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Frankreichs Bildungsminister verbietet Gendern an Schulen

10. Mai 2021 in Chronik, 11 Lesermeinungen
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Der französische Bildungsminister Jean-Michel Blanquer hat die Nutzung der gendergerechten Schriftsprache an Schulen und in seinem Ministerium verboten


Paris (kath.net)
Der französische Bildungsminister Jean-Michel Blanquer hat die Nutzung der gendergerechten Schriftsprache an Schulen und in seinem Ministerium verboten. Dies berichtet die "Presse". Zur Begründung hieß es in seinem am Donnerstag in Kraft getretenen Erlass, dass die "inklusive" Schrift nicht mit den in den Lehrplänen vereinbarten Regeln übereinstimme.  Blanquer verteidigte verangene Woche die Maßnahme. Die Pünktchenwörter zur Umsetzung der geschlechtergerechten Sprache seien zu komplex und behinderten damit das Lesen sowie das Erlernen der französischen Sprache, betonte der Minister. Der Minister hatte bereits darauf hingewiesen, wie schwierig die Vermittlung von Französisch sei, wenn in der Mitte von Wörtern Punkte gesetzt würden. Vor allem Schüler mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche würden sich damit schwertun.



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Lesermeinungen

 Hausfrau und Mutter 11. Mai 2021 
 

naja

das Ganze hört sich aber in Französisch ganz schön blöd an, wenn man nicht mit dem "einfachen e" am Ende ergänzt, sondern wenn man eine unregelmäßige Form hat usw.... vielleicht ist das der einfache Grund...

H&M


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 Steve Acker 10. Mai 2021 
 

Beachtlich, für einen Macron-Minister.

hätte ich nicht gedacht.


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 si enim fallor, sum 10. Mai 2021 
 

Leider sieht die Stimmung in Deutschland anders (in Österreich wiederum nicht)

Man braucht nur auf die Umfragen für die nächsten Bundestagswahl schauen.
Momentan gibt es eine Mehrheit aus Grüne-Sozialdemokraten-Kommunisten.

Und die Grünen (eigentlich nicht so radikal als Sozis und Kommunisten) möchten unter anderen die §§ 218 und 219 des StGB abschaffen, damit Abtreibung absolut straffrei wird (218) und keine Schwangerschaftsberatung (219) mehr gibt. Wahrscheinlich haben sie ähnliche Gräueltaten vor hinsichtlich Euthanasie.


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 Albertus Magnus 10. Mai 2021 
 

Rückzug auch bei uns

Auch bei uns ist der Gender-Stern auf dem Rückzug. Rundfunkanstalten, Zeitungen kehren vermeht wieder zu richtigem Deutsch zurück. Es scheint so, als ob der Wind jetzt in die andere Richtung weht. Feilich sollte man nicht so naiv sein und glauben, wir hätten schon gesiegt. Die Gender-Ideologen haben nur die Strategie gewechselt und setzt auf Gewöhnung durch gelegentliche Benutzung von Gender-Sätzen. Gendern ist für die ein Prestige-Kampf, ein Emeblem, das die politische Einstellung zeigen soll.


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 si enim fallor, sum 10. Mai 2021 
 

Zuspruch für abendländische Werten (dagegen sind weniger als ich unten sagte)

Laut Umfragen würden 27% links von Macron wählen, nicht 37% der Franzosen. 27 plus 45 rechts von Macron and 28 für Macron ergeben 100%.

Also wie man sieht, die gegenwärtige Stimmung in Frankreich ist eher für die Erhaltung der französischen und abendländischen Werten.


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 si enim fallor, sum 10. Mai 2021 
 

Ich denke, es entspricht die mehrheitliche Stimmung der Französen

Laut den Umfragen in Frankreich, bei den nächsten Wahlen zum Staatspräsident wird es zu einem Kopf-an-Kopf Rennen zwischen Macron und Marie Le Pen kommen. Darüber hinaus liegt an der dritten Stelle der Kandidat der konservativen Partei "Lés Republicans".
Und links von Macron wurden 37% der Französen, aber rechts von Macron 45% wählen.


