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US-Erzbischof Cordileone führt in seiner Kathedrale monatliche Messe in außerordentlicher Form ein

3. August 2021 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
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Die erste Messe dieser Art hat er selbst geleitet – Kurz nach Veröffentlichung von Traditionis custodes hatte Erzbischof Cordileone für das Erzbistum San Francisco bereits die Fortsetzung der Messen in der außerordentlichen Form zugelassen


San Francisco (kath.net/pl) Erzbischof Salvatore Cordileone von San Francisco/USA hat in der Kathedrale der Mariä Himmelfahrt eine monatliche Messe in der außerordentlichen Form gefeiert. Danach hat er eine Litanei zur Wiedergutmachung der Missbräuche gegen die Eucharistie geleitet. Das berichtet der „National Catholic Register“. Diese Messe in der außerordentlichen Form soll künftig immer am ersten Mittwoch des Monats gefeiert werden. Erzbischof Cordileone reagierte damit auf „Anfragen von Gläubigen und die überwältigende Resonanz auf die erste lateinische Messe im Juli“, erläuterte eine Mitarbeiterin des Erzbistums gegenüber dem NCA. Die Ankündigung, dass künftig in der Kathedrale regelmäßig auch Messen in der außerordentlichen Form gefeiert werden, erfolgt in Reaktion auf das Motu proprio ‚Traditionis custodes‘ von Papst Franziskus. Kurz nach Veröffentlichung von Traditionis custodes hatte Erzbischof Cordileone die Fortsetzung der Messen in der außerordentlichen Form in seiner Diözese zugelassen.


Bereits am 16. Juli hatte Cordileone gegenüber der „Catholic News Agency“ festgestellt, dass die Messe in beiden Formen (der gewöhnlichen und der außergewöhnlichen) „ein Wunder“ sei. „Christus kommt unter der Gestalt von Brot und Wein im Fleisch zu uns. Wichtig ist die Einheit unter Christus. Daher wird, um den berechtigten Bedürfnissen und Wünschen der Gläubigen zu entsprechen, die traditionelle lateinische Messe hier in der Erzdiözese San Francisco weiterhin verfügbar sein.“

Archivfoto: Erzbischof Cordileone feierte 2019 eine Messe im US-amerikanischen Nationalheiligtum Basilika der Unbefleckten Empfängnis in Washington D.C. in der außergewöhnlichen Form © EWTN/Youtube Screenshot

 

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Lesermeinungen

 Bonifaz2010 6. August 2021 
 

Leider haben wir im deutschsprachigen Raum zu wenige Cordileones und zuviele Marxens.


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 mphc 4. August 2021 

Die Meldung, dass Erzbischof Cordileone

eine monatliche "tridentinische" Messe in seiner Kathedrale einführen will, hat es sogar auf die erste Seite von ORF.at Online geschafft.
Soviel Aufmerksamkeit bekommt ein guter Erzbischof sogar in säkularen Medien!

religion.orf.at/stories/3207980/


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 Federico R. 3. August 2021 
 

Hätte p.Franziskus dies angeordnet:

einmal in der Woche weltweit in jeder Kathedralkirche ein Gottesdienst im tridentinischen Ritus, und zwar verpflichtend, ja dann würde er wenigstens im Bereich der Heiligen Liturgie als Pontifex, Brückenbauer, wahrgenommen. Aber so wird er, wenn es beim harten „Traditionis custodes“ bleiben sollte, mit hoher Wahrscheinlichkeit als versuchter Spalter in die Geschichte der Röm.-Kath. Kirche eingehen.

Was soll man von einem Papst halten, der einerseits das bizarre Pachamama-Theater im Zuge der sog. Amazonas-Synode nicht nur tolerierte, sondern sogar noch durch seine persönliche Teilnahme – etwa an der karnevalesken Show in den Vatikanischen Gärten – gewürdigt hatte, um ein, zwei Jahre später einen hinterhältigen Schlag gegen eine altehrwürdige Liturgie zu führen, der weltweit sogar als Faustschlag ins Gesicht seines Vorgängers, Benedikt XVI., registriert wurde. Und dann veranstaltet der Bergoglio-Papst auch noch einen extra Gebetstag für die Großeltern. Irgendwie absurd, das alles.


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 723Mac 3. August 2021 
 

Dom zu Krakau-Polen-Heimatstadt des heiligen Johannes Paul II

alte Messe an einem Seitenaltar bzw in einer Seitenkapelle 6x Mal/Woche- so sieht die gelebte interne Ökumäne in Polen


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 ThomasR 3. August 2021 
 

auch in St. Hedwig in Berlin

konnte die Hlg. Messe in der außerordentlichen Form inzwischen mehrmals am Grabe des seligen Bernhard Lichtenberg von den Priestern des Berliner Institutes Philipp Neri gelesen
Mein Dank geht an EB Koch!


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 edih 3. August 2021 
 

Respekt an den Erzbischof.....

bin mal gespannt wie es in der Diözese Augsburg weitergeht. Bisher habe ich noch nichts von Schließungen gehört oder gelesen. Eine Antwort darauf kommt wohl bald?


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 girsberg74 3. August 2021 
 

Erzbischof Salvatore Cordileone

ist ein Kerl!


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 padre14.9. 3. August 2021 

"die überwältigende Resonanz auf die erste lateinische Messe im Juli“

DANK an Erzbischof Salvatore Cordileone von San Francisco.
Das wäre auch hier bei uns eine sehr gute Idee, zu einem festen regelmäßigen Termin die lateinische Messe in einer Kathedrale feiern. Hier in München und Freising. Ob Kardinal Marx das ermöglicht, ich hoffe.


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 Herbstlicht 3. August 2021 
 

@hape

Ihre Meinung, beide Formen der Hl. Messe in der je ihr eigenen Form stehen zu lassen, unterstütze ich voll und ganz.
Beide vermischen zu wollen kann nicht sinnvoll und gut sein, da dadurch ihr spezielles Profil und ihr Wesenskern verloren ging, zumindest verwischt würde.
Ein Mischmasch führt nicht weiter!


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 mphc 3. August 2021 

Ja, das ist die richtige Antwort.

Ehrfürchtige Liturgie im Glauben an die Anwesenheit Jesu und der ganzen himmlischen Heerscharen braucht es.


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 AngelView 3. August 2021 
 

Herrlich!

Das ist doch mal eine konsequente und sichtbare Antwort auf bürokratischen ....


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 Chris2 3. August 2021 
 

Ein wahrer Bischof "Löwenherz"

Und wo sind die deutschen "Bischöfe Löwenherz"? Ja, es gibt einen Kardinal Woelki, der für seine Überzeugungen einsteht, egal, wen sie irritieren (und der deswegen das aktuelle Ziel der bewährten Hexenjagden gegen Bischöfe ist). Und es gibt einzelne gute, fromme und fähige Bischöfe, die aber noch mehr Mut bräuchten, um sich gegen die Feinde der Kirche unter der eigenen Fahne (und anderen Flatterbändern) durchzusetzen. Aber sonst? Wer wird dem "Synodalen Weg" die rote Karte zeigen, wenn er (wie beschlossen!) Forderungen selbst dann umsetzen wird, wenn sie der Lehre der Kirche widersprechen?
Erzbischof Dyba, Du "Bonifatius von Fulda", hilf!


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 hape 3. August 2021 

Wunderbar!

Die Hl. Messe ist ein Wunder, das in beiden Formen des Lateinischen Ritus gefeiert wird. Wie Bf. Cordileone sagt, kommt Christus unter der Gestalt von Brot und Wein im Fleisch zu uns. Das ist das Wichtigste und das, was beide Formen verbindet. Der eine nimmt das eher in der Traditionellen Lateinischen Messe wahr, der andere in der Reformierten Lateinischen Messe.

Ich meine nach wie vor, dass beide Formen das Gemeindeleben befruchten und sich insofern auch ergänzen können. Ich meine nicht, dass man beide Formen zu einem Ritus verschmelzen sollte. Im Gegenteil. Sinnvoll wäre m.M. nach, sie gleichberechtigt nebeneinander stehen zu lassen und so zu praktizieren, wie es der je eigenen Form würdig ist.


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