Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  8. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Theater: Bischof Krautwaschl liest "Don Camillo" die Leviten

18. Juni 2021 in Österreich, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Grazer Bischof bereitet sich auf Benefiz-Premierenauftritt in Theaterstück vor


Graz (kath.net/KAP) Für einen Abend steigt der Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl "von der Kanzel herab - und stattdessen auf die Bretter, die die Welt bedeuten": Mit diesen launigen Worten hat die "Kronen Zeitung" einen Gastauftritt angekündigt, den Krautwaschl am 21. Juli bei den Schlossfestspielen Piber (Stmk.) plant. Er wird dort am Premierenabend einer dramatisierten Version der Romanklassiker "Don Camillo und Peppone" von Giovanni Guareschi mitwirken und einen italienischen Bischof spielen, der mit seinem streitbaren Landpfarrer und Widersacher eines kommunistischen Bürgermeisters wenig Freude hat. Er wird "Don Camillo" die Leviten lesen, kündigte das Blatt an.


"Da es sich um eine Benefizveranstaltung handelt, habe ich zugesagt", berichtete Krautwaschl über die Anfrage des veranstaltenden "Theaters absolut". Er hoffe von sich, "dass ich auch so unkompliziert mit Gott umgehe" wie der immer wieder in Zwiegesprächen mit Christus gezeigte Don Camillo, sagte der Bischof der "Kronen Zeitung". Auch Geistliche müssten bisweilen als "Schauspieler" fungieren, "wenn sie während der Liturgie Christus repräsentieren. Dann dürfen sie ihre Rolle nicht verlassen." Seine bischöfliche Inspektion bei Don Camillo sei ein Inhalt des Theaterstücks, der an seine tatsächlichen Aufgaben anknüpfe, so Krautwaschl: "Immer wieder visitiere ich Pfarren, um mit den Verantwortlichen unter vier Augen zu besprechen, was man besser machen könnte."

Das "Theater absolut" bringt den Streit zwischen Pfarrer und Ortskaiser auf die Sommerbühne im Lipizzaner-Ort Piber. Bischof Krautwaschl bereitet sich auf seinen einmaligen Auftritt mithilfe des Drehbuchs vor, wie die Zeitung schrieb. Die Spielfilme über "Don Camillo und Peppone" aus den 1950er-Jahren mit Fernandel und Gino Cervi in den Hauptrollen wurden auch im deutschsprachigen Raum zum Publikums-Hit. "Ich mag diese Filme, auf einer Ministrantenwallfahrt nach Rom haben wir alle Folgen angeschaut", verriet Krautwaschl. "Zur Vorbereitung werde ich sie mir nochmals ansehen. Es ist eine schöne Geschichte, und mich fasziniert, wie Don Camillo seine Beziehung zu Gott lebt. Mit Jesus zu reden, ist Alltag für ihn."

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Drachentoeter 21. Juni 2021 
 

Schauspieler

Das Passt zu einen Zeitgeistbischof und Priester. Es ist doch nur gespielt. Peinlich und gefährlich dieses Denken.


1
 
 elisabetta 19. Juni 2021 
 

Bretter, die die Welt bedeuten?

Scheint, als wäre für Bischof Krautwaschl die Eucharistiefeier nicht viel mehr als Theater. Dieser Vergleich schreckt ab. Die seit der Pandemie forcierten Online-Gottesdienste tragen ihr Übriges dazu bei, dass die Wirkung des Zelebranten auf das Publikum ein wichtiger (wenn nicht der wichtigste) Faktor ist.


5
 
 Norbert Sch?necker 19. Juni 2021 

Film und Buch

Die Filme mit Fernandel sind gut.
Noch besser als die Filme sind aber die ursprünglichen Bücher, in denen die Überlegenheit der Lehre der Kirche über die sozialistische Ideologie ganz deutlich hervortritt. Guareschi war ein traditioneller Katholik von großem Humor, in mancherlei Hinsicht G.K.Chesterton vergleichbar.


6
 
 laudeturJC 19. Juni 2021 

„Auch Geistliche müssten bisweilen als "Schauspieler" fungieren

wenn sie während der Liturgie Christus repräsentieren“

Gründlicher als mit diesem Vergleich kann man das Priestertum nicht missdeuten…Ein Priester ist ein „zweiter Christus“, der das Opfer von Golgota unblutig vergegenwärtigt, wie Christus als Opfernder und Opfergabe zugleich usw.
Das hat doch mit „Schauspielerei“ nichts zu tun!


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz