Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  10. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  13. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  14. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

Katholischer Familienverband Wien: „Sexualaufklärung gehört in die Hände der Eltern!“

27. Juli 2021 in Familie, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Katholische Familienverband Wien zeigt sich ob der Vorkommnisse im Sexualkundeunterricht an einer Wiener Volksschule schockiert und fordert einmal mehr eine altersgemäße, kindgerechte Aufklärung an Schulen unter Einbeziehung der Eltern.


Wien (kath.net/pm) Laut Medienberichten kam es im Sexualkundeunterricht an einer Wiener Volksschule zu einem Eklat: Offenbar wurden absolut altersunpassende Inhalte gelehrt und die Kinder verstört und verwirrt zurückgelassen. „Dieser Vorfall ist nicht der erste seiner Art und zeigt einmal mehr, wie wichtig eine Qualitätssicherung und die Vorabinformation der Eltern im Sexualkundeunterricht ist“, kritisiert Mag. Barbara Fruhwürth den derzeit herrschenden „Laissez-faire-Stil“ mit diesem Thema. „Wie es scheint, wurden die Eltern im Vorfeld nicht oder nur unzureichend informiert. Das verstößt eindeutig gegen den Sexualkundeerlass“, so Fruhwürth weiter und sie verweist dabei auf die Bestimmung, dass Eltern vorab über Inhalte und Methoden des Sexualkundeunterrichts informiert werden müssen.


Umso mehr begrüßt der Katholische Familienverband Wien die geplante Akkreditierung für Vereine, die an Schulen Sexualkundeunterricht anbieten möchten. „Dies ist ein erster, wichtiger Schritt in Richtung Qualitätssicherung“, ist die Vorsitzende überzeugt. Aber es bedarf für sie auch eine entsprechende Weiterbildung der Lehrkräfte und umfassender Information der Eltern. „Als Familienlobby treten wir dafür ein, dass Eltern die ersten Ansprechpersonen zu diesem Thema sind. Ergänzend dazu muss es einen altersadäquaten, qualitativ hochwertigen Aufklärungsunterricht an Schulen geben, der Kinder sensibel an das Thema heranführt, deren unterschiedlichen Entwicklungsstufen berücksichtigt und die Eltern miteinbezieht“, fordert Mag. Fruhwürth.

Der Katholische Familienverband Wien fordert Eltern aktiv auf, von ihrem Informationsrecht Gebrauch zu machen und den Aufklärungsunterricht zu hinterfragen. Daher entwickelt der Familienverband pünktlich zum Schulbeginn einen Behelf für Eltern, der sie dabei unterstützt.

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  6. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  7. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
  8. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  9. Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. Goethes Lieblingsheiliger: Ein Meister der Freude und der Seelenschau
  12. Papst erlässt neues Verfahren zu Absetzung ostkirchlicher Patriarchen
  13. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  14. COMECE veröffentlicht Positionspapier zur Frage der Löschung von Taufregistereinträgen
  15. Nur der Weg der Liebe ist der Weg des Lebens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz