Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  10. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

Vize-Synodensekretärin Becquart: Synode ist kein Parlament

15. Juli 2021 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Synode soll "möglichst differenziertes Bild des Glaubenslebens unserer Kirche" zeigen - Mit der französischen Theologin hat Papst Franziskus erstmals eine Frau zur Untersekretärin des Synoden-Sekretäriats berufen


Bonn (kath.net/KAP) Die Theologin und Untersekretärin des päpstlichen Synoden-Sekretariats, Nathalie Becquart (52), hat den spirituellen Charakter der Bischofssynode unterstrichen. Zwar habe die Kirche von Natur aus weltliche Strukturen, doch dürfe sie nicht auf diese menschliche Dimension beschränkt werden, betonte sie am Mittwoch in der aktuellen Ausgabe des Podcasts "Himmelklar". "Es ist also wirklich kein Parlament wie in einer Demokratie, sondern die Vereinigung der menschlichen und spirituellen Dimensionen der Kirche."

Als erste Frau hatte Papst Franziskus die französische Theologin im vergangenen Februar zur Untersekretärin des Synoden-Sekretäriats berufen. Damit ist sie mitzuständig für die Vorbereitung der Weltsynode, die offiziell im Herbst eröffnet wird und unter dem Motto "Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Partizipation und Mission" steht.


Die abschließende Versammlung von Bischöfen im Oktober 2023 im Vatikan wird dabei auf Wunsch von Franziskus zunächst durch synodale Prozesse auf Diözesanebene vorbereitet. Dabei sollen Diözesen, Orden und theologische Fakultäten ihre Ideen, Erfahrungen und Fragen anhand eines Fragebogens und Leitfadens zu einer stärker synodalen Kirche zusammentragen und sich darüber austauschen.

Diese Internationalität sei ein wichtiger Aspekt für den Erfolg der Synode, betonte Becquart. "Wir hoffen, dass wir so ein möglichst differenziertes Bild des Glaubenslebens unserer Kirche auf der ganzen Welt bekommen."

In ihrer Position erhält Becquart - ebenfalls als erste Frau - zudem Stimmrecht auf der Synode. Obwohl sie den Symbolgehalt durchaus erkenne, sei das eigene Stimmrecht für sie jedoch nicht der zentrale Aspekt: "Am wichtigsten ist für mich, dass Frauen von Anfang an am Prozess beteiligt werden, ihre Stimmen einbringen, eine aktive Rolle während des ganzen Prozesses spielen und nicht erst bei der Abstimmung."

Fahrplan in Österreich

Österreichs Bischöfe haben den Fahrplan für den von Papst Franziskus ausgerufenen synodalen Prozess im Zuge im Anschluss an ihre Sommervollversammlung in Mariazell skizziert. In einer Erklärung hat die Bischofskonferenz ausdrücklich den synodalen Prozess des Papstes begrüßt und ihre Unterstützung bekundet. Sie lud zugleich alle Gläubigen ein, "sich gemeinsam auf diesen Weg zu begeben" und erinnerte an das Ziel der Einmütigkeit. Synodalität stehe dafür, "sich offen und ehrlich auszutauschen, einander zuzuhören, und sich im gemeinsamen Gebet zu vertiefen, um zu erkennen, was Gott uns heute sagen will".

Als Verantwortlichen für den synodalen Prozess in Österreich wählte die Bischofskonferenz bei ihrer Zusammenkunft ihren Vorsitzenden, den Salzburger Erzbischof Franz Lackner, der in dieser Aufgabe vom Kärntner Diözesanbischof Josef Marketz unterstützt wird.

Aufgegriffen hat die Einladung inzwischen auch die Katholische Aktion Österreich (KAÖ). Sie hat einen eignen Prozess gestartet bei dem schon jetzt bis Ende Juli die Phase der Ideensammlung läuft. Für Ende September ist eine synodale Versammlung der KAÖ geplant.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  5. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  8. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  9. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  12. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  13. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  14. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz