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"Mit brennender Sorge wenden wir uns an Sie!"

23. Dezember 2020 in Österreich, 28 Lesermeinungen
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Österreich: 70 Priester und Persönlichkeiten aus der Kirche haben genug vom Gottesdienstverbot der Bischöfe und schreiben an den Nuntius: "Wir ersuchen Sie eindringlich, das Vorgehen der Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz zu prüfen"


Wien (kath.net)

kath.net dokumentiert einen Brief des österreichischen Pfarrers P. Justin Minkowitsch OCist an den Nuntius in Österrreich, Erzbischof Dr. Pedro López Quintana, zum Gottesdienstverbot der Bischöfe nach/an Weihnachten:

Sehr geehrte Exzellenz, hochwürdigster Erzbischof Dr. Pedro López Quintana!

Hiermit erlaube ich mir, Sie über den Inhalt des am 27. November dieses Jahres an sämtliche Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz ergangenen Appells der 70 in Kenntnis zu setzen und Ihnen ebenso die Liste der 70 Appell-tragenden Personen zuzustellen.

Mit dem Appell war auch eine Online-Petition verbunden, die in wenigen Tagen – trotz nicht vorhandenem eigenen Netzwerk und trotz des großen Umfangs und der vielfältigen Details – hunderte Unterzeichner gefunden hat, die sich den Anliegen des Appells vollumfänglich anschlossen. (Den aktuellen Stand der Petition sowie zahlreiche Lesermeinungen entnehmen Sie bitte: https://www.petitionen.com/appell_der_70_zuruecknahme_des_aussetzens_oeffentlicher_gottesdienste

Der dringende Anlass des Appells der 70 und dieses hier vorliegenden Schreibens an Sie sind die nahezu deckungsgleichen Bestimmungen der Rahmenordnungen der Österreichischen Bischofskonferenz für Gottesdienste ab 3. November 2020 und ab 28. Dezember 2020. Mit gestrigem Tag (21.12.2020) wurde nun wieder die neue Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz, die ab Montag, 28.12., in Kraft treten soll, erlassen, in der nahezu die gleichen – grundsätzlich (Aussetzung öffentlicher Gottesdienste) und im Detail (Form der Kommunionspendung) geltenden – Bestimmungen vorgelegt wurden, wie Sie ohnehin unserer Einschätzung nach völlig unverhältnismäßig und zu Unrecht wochenlang bestanden haben und auch für die nächsten Wochen zu Unrecht bestehen.

Im Antwortschreiben der Österreichischen Bischofskonferenz vom 2.12.2020 wurde keinem einzigen Punkt der Ausführungen Beachtung geschenkt, sondern es wurde darin darauf vertröstet, dass die Rahmenordnung des Novembers ohnehin nur bis 7. Dezember gelten würde.

In Absprache mit mehreren Unterzeichnern des Appells habe ich deshalb ein Antwortschreiben verfasst, das ich Ihnen auf diesem Weg ebenso zukommen lasse. Darin wurden unmissverständlich schwere Bedenken dahingehend geäußert, dass sich die Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz von den gleichen Experten beraten lassen, die auch die Österreichische Bundesregierung beraten. Dadurch ist für uns eine eigenständige und objektive Informationsbeschaffung über Gefährlichkeit und Ausmaß der Covid-19 Pandemie, zielgerichtete Schutzmaßnahmen hinsichtlich der besonders gefährdeten Personen de facto verunmöglicht und man setzt die Kirche in Österreich seitens der Bischöfe nicht nur der Gefahr aus, sondern inzwischen der wiederholten traurigen Wirklichkeit, einfach auf „Regierungsschiene“ mitlaufen zu müssen. Gerade in schwierigen Zeiten benötigen die vielfach verängstigten und auf sich allein gestellten Menschen noch viel mehr den Beistand der Kirche, was aufgrund der weitgehenden sozialen Isolation, der Perspektivlosigkeit von Arbeitsplatzsituation bzw. einem nachweislich allgemeinen Anstieg psychischer Erkrankungen alles andere als verwunderlich erscheint.


Mit ernsthafter Sorge beschweren wir uns bei Ihnen somit zuerst über die Unterlassung seitens der Österreichischen Bischofskonferenz, eine eigenständige, regierungsunabhängige Expertenberatung in Anspruch zu nehmen.

