Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  4. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

Mit allen Konsequenzen. Bis in den Tod.

12. Mai 2021 in Jugend, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Jesus sagt: „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.“ Mt 11,29 - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Lucia Kirchgasser


Salzburg (kath.net) Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.“ Mt 11,29

Jesus war ganz demütig Mensch, obwohl er die Wahl hatte, allein Gott zu sein - ohne jegliche Begrenzung. Unendlich stark, unendlich schön, in sich vollkommen. Er hat demütig die Grenzen und das Wesen des Menschseins angenommen und sich dem Willen Gottes gefügt. Es ist, als hätte die Sonne gesagt: „Ich werde jetzt eine Kerze, damit ich den Menschen nah sein kann.“ 

Mit allen Konsequenzen. Bis in den Tod.

Im Duden steht, dass sich das Wort Demut aus „dienen“ und „Mut“ zusammensetzt und es damit die Gesinnung eines Dienenden beschreibt. Demut ist Ergebenheit. Diese Ergebenheit gründet in dem Willen, die Gegebenheiten hinzunehmen. Sie beginnt da, wo ich begreife, dass es schlichtweg notwendig ist, mich zu ergeben. Denn was ist ein Mensch im Vergleich zu unserem Gott?!


Bei mir sträubt sich ganz oft etwas dagegen, die Dinge so hinzunehmen, wie Gott sie geordnet hat. Ich habe Angst vor Mangel, Angst davor, unzulänglich zu sein. Mein Stolz will, dass die Welt sieht, dass ich mehr bin, mehr kann. Mein Stolz will, dass ich herausragend und bewundernswert bin. Er macht mich rastlos und unzufrieden. 

Jesus sagt: „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.“ Mt 11,29

Bedeutet dieses „Joch“, ganz Ja zum Menschsein zu sagen, mit aller Mühsal, Unzulänglichkeit und Schwachheit? Bedeutet es, das Groß und Bewundernswert sein, Gott zu überlassen? Bedeutet es, gerade unvollkommene Menschen, wie dich und mich, mit Hingabe zu lieben? Bedeutet es, dem Willen Gottes zu vertrauen, auch dort, wo ich leide?

Jesus will, dass ich Ruhe finde für meine Seele. Raus aus rastlosem Perfektionismus. Er will, dass ich gütig bin, also freundlich und nachsichtig - auch mit mir selbst. Er verheißt mir Frieden, wenn ich in meinem Herzen vor Gott kapituliere, ihm vertrauensvoll diene und seinen Auftrag für mein leben erfülle.

Und er hat mir einen klaren Auftrag gegeben: „Liebt einander“ (Joh 15,17)

Gott ruft mich, zu leuchten - zu lieben, wo er mich hingestellt hat.

Denn wie kostbar ist eine demütig flackernde Kerze dort, wo man die Sonne aussperrt.

„Die Heiligkeit besteht nicht in dieser oder jener Übung; sie besteht in der Einstellung des Herzens, die uns in den Armen Gottes demütig und klein macht, in der wir uns unserer Schwachheit bewusst sind und bis zur Verwegenheit auf die Güte des Vaters vertrauen.“ Therese von Lisieux


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  3. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  4. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  5. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  6. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  7. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  8. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  9. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  10. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  11. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  12. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  13. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  14. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  15. „Die Kirche sieht Medjugorje heute aus geistlicher und aus pastoraler Sicht positiv“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz