Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  9. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Theater: Bischof Krautwaschl liest "Don Camillo" die Leviten

18. Juni 2021 in Österreich, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Grazer Bischof bereitet sich auf Benefiz-Premierenauftritt in Theaterstück vor


Graz (kath.net/KAP) Für einen Abend steigt der Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl "von der Kanzel herab - und stattdessen auf die Bretter, die die Welt bedeuten": Mit diesen launigen Worten hat die "Kronen Zeitung" einen Gastauftritt angekündigt, den Krautwaschl am 21. Juli bei den Schlossfestspielen Piber (Stmk.) plant. Er wird dort am Premierenabend einer dramatisierten Version der Romanklassiker "Don Camillo und Peppone" von Giovanni Guareschi mitwirken und einen italienischen Bischof spielen, der mit seinem streitbaren Landpfarrer und Widersacher eines kommunistischen Bürgermeisters wenig Freude hat. Er wird "Don Camillo" die Leviten lesen, kündigte das Blatt an.


"Da es sich um eine Benefizveranstaltung handelt, habe ich zugesagt", berichtete Krautwaschl über die Anfrage des veranstaltenden "Theaters absolut". Er hoffe von sich, "dass ich auch so unkompliziert mit Gott umgehe" wie der immer wieder in Zwiegesprächen mit Christus gezeigte Don Camillo, sagte der Bischof der "Kronen Zeitung". Auch Geistliche müssten bisweilen als "Schauspieler" fungieren, "wenn sie während der Liturgie Christus repräsentieren. Dann dürfen sie ihre Rolle nicht verlassen." Seine bischöfliche Inspektion bei Don Camillo sei ein Inhalt des Theaterstücks, der an seine tatsächlichen Aufgaben anknüpfe, so Krautwaschl: "Immer wieder visitiere ich Pfarren, um mit den Verantwortlichen unter vier Augen zu besprechen, was man besser machen könnte."

Das "Theater absolut" bringt den Streit zwischen Pfarrer und Ortskaiser auf die Sommerbühne im Lipizzaner-Ort Piber. Bischof Krautwaschl bereitet sich auf seinen einmaligen Auftritt mithilfe des Drehbuchs vor, wie die Zeitung schrieb. Die Spielfilme über "Don Camillo und Peppone" aus den 1950er-Jahren mit Fernandel und Gino Cervi in den Hauptrollen wurden auch im deutschsprachigen Raum zum Publikums-Hit. "Ich mag diese Filme, auf einer Ministrantenwallfahrt nach Rom haben wir alle Folgen angeschaut", verriet Krautwaschl. "Zur Vorbereitung werde ich sie mir nochmals ansehen. Es ist eine schöne Geschichte, und mich fasziniert, wie Don Camillo seine Beziehung zu Gott lebt. Mit Jesus zu reden, ist Alltag für ihn."

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND im SOMMER - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  7. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  8. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  11. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  12. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  13. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  14. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  15. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz