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Piusbruderschaft übernimmt wichtige Kirche im zentralen Wien

17. August 2021 in Österreich, 47 Lesermeinungen
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Die Priesterbruderschaft St. Pius X hat in Wien in zentralster Lage die Wiener Minoritenkirche geschenkt bekommen, direkt neben dem Bundeskanzleramt.


Wien (kath.net/rn)
Die Priesterbruderschaft St. Pius X, die sich nicht in voller Einheit mit Rom befindet, hat in Wien in zentralster Lage die Wiener Minoritenkirche (Italienische Nationalkirche Maria Schnee) geschenkt bekommen. Die Kirche befindet sich in unmittelbarer Nähe des Bundeskanzleramts und war viele Jahre lang die Heimat der italienischsprachigen Gemeinde Wiens. Sie gilt als einer der schönsten Kirchen Wiens. In einer Stellungnahme schreibt die Piusbruderschaft dazu: "Wir sind uns aber auch bewusst, dass dieses unbeschreibliche Geschenk mit einem großen Auftrag und einer schweren Verantwortung verbunden ist. Mit der Minoritenkirche sind nun ungeahnte Möglichkeiten des Apostolats gegeben und somit einmalige Chancen zur Erstarkung der katholischen Tradition in Wien."


Das Geschenksangebot bekam die Bruderschaft schon Ende 2020 durch Daniela Panella, der Präfektin der „Italienischen Kongregation Madonna della Neve“. Ursprünglich wurde die Kirche im Jahre 1784 durch Kaiser Josef II. als Italienische Nationalkirche in Wien der italienischen Gemeinschaft als Geschenk überreicht. Doch erst Ende Mai 2021 stimmte die gesamte Kongregation dem Geschenksangebot wirklich zu und Ende Juni wurde alles rechtlich geregelt. An der Kirche hatte übrigens auch der hl. Klemens Maria Hofbauer, Patron der Erzdiözese Wien, gewirkt.

 

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Foto: (c) Von Bwag - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33910382

 

 


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