Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  2. Vertrauenskrise in der Kirche
  3. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  4. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  9. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  10. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  11. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  12. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  13. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  14. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

Erzbistum Köln: Ruhestandsgeistlicher begeht Suizid

23. Februar 2021 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Erzbistum hatte den Ruhestandsgeistlichen vier Tage zuvor von seinen Aufgaben entbunden, ihm Ausübung des priesterlichen Dienstes und Kontakt zu Kindern/Jugendlichen untersagt – Aufruf an Betroffene


Köln (kath.net/pek) Ein Ruhestandsgeistlicher, der zuletzt in einem Seelsorgebereich des Erzbistums Köln als Subsidiar tätig war, hat sich vergangenes Wochenende das Leben genommen. Das Erzbistum hatte ihn vier Tage zuvor von seinen Aufgaben entbunden.

Dem Pfarrer waren die Ausübung des priesterlichen Dienstes sowie der Kontakt zu Kindern und minderjährigen Jugendlichen untersagt worden. Gegen ihn lag der Verdacht des sexuellen Missbrauchs an einem zum Tatzeit minderjährigen Jungen vor, den der Ruhestandsgeistliche in den 90er-Jahren begangen haben soll. Bei der Übergabe des Dekrets hatte das Erzbistum dem Subsidiar seelsorgerische und psychologische Unterstützung angeboten.

Die betroffene Person, die dem Ruhestandsgeistlichen sexuellen Missbrauch vorwirft, hatte sich Ende Dezember 2020 an das Erzbistum Köln gewandt. Zur Klärung leitete das Erzbistum Köln im Januar 2021 die vorgeschriebene kirchenrechtliche Voruntersuchung ein, zu der ein ausführliches Gespräch mit dem Betroffenen gehört, welches Mitte Januar erfolgte. Der gesamte Fall wurde schließlich am 3. Februar 2021 mit der Bitte um rechtliche Prüfung und Einleitung der notwendigen Schritte an die Staatsanwaltschaft Bonn weitergeleitet.


Die Pfarrer der Pfarrgemeinden, in denen der Ruhestandsgeistliche während seines priesterlichen Dienstes tätig gewesen ist, sind über die Vorwürfe informiert worden. Das Erzbistum Köln nimmt jeden Fall oder Verdacht von sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt sehr ernst. Auch wenn der beschuldigte Pfarrer unterdessen verstorben ist, wird das Erzbistum Köln dem Fall weiter nachgehen und ihn vollumfänglich aufklären.

Dem Erzbistum Köln ist es wichtig, jedem einzelnen potenziellen Betroffenen die notwendige Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen. Daher werden am kommenden Wochenende (27./28.02.) an allen bisherigen Einsatzorten des Pfarrers Aufrufe veröffentlicht, um mögliche weitere Betroffene zu ermutigen, sich beim Erzbistum zu melden. (pek210222)

Das Erzbistum Köln möchte Betroffene/ und oder Zeugen von sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt ausdrücklich ermutigen und bitten, sich an die unten genannten externen Ansprechpersonen zu wenden:

Das Erzbistum Köln möchte Betroffene/ und oder Zeugen von sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt ausdrücklich ermutigen und bitten, sich an die unten genannten externen Ansprechpersonen zu wenden:

Petra Dropmann
Telefon (0 15 25) 2 82 57 03
[email protected]

Dr. Hans Werner Hein
Telefon (0 15 20) 1 64 23 94
[email protected]

Sie denken an Suizid, machen sich um jemanden Sorgen oder haben einen Menschen aufgrund eines Suizidtodesfalls verloren? Die Telefonseelsorge bietet Gespräche, Hilfen sowie weiterführende Informationen zur Bewältigung dieser Notsituation an unter den Telefonnummern: 0800 1110111 und 0800 1110222 sowie im Internet unter: https://www.telefonseelsorge.de/.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  6. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  7. Vertrauenskrise in der Kirche
  8. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  9. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  10. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  11. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  12. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  13. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  14. Warum die deutsche „Demokratie-Kirche“ keine Zukunft hat
  15. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz