Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. Die große Täuschung
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  9. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  12. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. Studie zur US-Spaltung: Nicht die Rechten, sondern die Linken rückten ab
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

Mit allen Konsequenzen. Bis in den Tod.

12. Mai 2021 in Jugend, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Jesus sagt: „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.“ Mt 11,29 - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Lucia Kirchgasser


Salzburg (kath.net) Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.“ Mt 11,29

Jesus war ganz demütig Mensch, obwohl er die Wahl hatte, allein Gott zu sein - ohne jegliche Begrenzung. Unendlich stark, unendlich schön, in sich vollkommen. Er hat demütig die Grenzen und das Wesen des Menschseins angenommen und sich dem Willen Gottes gefügt. Es ist, als hätte die Sonne gesagt: „Ich werde jetzt eine Kerze, damit ich den Menschen nah sein kann.“ 

Mit allen Konsequenzen. Bis in den Tod.

Im Duden steht, dass sich das Wort Demut aus „dienen“ und „Mut“ zusammensetzt und es damit die Gesinnung eines Dienenden beschreibt. Demut ist Ergebenheit. Diese Ergebenheit gründet in dem Willen, die Gegebenheiten hinzunehmen. Sie beginnt da, wo ich begreife, dass es schlichtweg notwendig ist, mich zu ergeben. Denn was ist ein Mensch im Vergleich zu unserem Gott?!


Bei mir sträubt sich ganz oft etwas dagegen, die Dinge so hinzunehmen, wie Gott sie geordnet hat. Ich habe Angst vor Mangel, Angst davor, unzulänglich zu sein. Mein Stolz will, dass die Welt sieht, dass ich mehr bin, mehr kann. Mein Stolz will, dass ich herausragend und bewundernswert bin. Er macht mich rastlos und unzufrieden. 

Jesus sagt: „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.“ Mt 11,29

Bedeutet dieses „Joch“, ganz Ja zum Menschsein zu sagen, mit aller Mühsal, Unzulänglichkeit und Schwachheit? Bedeutet es, das Groß und Bewundernswert sein, Gott zu überlassen? Bedeutet es, gerade unvollkommene Menschen, wie dich und mich, mit Hingabe zu lieben? Bedeutet es, dem Willen Gottes zu vertrauen, auch dort, wo ich leide?

Jesus will, dass ich Ruhe finde für meine Seele. Raus aus rastlosem Perfektionismus. Er will, dass ich gütig bin, also freundlich und nachsichtig - auch mit mir selbst. Er verheißt mir Frieden, wenn ich in meinem Herzen vor Gott kapituliere, ihm vertrauensvoll diene und seinen Auftrag für mein leben erfülle.

Und er hat mir einen klaren Auftrag gegeben: „Liebt einander“ (Joh 15,17)

Gott ruft mich, zu leuchten - zu lieben, wo er mich hingestellt hat.

Denn wie kostbar ist eine demütig flackernde Kerze dort, wo man die Sonne aussperrt.

„Die Heiligkeit besteht nicht in dieser oder jener Übung; sie besteht in der Einstellung des Herzens, die uns in den Armen Gottes demütig und klein macht, in der wir uns unserer Schwachheit bewusst sind und bis zur Verwegenheit auf die Güte des Vaters vertrauen.“ Therese von Lisieux


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  8. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  9. Die große Täuschung
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz