SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
- Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
- Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
- „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
- Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
- „Das Ende von Maria 2.0“
- Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
- US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
- Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
- Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
- Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
- Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
| 
Woelki-Berichterstattung - Einstweilige Verfügung gegen Axel Springer2. Juni 2021 in Aktuelles, 15 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Landgericht Köln untersagt „BILD“ die Behauptung, Kardinal Woelki habe geständigen Sexualstraftäter befördert
Köln (kath.net)
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat sich erfolgreich gerichtlich gegen zwei rechtswidrige Berichte der „BILD“- Zeitung zur Wehr gesetzt. Dies berichtet der deutsche Anwalt Ralf Höcker in einer Presseaussendung. In zwei Artikeln im April hatte die Zeitung die reißerische Falschbehauptung verbreitet, Kardinal Woelki habe einen „Missbrauchs- Priester“ befördert, obwohl Kardinal Woelki davon gewusst habe, dass der Priester als „Sexualstraftäter“ „Kindesmissbrauch und sexuelle Handlungen mit Minderjährigen gestanden“ habe. Höcker schreibt dazu: "Nichts davon ist wahr."
Das Landgericht Köln hat die beiden Berichte daher mit einer einstweiligen Verfügung gegenüber der Axel Springer SE verboten (Az: 28 O 180/21, n.rkr.). In seiner Begründung stellt das Landgericht Köln fest, dass die „BILD“ diverse Falschdarstellungen verbreitet hat:
Der „BILD“ wurde verboten, erneut die Falschbehauptung zu verbreiten, dass Kardinal Woelki bei der Beförderung des Priesters Kenntnis davon hatte, dass dieser einen Kindesmissbrauch gestanden habe. Dies sei eine falsche Tatsachenbehauptung, weil Kardinal Woelki bei der Beförderung des Priesters keine Kenntnis von einem angeblichen Kindesmissbrauch des Priesters gehabt hat.
Verboten wurde auch die falsche Darstellung der „BILD“, dass es sich bei dem beförderten Priester um einen „Missbrauchs-Priester“ bzw. einen „Sexualstraftäter“ gehandelt habe, sowie dass dieser „sexuelle Handlungen mit einem Minderjährigen gestanden“ habe bzw. gestanden habe, dass er Sex mit einem minderjährigen Prostituierten gehabt habe. Auch dabei handelt es sich nach der Entscheidung des LG Köln um Falschbehauptungen der BILD. Entgegen der Darstellung der BILD hat kein strafrechtlich relevantes Verhalten des beförderten Priesters vorgelegen. Laut der Presseinfo hatte BILD Kardinal Woelki vor der Veröffentlichung der Berichte zu den Falschbehauptungen nicht angefragt.
Rechtsanwalt Carsten Brennecke erklärt dazu in der Aussendung: „Die „BILD“-Zeitung und ihr Redakteur Nikolaus Harbusch haben den Sachverhalt grob rechtswidrig aufgebauscht. Die Entscheidung von Kardinal Woelki, den Priester zu befördern, war tatsächlich nicht zu beanstanden. Denn entgegen der Falschdarstellung der „BILD“ handelte es sich bei dem beförderten Priester weder um ein Sexualstraftäter, noch um einen Priester, der sexuellen Missbrauch gestanden hat. Erst recht falsch ist die Unterstellung gegenüber Herrn Kardinal Woelki, dieser habe bei der Beförderung auch noch Kenntnis davon gehabt, dass es sich bei dem beförderten Priester um einen Sexualstraftäter handelt. Es ist nicht nachvollziehbar, wie die "BILD" auf die Idee kommt, den Fall durch frei erfundene Falschdarstellungen und unzulässige Unterstellungen zu skandalisieren und aufzubauschen.“ 
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
- Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
- Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
- Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
- Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
- USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
- Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
- Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
- Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
- Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
- Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
- Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
|