt daran, ich bin mitten unter euch...".


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 Kostadinov 17. August 2021 

wenn sich die Situation weiter zuspitzt, kann man bald wählen

zwischen unerlaubt durchgeführten Bischofsweihen und unerlaubt durchgeführten HS-Segnungen... Was machen denn Petrusbruderschaft, Institut Christus König etc. wenn die nächste Anweisung aus Rom lautet: Keine Priesterweihen im alten Ritus. Sie waren ja bisher schon drauf angewiesen, dass sich ein Bischof bereit findet (z.B. Huonder, Haas, Burke). Ohne Bischöfe bekommen sie keine Priester mehr geweiht - was vermutlich auch Teil der Überlegung bei "Pius" damals war, die unerlaubten Bischofsweihen dennoch vorzunehmen


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 SalvatoreMio 17. August 2021 
 

Petrusbrüder - Piusbrüder und die volle Gemeinschaft mit der Kirche

@Sehr geehrter Herr Fleischer! Danke für den Hinweis auf diese Tatsache, die ich kannte und bislang respektiere. Nur: die "volle Gemeinschaft mit der Kirche" gerät zusehends aus den Fugen, wenn auch für viele verborgen! Was tun, wenn ein Priester als Urlaubsaushilfe am Altar steht und urplötzlich nicht nur das Eucharistische Hochgebet, sondern sogar EIGENE WANDLUNGSWORTE erfindet, wie: "Nahm er das Brot und sagte Dank, brach es, reichte es seinenJÜNGERINNEN UND JÜNGERN ... usw." Soweit ich weiß, ist solch eine Wandlung ungültig, nur es merkt und weiß fast niemand, und wenn man jemanden anspräche, würde es heißen: "Der Priester muss ja wissen, was richtig ist". Ja, er MÜSSTE! Ich habe ihm vor 2 Wochen geschrieben: keine Antwort.


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 hape 17. August 2021 

Bin skeptisch.

Ich kann durch diese Schenkung keine Entspannung der Lage erkennen. TC ist gültig, daran hat sich nichts geändert. Wie bei der Zerschlagung der Franziskanerinnen der Immakulata zu sehen war, mangelt es João Kardinal Braz de Aviz und seinem Sekretär Erzbischof José Rodríguez Carballo weder an Skrupellosigkeit noch an Durchhaltevermögen. Die beiden denken langfristig. Sie haben kein Problem damit, der Piusbruderschaft das Wohlwollen und Vertrauen zu entziehen, das ihr von den Vorgängerpäpsten großzügig entgegengebracht wurde.


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 stat crux dum volvitur orbis 17. August 2021 
 

Schismatiker könne die Piusbrüder wohl nicht sein,

sonst hätte ihnen nicht ausgerechnet Papst Franziskus zugestanden, die Sakramente der Beichte und Eheschließung wirksam zu spenden/verwalten. Wie bereits an anderer Stelle gesagt, vlt. ist dem amtsführenden Papst ja die Piusbruderschaft als einheitliches und einziges Gegenüber in Fragen der Tradition sogar ganz recht.


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 Bonifaz2010 17. August 2021 
 

@ Stephaninus

Dass die Piusbrüder, die sich nicht um das scheren, was der Papst sagt, schismatisch sind, kann keinem Zweifel unterliegen. Das hat ja auch der hl. Papst Johannes Paul II. 1988 in seinem Moto proprio "Ecclesia Dei" festgestellt.

Ungeachtet dessen finde ich es sehr gut, dass in einer bedeutenden Wiener Kirche jetzt wieder täglich die alte Messe gefeiert wird. Immerhin sind die Messen der Piusbruderschaft gültig und die Piusbrüder wirksam geweihte Priester, auch wenn das manchen nicht passen mag.


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 Waldi 17. August 2021 
 

Verehrter Stefan Fleischer,

bei Ihrem Hinweis: "Erstere, (die Piusbruderschaft), steht nicht in voller Gemeinschaft mit der Kirche", drängt sich mir die Frage auf. "Ist denn die katholische Kirche, in ihrem gegenwärtigen Zustand noch Gemeinschaft mit sich selbst?". Es gibt durchaus Beispiele, die bezeugen, dass große Teile der DBK und des "ZdK" noch weniger in Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen, als die Piusbruderschaft. Außerdem darf man nicht übersehen, dass die Piusbrüder die Liturgie im Vergleich zum experimentierfreudigen novus ordo durch Laien, viel ehrfürchtiger feiern. Gäbe es einen Gradmesser für die Glaubenstiefe, die große Ehrfurcht vor der Gegenwart Jesu Christi, Seiner Realpräsenz in der Eucharistie, steht die Piusbruderschaft eindeutig besser da!


