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Woelki-Berichterstattung - Einstweilige Verfügung gegen Axel Springer

2. Juni 2021 in Aktuelles, 17 Lesermeinungen
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Landgericht Köln untersagt „BILD“ die Behauptung, Kardinal Woelki habe geständigen Sexualstraftäter befördert


Köln (kath.net)
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat sich erfolgreich gerichtlich gegen zwei rechtswidrige Berichte der „BILD“- Zeitung zur Wehr gesetzt. Dies berichtet der deutsche Anwalt Ralf Höcker in einer Presseaussendung. In zwei Artikeln im April hatte die Zeitung die reißerische Falschbehauptung verbreitet, Kardinal Woelki habe einen „Missbrauchs- Priester“ befördert, obwohl Kardinal Woelki davon gewusst habe, dass der Priester als „Sexualstraftäter“ „Kindesmissbrauch und sexuelle Handlungen mit Minderjährigen gestanden“ habe. Höcker schreibt dazu: "Nichts davon ist wahr."

Das Landgericht Köln hat die beiden Berichte daher mit einer einstweiligen Verfügung gegenüber der Axel Springer SE verboten (Az: 28 O 180/21, n.rkr.). In seiner Begründung stellt das Landgericht Köln fest, dass die „BILD“ diverse Falschdarstellungen verbreitet hat:

Der „BILD“ wurde verboten, erneut die Falschbehauptung zu verbreiten, dass Kardinal Woelki bei der Beförderung des Priesters Kenntnis davon hatte, dass dieser einen Kindesmissbrauch gestanden habe. Dies sei eine falsche Tatsachenbehauptung, weil Kardinal Woelki bei der Beförderung des Priesters keine Kenntnis von einem angeblichen Kindesmissbrauch des Priesters gehabt hat.

Verboten wurde auch die falsche Darstellung der „BILD“, dass es sich bei dem beförderten Priester um einen „Missbrauchs-Priester“ bzw. einen „Sexualstraftäter“ gehandelt habe, sowie dass dieser „sexuelle Handlungen mit einem Minderjährigen gestanden“ habe bzw. gestanden habe, dass er Sex mit einem minderjährigen Prostituierten gehabt habe. Auch dabei handelt es sich nach der Entscheidung des LG Köln um Falschbehauptungen der BILD. Entgegen der Darstellung der BILD hat kein strafrechtlich relevantes Verhalten des beförderten Priesters vorgelegen. Laut der Presseinfo hatte BILD Kardinal Woelki vor der Veröffentlichung der Berichte zu den Falschbehauptungen nicht angefragt.

Rechtsanwalt Carsten Brennecke erklärt dazu in der Aussendung: „Die „BILD“-Zeitung und ihr Redakteur Nikolaus Harbusch haben den Sachverhalt grob rechtswidrig aufgebauscht. Die Entscheidung von Kardinal Woelki, den Priester zu befördern, war tatsächlich nicht zu beanstanden. Denn entgegen der Falschdarstellung der „BILD“ handelte es sich bei dem beförderten Priester weder um ein Sexualstraftäter, noch um einen Priester, der sexuellen Missbrauch gestanden hat. Erst recht falsch ist die Unterstellung gegenüber Herrn Kardinal Woelki, dieser habe bei der Beförderung auch noch Kenntnis davon gehabt, dass es sich bei dem beförderten Priester um einen Sexualstraftäter handelt. Es ist nicht nachvollziehbar, wie die "BILD" auf die Idee kommt, den Fall durch frei erfundene Falschdarstellungen und unzulässige Unterstellungen zu skandalisieren und aufzubauschen.“



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Lesermeinungen

 proelio 3. Juni 2021 
 

Woelki war immer sehr ideologisch unterwegs

https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2021-06-03/mit-jesus-im-boot-vor-fuenf-jahren-wurde-ein-fluechtlingsboot-zum-altar

Vielleicht hilft der heutige Artikel aus "domradio" einigen Lesern dabei, die Persönlichkeit von Kardinal Woelki etwas differenzierter zu sehen.
Ich möchte natürlich die übelsten Verleumdungen gegenüber dem Kardinal und auch seine wohltuend kritische Haltung zum "Synodalen Weg" nicht im Ansatz infrage stellen.


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 Adamo 3. Juni 2021 
 

Lieber Proelio, da verwechseln Sie aber Einiges!

Der Kardinal Woelki ist einer der Wenigen, die bei dem Irrweg vieler deutscher Bischöfe nicht mitmachen. Recht hat er!

Dafür wird er so lieblos angegriffen, obwohl Jesus sagte: "Das größte Gebot aber ist die LIEBE."

Die erschreckend lieblosen Angriffen an seine Person sind ein Beweis dafür, dass er richtig handelt und seine Angreifer überhaupt nicht.


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 proelio 3. Juni 2021 
 

Gemeinsam schaffen wir es eben nicht!

Schade, dass mein erster Post nicht erschien. Hier bezog ich mich nämlich auf einen Gastbeitrag von Kardinal Woelki in der Bildzeitung des vergangenen Jahres mit dem Titel "Ostern ist ein Versprechen, dass alles gut wird" mit dem Ziel, den Lesern der Bildzeitung Hoffnung zu machen, dass man die Corona-Pandemie gemeinsam besiegen werde. Ich fragte mich schon damals, was soll ein solcher Artikel ausgerechnet auch noch an Ostern, das für uns Christen etwas ganz anderes bedeutet, nämlich der Sieg über Sünde, Tod und Hölle. Insofern hält sich trotz aller übelsten Verleumdungen mein Mitleid über Kardinal Woelki in Grenzen und ich hoffe sehr, dass er in einen Lernprozess findet und endlich seine Anbiederung an den Zeitgeist ablegt!


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 proelio 2. Juni 2021 
 

"Gegen Rassismus und für Weltoffenheit!"

Mit solchen Parolen hat Kardinal Woelki immer wieder Stimmung gegen die AFD gemacht. Nun lernt er vielleicht, wie nett seine "demokratischen Freunde" mit ihm umgehen. Wie gesagt, auch für Kardinal Woelki ist das Leben hoffentlich ein Lernprozess!


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 Adamo 2. Juni 2021 
 

Als Christ von BILD an den Pranger gestellt.

Lieber SVD98, auch ich lese keine Bildzeitung. Meine Zeitungen sind u.a. die "Lokalzeitung", damit ich weiß was vor Ort vor sich geht und die sehr gute
"Die Tagespost".


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 SVD98 2. Juni 2021 
 

@Adamo

"Das ist ganz schlimmer Rufmord was die BILD-Zeitung mit dieser Falschmeldung geschrieben hat!" Wundert Sie das? Ich denke, das ist der Stil dieses Blattes, nenne es deshalb insgeheim "Blödzeitung" und lese es nicht. Mit einer FAZ oder Frankfurter Rundschau bin ich besser bedient.


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 physicus 2. Juni 2021 
 

Spannungsfeld

Im Link ein Bericht zu einer Stellungnahme von Kardinal Woelki zu dem Fall. Ich wäre vorsichtig, hier vernichtende Urteile auszusprechen. Dass man in Zukunft tendenziell strenger agiert, kann durchaus sein - das Spannungsfeld von Strafe, Prävention, Unschuldsvermutung, Reue und Sühne wird bleiben.

Sicherlich stimmen aber alle hier darin überein, dass eine Zeitung nicht solche Falschmeldungen bringen darf.

www.domradio.de/themen/rainer-maria-kardinal-woelki/2021-05-09/entscheidung-unsicherheit-fall-des-priesters-d-bringt-kardinal-woelki-ins-gruebeln


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 Adamo 2. Juni 2021 
 

Das ist ganz schlimmer Rufmord was die BILD-Zeitung mit dieser Falschmeldung geschrieben hat!

Aus diesem Grund sollte der Anwalt von Kardinal Woelki sofort eine Richtigstellung der BILD-Zeitung auf der Titelseite, gut lesbar dargestellt erwirken, weil ich mich als Christ von BILD auch an den Pranger gestellt fühle!


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 Fink 2. Juni 2021 
 

@ berger - spielen Sie hier den Provokateur ?

Oder ist es nur Satire ?
"gehören verboten..."
"wenn es noch eine schlagkräftige Inquisition gäbe..."


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 chorbisch 2. Juni 2021 
 

@ hape

@ Hape: Aus theologischer Sicht haben Sie im Prinzip völlig Recht. Nicht jede Sünde eines Priesters muss sofort an die Öffentlichkeit gebracht werden. Aber wenn es, wie hier, im Zusammenhang mit einer Beförderung, öffentlich thematisiert wird, dann genügt es nicht mehr, zusagen, er hat gebeichtet und damit ist die Sache erledigt. Dann muss die Pressestelle des zuständigen Bistums aktiv werden, auch zum Schutz des betroffenen Priesters. In diesem Fall wäre eine Erklärung sinnvoll gewesen, warum diese Beförderung trotz der früheren Verfehlung erfolgt ist.


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 berger 2. Juni 2021 
 

Johann Peter

Solche Sendungen, wie heute auf Phoenix, gehören verboten. Wenn es noch eine intakte und schlagkräftige Inquisition gäbe, dann würden sich die Kirchenfeinde so etwas nicht trauen. Die Konkregation für Glaubenslehre und insbesondere unter PF ist dagegen nur ein zahnloser Tiger.


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 Chris2 2. Juni 2021 
 

Viel gefährlicher als glatte Lügen,

die leicht widerlegbar und einklagbar sind, ist die Manipulation durch gezielte Weglassungen, die die Realität bisweilen sogar in ihr komplettes Gegenteil verkehren kann. Ich darf nur an viele Gewalttaten der letzten Jahre durch ominöse Männer™ oder die offen judenfeindlichen Sprechchöre neulich auf deutschen Straßen erinnern, die man nicht selten durch Weglassen entscheidender Informationen der indigenen Bevölkerung unterzujubeln versucht. Diejenigen, die die DDR 1.0 noch aktiv erlebt und gelernt hatten, zwischen den Zeilen zu lesen, wissen, was ich meine. Bei uns Wessies können das leider nur noch sehr wenige über 90-jährige...


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 luisa-marie 2. Juni 2021 
 

@hape

Kardinal Woelki hat sich gegen eine Segnung von homosexuellen Paaren ausgesprochen. Dann muss er aber konsequent sein und kann nicht einen Priester befördern, der zu männlichen Prostituierten geht.


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 Johannpeter 2. Juni 2021 
 

Die Hetze geht gegen Kardinal Woeki in der Phönixrunde 22.15 Uhr weiter!

Nun, es gibt die Berufshetzer im Journalismus, die leben von aufgebauschten und dramatisierten Berichten. Einen Ehrenkodex kennt dieser Berufszweig nicht! Die kennen nur Meinungsfreiheit und Redefreiheit.Von Verantwortung halten diese Ideologen absolut nichts.Sie agieren böswillig und mitunter ist ihre Intelligenz zu gering!


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 hape 2. Juni 2021 

@buntfleck

Selbst wenn das alles wahr sein sollte, was Sie Kardinal Wölki und dem von ihm beförderten Priester vorwerfen, haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass die Angeklagten, sofern sie also schuldig waren, ihre Taten vor Gott ehrlich bereut haben könnten? Und zwar ohne Sie, werter @buntfleck, davon zu informieren? Ohne die Presse darüber zu informieren? Vielleicht in einem Beichtgespräch? – Wie würde wohl Gott über derart reuige Sünder urteilen? Gab es da nicht mal einen gewissen Jesus, der zur Ehebrecherin sagte: auch ich verurteile Dich nicht. Geh' hin und sündige nicht mehr? Wollen Sie dieser Frau, den Fehler, den sie einmal begangen hat, ständig vorwerfen: Ehebruch gehört sich nicht, das tut man nicht? Glauben Sie mir, das weiß sie doch selbst, das sich das nicht gehört! Jesus aber gibt nicht nur die Sexualmoral vor, sondern auch, wie die Kirche mit Sündern umgehen soll: barmherzig.


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 hape 2. Juni 2021 

Na sowas.

Schon wieder eine Pleite für die, die Kardinal Wölki unbedingt ans Bein pi****n wollen. – Die wievielte Pleite war das jetzt?


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 girsberg74 2. Juni 2021 
 

Recht so!

Man könnte so etwas durchgehen lassen, wenn BILD und vergleichbare Blätter und Zeitungen, es hinterher in gleicher Weise korrigierten, wie sie das Falsche auströten.


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