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„So schön wie der Busen der jungfrau Maria“ – Digitec.CH-Werbung stößt Christen vor den Kopf

26. März 2021 in Schweiz, 18 Lesermeinungen
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Schweizer Anbieter für Computerbedarf hat es nötig, in der Werbung auf Kosten von Christen zu lachen und abstoßend-sexistische Werbung zu nutzen. Kommentar von Petra Lorleberg


Bern (kath.net/pl) Auf Kosten von Christen und Juden kann man unbeschadet lachen. Das scheinen die Werbeköpfe beim großen Schweizer Anbieter für Computerbedarf zu denken. Unter dem harmlosen Begriff „Poesie in der Werbung“ gibt es Plakatwerbung, bei der Christen der Humor allerdings vergehen kann. Die Werbethemen ist in der Schweiz auch als Plakat im Großformat öffentlich zu sehen.

„So schön wie der Busen der jungfrau Maria“ will – einschließlich des firmeneigenen Tippfehlers – auf eine Spielkonsole aufmerksam machen und erhielt „593 270 Anbetungen“.


Zur Auswahl steht auch:  „… und am siebten Tag schuf Gott diesen Bildschirm…“, darunter der Hinweis, es gebe dazu „593 270 Lobpreisungen“.

Außerdem findet sich ein Blending aus griechischer Mythologie und dem aus dem Christentum entsprungenen Tolkien-Literaturwerk „Herr der Ringe“ mit dem Text: „Die Klänge aus Elysium, das Antlitz aus Orodruin, das Heiligenbild aus dem Auenland, des Schatzes Tragesgefühl aus Moria“ mit „190 491 Huldigungen“, es will auf einen Kopfhörer aufmerksam machen.

Am ärgerlichsten bleibt aber zweifelsfrei der Vergleich einer Spielekonsole mit dem „Busen der jungfrau Maria“. Wer es nötig hat, seine Werbung auf Kosten von Christen zu machen und wer es nötig hat, für seine Produkte eine derart abstoßend sexistische, frauenverachtende Werbung zu schalten, dem kann man durchaus ein neues Werbeteam empfehlen. Doch legt sich noch eine Empfehlung an Digitec.CH nahe: Bleiben Sie mit Ihrer entgleisten Werbung thematisch besser im Umfeld von Judentum und Christentum, denn nicht alle Weltreligionen sind humorbegabt.

Foto (oben und unten) zur Dokumentation (c) Digitec.CH/Screenshot

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