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1
 
 Stephaninus 17. August 2021 
 

@Cosmas

Vielen Dank für diese Erklärung.

Warum ich allerdings für meine Frage zahlreiche Daumen nach unten bekommen habe, ist mir schleierhaft. Vielleicht ist es der Umstand, dass ich die Piusbrüder als Schismatiker bezeichnet habe. Ich wollte damit niemanden beleidigen, aber in einer schismatischen Situation befinden sie sich unstreitig.


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 Stefan Fleischer 17. August 2021 

@ Leopold Trzil

Freuen Sie sich tatsächlich, dass Traditionis Custodes die drohende Spaltung unserer Kirche einen weiteren, grossen Schritt vorwärts gebracht hat? Freuen Sie sich wirklich, dass die "Erfolge" der Piusbruderschaft diese immer mehr daran hindert, auch ihren Anteil an der heutigen Misere anzuerkennen und zum Gehorsam zurück zu kehren? Ich nicht.


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 Cosmas 17. August 2021 
 

@Stephaninus

Die Kongregation Madonna della Neve ist rechtlich ein staatlicher Verein, kein kirchlicher. Der Verein der Freunde der FSSPX ebenso. Daher KEINE Zustimmung Roms erforderlich!!!


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 stat crux dum volvitur orbis 17. August 2021 
 

Gott hat nicht nur Humor (@Gandalf)-

er weiß auch ganz genau, was er tut:
1) Die Piusbrüder erfahren immer größeren Zulauf, gerade weil sie ihrem Glauben konsequent treu bleiben; und
2) die Minoritenkirche liegt im Zentrum eines Quadrates, das gesäumt ist von der Hofburg (Präsidentschaftskanzlei), dem Kanzleramt, dem Sitz des Vizekanzlers, dem Außen-, Innen- und Unterrichtsministerium. Im Zentrum der weltlichen Macht also! Und genau dort sind ab jetzt konsequente Priester in Soutane unterwegs - deutlicher kann GOTT nicht sprechen!
Dazu passt 2.Tim 4,3f hervorragend...


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 Stefan Fleischer 17. August 2021 

@ SalvatoreMio

Man muss schon unterschieden zwischen der Piusbruderschaft und der Petrusbruderschaft. Erstere steht nicht in voller Gemeinschaft mit der Kirche, letztere schon. Hier näher darauf einzugehen aber würde den Rahmen hier sprengen.


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 Leopold Trzil 17. August 2021 

Zwei Geschenke hat die Piusbruderschaft bekommen:

- ein wertvolles: die Minoritenkirche
- ein unschätzbares: Traditionis Custodes


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 Jose Sanchez del Rio 17. August 2021 

Froh

Es lebe die überlieferte Messe aller Zeiten. Das sage ich als einer, der diese Liturgie eigentlich nicht kennt. Dennoch bin ich froh darüber und finde die Entscheidung von Papst Franziskus als falsch.


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0
 
 Jose Sanchez del Rio 17. August 2021 

@Gandalf

...sehr gut. Gott hat wirklich Humor!!!


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 Dottrina 17. August 2021 
 

Ich freue mich für die Wiener!

Und schließe mich einigen Vorpostern an: Das ist eine Alternative zum Stephansdom (der mir eigentlich sehr leid tut wg. Impfstraße, Homo-Häresien und diverser ungöttlicher Aktivitäten, die in ihm stattfanden). Ich habe noch das Glück, eine würdige Messe in München zu erleben, aber ich verstehe alle, die zu den Pius- oder Petrusbrüdern gehen, wenn es liturgisch unerträglich wird. Gottes Segen jedenfalls für die tolle Aufgabe, liebe Bruderschaft.


22

1
 
 SalvatoreMio 17. August 2021 
 

Wo ist Ordnung - wo ist Chaos?

@Sehr geehrter Karlmaria! Wenn ich lese, was da in Wien im Stephansdom vor sich geht (nicht erst seit der Impferei), heißt das für mich: "Dort ist die Ordnung verschwunden und das Chaos entstanden". - In meinem Leben der Diaspora habe ich nie eine Petrus-Bruderschaft noch die Pius-Brüder erlebt, weil es sie dort nicht gab. Das Chaos, was sich jetzt aber in der Kirche breit macht, treibt manche Gläubige förmlich zur "alten Ordnung", die jahrhundertelang in der Kirche sehr fruchtbar war.


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1
 
 Stefan Fleischer 17. August 2021 

@ Karlmaria

Mir geht es wie Ihnen.
Ach, hätte doch die Piusbruderschaft damals die angebotene Hand von Papst Benedikt angenommen und wäre zum Gehorsam zurück gekehrt, oder besser noch, hätte sie sich doch der Petrusbruderschaft bei deren Rückkehr zum Gehorsam angeschlossen! Ich bin überzeigt, Traditionis custodes wäre nicht dann möglich gewesen.


8

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 Stephaninus 17. August 2021 
 

Es bleiben Fragen: z.B.: Wer ist der Donator?

Handelt es sich bei der Kongregation Madonna della Neve (heutige Besitzerin) um eine katholisch Organisation. Dann wäre es doch ziemlich eigenartig, dass sie ihre Kirche einer schismatischen Bewegung verschenken kann. Für ein entsprechendes Vorgehen braucht es doch die Zustimmung Roms?


3

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 Gandalf 17. August 2021 

Der liebe Gott hat Humor...

Jetzt kann Sebastian Kurz dann schnell mal in die Messe gehen ;-) und die Wiener haben eine Alternativ zum Impf-Dom ;-)


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 Dr Feingold 17. August 2021 
 

Indult Gemeinschaften

Die Aktion könnte der Petrusbruderschaft den Kopf retten in St Rochus wird es ja weiterhin, obwohl Pfarrkirche den alten Ritus geben
das sehe ich als direkte Auswirkung


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 Karlmaria 17. August 2021 

Da bin ich schon hin und her gerissen

Einerseits bin ich natürlich schon froh wenn eine Kirche weiterhin verwendet werden kann anstatt für irgendwelche weltlichen Dinge umfunktioniert zu werden. Andererseits sehe ich aber auch dass die Ordnung ein göttlicher Wert ist. Also nicht direkt vergleichbar mit den Göttlichen Tugenden Glaube Hoffnung und Liebe. Aber es ist doch auch immer in der ganzen Schöpfung der Kampf zwischen Ordnung und Chaos. Insofern ist die Ordnung das Göttliche. Anstatt seine eigene Gemeinschaft außerhalb der Kirche zu gründen wäre doch der traditionelle Weg der Erneuerung der Kirche zu sühnen und zu opfern und freiwillig zu leiden für all die Mängel die es in der Kirche gibt. Das ist für mich die wahre Tradition der Kirche wie sie durch die Jahrtausende von all den Heiligen gepflegt wurde. Ich hoffe all das kommt zu einem guten Ende mit Göttlicher Ordnung!


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 Chris2 17. August 2021 
 

Ob die Impfstraße im Stephansdom

die Entscheidung erleichtert hat? Jedenfalls Deo gratias für diese gute Neuigkeit. Möge die Piusbruderschaft (und alle Gemeinschaften des überlieferten Ritus) immer weiter wachsen und den seit der Urkirche organisch gewachsenen Kult unzähliger Generationen immer flächendeckender als Alternative anbieten können...


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 lakota 17. August 2021 
 

Na wunderbar,

dann läßt man sich im Stephansdom impfen und bei der Piusbruderschaft geht man in die Hl. Messe!


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 edih 17. August 2021 
 

Weichenstellung

Für mich ist das die Weichenstellung in die richtige Richtung. Ich wünsche der St. Piusbruderschaft für ihren neuen Wirkungskreis Gottes reichen Segen und Segen.


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 elisabetta 17. August 2021 
 

Als Gegengewicht

zum Stephansdom höchst erfreulich.


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 Diadochus 17. August 2021 
 

Ausgleich

Das ist ein schöner Ausgleich für den Frevel, der parallel im Stephansdom stattfindet.


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 AngelView 17. August 2021 
 

Ritus-Stärkung

so könnte man es dann auch nennen.
Wird interessant wie sich die Besucherzahlen entwickeln....


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