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 Herbstlicht 10. Mai 2021 
 

Frankreich macht den Anfang - ziehen andere Länder nach?

Das wäre prima!
Ungeachtet der vorgebrachten Argumente des französischen Bildungsministers gegen Gendersprache:
Die Sprache gehört allen, sie ist nicht Eigentum einer gerade vorherrschenen Elite.
Die Sprache ist in Jahrhunderten, Jahrtausenden entstanden.
Dass sie sich in dieser langen Zeit entwickelt und auch verändert ist normal.
Aber verordnet und geradezu diktiert werden, wie es heutzutage der Fall ist - nein, das darf sie nicht.
Einer macht jetzt einen Anfang!
Es wäre zu wünschen, wenn auch andere diesem Beispiel folgen würden, gerne auch europaweit.
Doch es liegt auch an den Bürgern selbst, sich dagegen zu wehren, die jeweilige Sprache ihres Landes von Lobbygruppen aufzwingen zu lassen.


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 lesa 10. Mai 2021 

Erfreuliche, verantwortungsvolle Entscheidung

@salvatoreMio: Ein echter Grund zur Freude. Widerstand lohnt sich und Gebete werden erhört. Warum auch immer der Schritt gesetzt wurde - es bedeutet Schutz auch der geistig-seelischen Gesundheit. Gendern bedeutet, in welcher Form auch immer, ene kryptogame Häresie verbreiten. Dann wundert man sich, wenn der Teufel los ist.
Deswegen sollte speziell im Raum der Verkündigung, vor allem innerhalb der Liturgie auf diese bösgeistige Verdrehtheit schleunigst verzichtet werden - inklusive neuem Messlektionar. Besonders den Heranwachsenden gegenüber wäre dieser Schritt geschuldet.


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 mphc 10. Mai 2021 

Französisch ist auch keine leichte Sprache.

Oft wird die weibliche Form durch die Anfügung eines stummen "e" gebildet, was man beim Sprechen gar nicht hört. Da stellt sich für mich die Frage, warum man das überhaupt macht.
Ich kann mir schon vorstellen, dass die gendergerechte Sprache/Schreibweise die vielen vielen Schüler in den Vorstädten um die französischen Großstädte überfordert. Ihre Alltagssprache zuhause ist arabisch und in der Schule müssen sie französisch sprechen und schreiben.


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 hape 10. Mai 2021 

Schwache Begründung, aber immerhin.

Dass die "inklusive" Schrift nicht mit den in den Lehrplänen vereinbarten Regeln übereinstimme, ist in meinen Augen eine schwache Begründung. Sie dem Genderdruck kein Ende setzen, sondern die Genderpriester*innen anstacheln, methodisch erst einmal die Lehrpläne zu ändern und dann die Rechtschreibung. – Aber immerhin. Es ist ein Zeichen des französischem Staates, dass er die Gefahr erkannt hat.

Interessant auch der zweite Grund des franz. Bildungsministers: Schutz der Schüler mit Lese-Rechtschreib-Schwäche. Das klingt nach Minderheitenschutz und bewegt sich damit auf derselben Ebene wir der Genderismus, der seine Motivation ebenfalls mit dem Schutzrecht einer Minderheit begründet. Hier gibt es also einen interessanten Zielkonflikt, aus dem man wohl nur mit einer Nutzen-Schaden-Abwägung herauskommen wird. Die Genderwelt wird dabei begründen müssen, warum ihre Rechte vordringlicher seien, als die der Schüler mit Lese-Rechtschreib-Schwäche.


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 SalvatoreMio 10. Mai 2021 
 

Gendersprache an Frankreichs Schulen verboten!

Mein erster Gedanke: Halleluja! Ob der Grund nur die Sprache an sich oder Lernprobleme dazu führen: gottlob ist es so!


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