Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  2. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  3. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  7. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  8. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  9. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Leere der kirchlichen Lehre
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  14. Maria, die Mutter des Friedens
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

Polen: Das Kardinal-Wyszyński-Jahr 2021 hat begonnen

5. Jänner 2021 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Polnisches Parlament: Es sei „unmöglich, die Verdienste und die Rolle, die Primas Stefan Wyszyński in diesen Jahren für Polen und die Kirche spielte, genau zu beschreiben. Er und Johannes Paul II. waren zusammen die großen Lehrer der Nation.“


Warschau (kath.net/pl) Mit überwältigender Mehrheit hatte das polnische Parlament das Jahr 2021 zum Kardinal- Wyszyński -Jahr erklärt. Unterhaus und Oberhaus würdigten bereits Ende November die Leistungen von Kardinal Stefan Wyszyński (1901-1981) des Kirchenmanns, der dazu beigetragen hat, das Christentum unter kommunistischer Herrschaft zu bewahren und zu stärken. Der Kardinal hatte die polnische Kirche auf dem Höhepunkt der kommunistischen Unterdrückung geleitet. Der Senat beschrieb ihn als „einen der größten Polen des 20. Jahrhunderts“. Es sei „unmöglich, die Verdienste und die Rolle, die Primas Stefan Wyszyński in diesen Jahren für Polen und die Kirche spielte, genau zu beschreiben. Er und Johannes Paul II. waren zusammen die großen Lehrer der Nation und unterstützten die Polen in den schwierigsten Momenten in der Geschichte unseres Heimatlandes“. „Er hat das Schicksal der polnischen Kirche in den dunkelsten Jahren des Stalinismus mit außergewöhnlicher Sorgfalt überwacht. Für seine unerschütterliche Haltung gegenüber den kommunistischen Autoritäten, für seinen Widerstand gegen die Zerstörung des sozialen und kirchlichen Lebens – ausgedrückt durch den berühmten Satz „Non possumus!“ – war er mehrere Jahre inhaftiert.“ „Der Millenniums-Primas hat in seiner priesterlichen Tätigkeit auf die inhärente Würde des Menschen aufmerksam gemacht, aus der alle Menschenrechte hervorgehen. Er war nicht nur ein Verkünder universeller christlicher Werte, sondern auch ein Staatsmann, der, wie er selbst sagte: ‚Seine Heimat mehr liebte als sein eigenes Herz‘.“


Wyszyńskis Seligsprechung war für Sommer 2020 geplant gewesen und wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Die polnische Kirche wartet offenbar auf die Möglichkeit, die Seligsprechung als öffentliches Großereignis zu begehen, was derzeit ja wegen der weltweiten Pandemie nicht möglich ist.

Archivfoto Kardinal Wyszyński © Polnische Bischofskonferenz

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Experte: Bedrohung durch islamistischen Terror ist "ernst"
  3. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Prophetische Theologie Benedikts XVI., gefunden in Paris
  6. Bei Papst Leos Frankreichreise wird die Hl. Tunika Jesu den 80.000 Jugendlichen gezeigt werden
  7. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“
  8. Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
  9. … und das Leben der kommenden Welt
  10. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Warum Sie am 17. September in die Kinos gehen sollten!
  13. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  14. Katholische Gebetsinitiative in den USA: ‚Millions of Monicas‘
  15. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz