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Theater: Bischof Krautwaschl liest "Don Camillo" die Leviten

18. Juni 2021 in Österreich, 4 Lesermeinungen
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Grazer Bischof bereitet sich auf Benefiz-Premierenauftritt in Theaterstück vor


Graz (kath.net/KAP) Für einen Abend steigt der Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl "von der Kanzel herab - und stattdessen auf die Bretter, die die Welt bedeuten": Mit diesen launigen Worten hat die "Kronen Zeitung" einen Gastauftritt angekündigt, den Krautwaschl am 21. Juli bei den Schlossfestspielen Piber (Stmk.) plant. Er wird dort am Premierenabend einer dramatisierten Version der Romanklassiker "Don Camillo und Peppone" von Giovanni Guareschi mitwirken und einen italienischen Bischof spielen, der mit seinem streitbaren Landpfarrer und Widersacher eines kommunistischen Bürgermeisters wenig Freude hat. Er wird "Don Camillo" die Leviten lesen, kündigte das Blatt an.

"Da es sich um eine Benefizveranstaltung handelt, habe ich zugesagt", berichtete Krautwaschl über die Anfrage des veranstaltenden "Theaters absolut". Er hoffe von sich, "dass ich auch so unkompliziert mit Gott umgehe" wie der immer wieder in Zwiegesprächen mit Christus gezeigte Don Camillo, sagte der Bischof der "Kronen Zeitung". Auch Geistliche müssten bisweilen als "Schauspieler" fungieren, "wenn sie während der Liturgie Christus repräsentieren. Dann dürfen sie ihre Rolle nicht verlassen." Seine bischöfliche Inspektion bei Don Camillo sei ein Inhalt des Theaterstücks, der an seine tatsächlichen Aufgaben anknüpfe, so Krautwaschl: "Immer wieder visitiere ich Pfarren, um mit den Verantwortlichen unter vier Augen zu besprechen, was man besser machen könnte."

Das "Theater absolut" bringt den Streit zwischen Pfarrer und Ortskaiser auf die Sommerbühne im Lipizzaner-Ort Piber. Bischof Krautwaschl bereitet sich auf seinen einmaligen Auftritt mithilfe des Drehbuchs vor, wie die Zeitung schrieb. Die Spielfilme über "Don Camillo und Peppone" aus den 1950er-Jahren mit Fernandel und Gino Cervi in den Hauptrollen wurden auch im deutschsprachigen Raum zum Publikums-Hit. "Ich mag diese Filme, auf einer Ministrantenwallfahrt nach Rom haben wir alle Folgen angeschaut", verriet Krautwaschl. "Zur Vorbereitung werde ich sie mir nochmals ansehen. Es ist eine schöne Geschichte, und mich fasziniert, wie Don Camillo seine Beziehung zu Gott lebt. Mit Jesus zu reden, ist Alltag für ihn."

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

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Lesermeinungen

 Drachentoeter 21. Juni 2021 
 

Schauspieler

Das Passt zu einen Zeitgeistbischof und Priester. Es ist doch nur gespielt. Peinlich und gefährlich dieses Denken.


1
 
 elisabetta 19. Juni 2021 
 

Bretter, die die Welt bedeuten?

Scheint, als wäre für Bischof Krautwaschl die Eucharistiefeier nicht viel mehr als Theater. Dieser Vergleich schreckt ab. Die seit der Pandemie forcierten Online-Gottesdienste tragen ihr Übriges dazu bei, dass die Wirkung des Zelebranten auf das Publikum ein wichtiger (wenn nicht der wichtigste) Faktor ist.


5
 
 Norbert Sch?necker 19. Juni 2021 

Film und Buch

Die Filme mit Fernandel sind gut.
Noch besser als die Filme sind aber die ursprünglichen Bücher, in denen die Überlegenheit der Lehre der Kirche über die sozialistische Ideologie ganz deutlich hervortritt. Guareschi war ein traditioneller Katholik von großem Humor, in mancherlei Hinsicht G.K.Chesterton vergleichbar.


6
 
 laudeturJC 19. Juni 2021 

„Auch Geistliche müssten bisweilen als "Schauspieler" fungieren

wenn sie während der Liturgie Christus repräsentieren“

Gründlicher als mit diesem Vergleich kann man das Priestertum nicht missdeuten…Ein Priester ist ein „zweiter Christus“, der das Opfer von Golgota unblutig vergegenwärtigt, wie Christus als Opfernder und Opfergabe zugleich usw.
Das hat doch mit „Schauspielerei“ nichts zu tun!


8
 

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