Zweitens hat schon „bei den mit den Lockdowns koordinierten Rahmenordnungen“ der Vergangenheit wie auch der ab 28. Dezember nun in Kraft treten sollenden, jegliche inhaltlich rechtfertigende Begründung für die Aussetzung unserer zentralen Heils- und Gebetsquelle der Eucharistie „als Quelle und Höhepunkt christlichen Lebens“ gefehlt. Es wurde lediglich auf die mittels medizinisch-diagnostisch unzuverlässigen und lediglich politisch zugelassen PCR-Test-Fallerhebungen Bezug genommen, welche – nach Aussage führender Wissenschafter – völlig unzureichend und irreführend sind, weil die dermaßen diagnostizierten „Fälle“, keineswegs ein realitätsgetreues Abbild der in Wirklichkeit infizierten und schon gar nicht erst der ernsthaft infizierten bzw. gesundheitlich stark oder lebensgefährlich bedrohten Personen darstellt. In dieser Hinsicht unzureichende und ungebührliche Videos fanden und finden sich auch auf der Homepage der Österreichischen Bischofskonferenz.

Mit brennender Sorge wenden wir uns an Sie, hochwürdigste Exzellenz, um unserer Missbilligung einer ernsthaften Schieflage kirchlichen Lebens Ausdruck zu verleihen: die Zukunft der katholischen Kirche kann nicht in einer virtuellen Feiergemeinschaft bestehen, noch kann dadurch eine sakramentale und nachhaltige persönliche Vereinigung mit Christus geschehen, sondern es ist eher – wie die letzten Monate – genau das Gegenteil der Fall: ein gutes Drittel der Messbesucher ist auch nach den sogenannten Lockdowns vom Messbesuch ferngeblieben bzw. sah sich mit den pausenlos propagierten und schmackhaft gemachten Surrogaten zufriedengestellt, weshalb sie nicht in die unmittelbare Begegnung mit Christus in der Eucharistie zurückgefunden haben.

Des Weitern wollen wir grundsätzlich und entschieden festhalten, dass wir in der „Lockdown-Politik“ – die übrigens auch von der WHO nicht gutheißen wird – ein, aufgrund der Kollateralschäden im medizinischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich verheerendes Zerstörungswerk am Werk sehen, das mittlerweile auch durch zahlreiche Statistiken abgebildet ist. Eine, in unserem Appell enthaltene Statistik, weist auf eine Übersterblichkeit in Österreich nicht bloß während des ersten Lockdowns, sondern geradezu aufgrund des ersten Lockdowns hin. Dazu sei angemerkt, dass diese neueren Wege der extremen privaten Isolation dem Grunde nach unserem kirchlich-sakramentalen und christlich-humanitären Menschenbild entgegenstehen, und erst im Zuge der verschärften Gesetzgebung als vermeintliches Lösungsprinzip politisch verfolgt wird. Im Gegensatz dazu sah das seit dem Frühjahr 2020 nun „alte“, bewährte Epidemiegesetz immer einen Schutz der besonders gefährdeten Personengruppen vor, aber nicht dermaßen weitreichende Einschränkungen religiösen, privaten, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Außerdem ist nun aktuell nicht abzusehen, wie lange die Bundesregierung ihre – laut zahlreicher Experten – desaströse Covid-19-Politik mit derart schwerwiegenden Eingriffen weiterverfolgen will; vielleicht sogar bis (einschließlich) Ostern? 

Mit brennender Sorge diagnostizieren wir in der offiziellen Medienberichterstattung und in den politischen Anordnungen der nahezu zwanghaften Massentestungen (vermutlich als Vorspiel einer zumindest mit starkem indirektem Zwang versehenen möglichst flächendeckenden RNA-Covid-19-Impfung, obwohl eine genetische Impfung in den letzten 30 Jahren auch nicht bei Tieren angewendet wurde und hinsichtlich der Langzeitfolgen als höchst problematisch erscheint), ebenso wie in der politischen Gesetzgebung (letzthin das Gesetz zum „Hass im Netz“) eine Tendenz einer – die (Meinungs-)Freiheit – ausspielenden Meinungsdiktatur sowie einer politischen und medialen Definierung, wer bzw. was denn nun seriöse Wissenschafter und wissenschaftliche Meinungen sind. Dem nicht genug wurden auch in Österreich bereits drakonische Maßnahmen einer offensichtlichen Einschüchterungspolitik ergriffen, wie sich im Entzug von Arztlizenzen bzw. Kündigungen von Ärzten gezeigt hat. Dem nicht genug werden nun noch jene Ärzte, die (etwa für Schüler) Maskenbefreiungen ausgestellt haben, im Nachhinein zur Verantwortung gezogen. Bezüglich der von der Regierung momentan so propagierten mRNA-Impfung soll hier unmissverständlich festgehalten werden: Laut „Der Arzneimittelbrief“ vom Nov. 2020 sind die Nebenwirkungen der mRNA-Impfung völlig unklar, genauso, wie die eigentlich angestrebten Wirkungen: https://der-arzneimittelbrief.at/at/.

Wir wissen, dass die österreichischen Bischöfe sich auch in einer neuen Situation befinden – wie wir alle – und dass es nicht leicht ist, in kurzen Zeiträumen weitreichende Entscheidungen zu treffen, wobei jedoch festzuhalten ist, dass es seit März viele Klärungen bzgl. der Gefährlichkeit des Virus und des tatsächlichen Ausmaßes der Lockdowns mit Kollateral- und Langzeitschäden gibt. Dennoch ist das Verhältnis von Kirche und Staat sehr sensibel und bedarf zweier gleich starker Partner und nicht einer Tendenz zu einem – mit Verlaub gesprochen – „Staatskirchentum“, bei dem die Bischöfe nur verlängerter Arm der Gesundheitspolitik der Regierung sind.

Wir ersuchen Sie – geschätzte Exzellenz – eindringlich, das Vorgehen der Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz zu prüfen und diese auf Ihre erste, zentrale und unabhängige Aufgabe zur Behauptung des unverhandelbaren und unveräußerlichen Wertes der ewigen Heilsgüter und des Seelenheils – bei allen gebotenen und evidenzbasierten Vorschriften der Krankheitsprävention in Kirchen und für Feiergemeinschaften – aufmerksam zu machen, die ihrerseits auf geordnetem Weg der selbstverständlich erscheinenden Möglichkeit öffentlicher Gottesdienste zu gewährleisten ist, wie es in der Vergangenheit selbst in Kriegs- und sogar Pestzeiten immer möglich war.

Anstatt den Besuch der Hl. Messe einzuschränken oder gar die Kirchen zu schließen, wäre genau das Gegenteil dringend notwendig, nämlich: Dass die Bischöfe Österreichs zu einem Gebetssturm aufrufen und die Menschen ermuntern, den hl. Rosenkranz zu beten; und dies am besten täglich vor dem ausgesetzten Allerheiligsten in der Kirche! Es geht darum, die Hl. Messe in ureigenster Form zu feiern und daran teilnehmen zu lassen: als Hilfe in der Pandemie und zur Stärkung des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe.

Ich verbleibe mit der Bitte um Ihre geschätzte Aufmerksamkeit gegenüber den hier aufgezeigten Anliegen sowie jenen unseres Appells, der von Neuem Aktualität erfährt, obwohl wir diese nicht gewünscht hätten.

Dieses Schreiben ergeht auch gleichzeitig zur Kenntnisnahme an die Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz.

Mit hochachtungsvollem Gruß – auch im Namen der Mitunterzeichner – und jedenfalls noch eine gesegnete restliche Adventzeit wünschend und ein im Frieden des ewigen und endzeitlichen Priesters Christus, – der in der Eucharistie am Heilswerk unserer Seelen ist, – verankertes gnadenvolles Weihnachtsfest und eine ebensolche Weihnachtszeit

 

Pfr. Mag. P. Justin Minkowitsch OCist, stellvertretend für die 70 Personen, die den Appell tragen


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 27. Dezember 2020 
 

Piusbruderschaft - keine "Sedevakantisten - wurde auch nie vom Vatikan behauptet!

Ergänzung:

Es ist nicht meine Absicht, eine Diskussion über

das Thema "Piusbruderschaft" zu führen, es ging

mir lediglich um eine präzisere Darstellung

derselben, danke!

Ich wünsche allen hier einen gesegneten Sonntag

der hl. Familie, im Link daher das Schreiben

Papst Leo XIII. über die Andacht zur hl. Familie!

Laudetur Jesus Christus!

www.kathpedia.com/index.php?title=Novum_argumentum#T.C3.A4gliches_Gebet_vor_dem_Bilde_der_Heiligen_Familie


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 Zeitzeuge 27. Dezember 2020 
 

Piusbruderschaft - keine "Sedevakantisten" - wurde auch nie vom Vatikan behauptet!

Die PB anerkennt sämtl. Päpste, so
wird auch Papst Franziskus im Messkanon erwähnt.
Ebenso anerkennen die PB die beiden vat. Konzilien.
Klärungsbedarf wird in nicht dogmat. Erklärungen des Vat. II gesehen, die lt. K. Rahner
teilw. doppeldeutig abgefaßt wurden.
Der Papst ist an die überlieferte kath. Glaubens-
und Sittenlehre gebunden, z.B. Ehebrecherkommunion, Abu Dhabi-Erklärung oder
Duldung "Pachamamakult" gehören niemals dazu!
Lt. EB Ordinariat Salzburg v.10.05.06 stellt die
Mitfeier von Gottesdiensten der PB Pius X. in sich
kein strafwürdiges Delikt dar.
2016/17 erhielten die PB v. Papst Franziskus
die Absolutionsvollmacht u.d. Berechtigung zur
Eheassistenz. 2015 anerkannte der EB v. Buenos Aires die PB als Vereinigung diöz. Rechts an
gem. ca. 298 CIC.
In einem Fall von delicta graviora erhielt der
damalige Generalobere der PB v.d. Glaubenskong. die Ernennung zum kirchl. Richter in 1. Instanz.

Ich bin krit. Sympatisant der PB u. teile nicht
alle derer Auffassungen!!


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 [email protected] 26. Dezember 2020 
 

lisa brenner

Wir sind das Volk Gottes und selbstverständlich steht es uns als Laien, als Gläubige oder wie auch immer wir uns bezeichnen zu, den Bischöfen einmal ordentlich die Meinung zu sagen. Frau Brenner, als Christ muss man für seinen HERRN und Gott aufstehen (steht auch in der Bibel) Denn wir leiden seelisch darunter, dass wir unseren HERRN und Gott in der Eucharistie nicht empfangen dürfen. Wir sehnen uns nach ihm und brauchen ihm jetzt ganz besonders, denn durch die heilige Kommunion schenkt er sich uns, er tröstet uns, er richtet uns auf. Was können Sie da als Christ nicht verstehen? Und wir haben auch ein Recht aus Ausübung der Religionsausübung - da gibt es auch ein Gesetz dafür und zur Religionsausübung gehört für mich auch der sonntägliche Kirchgang. Wir brauchen Bischöfe die sich mit ganzem Herzen für Gott einsetzen nicht dem Staat zu Kreuze kriechen.


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 [email protected] 25. Dezember 2020 
 

Dr Feingold

Unabhängig von Ihrem Glauben, denn ich respektiere, finde ich, man sollte den lieben Gott nur machen lassen. Sicherlich kennen Sie den Spruch von Klemens Maria Hofbauer "Nur Mut Gott lenkt alles." Tatsächlich habe ich das in meinem Leben in letzter Zeit festgestellt. Ich glaube schon, dass der Pater etwas erreichen wird. Denn, wenn sein Glaube so groß wie ein Senfkorn ist, kann er sicherlich erreichen, dass sich in punkto heiliger Messe alles zum Guten wenden wird. Und so wie ich den Pater einschätze ist der Glaube an Gott wesentlich höher als die Größe des Senfkorns.


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 [email protected] 25. Dezember 2020 
 

Gott sei Dank gibt es noch engagierte Priester und auch Gläubige

Ich finde es gut, dass Pater Justin an den Nuntius schreibt. Bei den Bischöfen findet er kein Verständnis, was äußerst traurig ist. Was soll man dazu sagen. Jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen. Ich selbst habe an 10 Bischöfe geschrieben 3 Emails zurückbekommen und passiert ist genau nichts. Man fragt sich manchmal, ob die Kirchen nur mehr zur kulturellen Bereicherung dienen. Die Kirche sollte mehr sein als das nämlich ein Ort, wo Gläubige eine Heimat haben, das Wort Gottes und die Eucharistie empfangen. Wo sie getragen und aufgefangen werden, gerade jetzt in Zeiten der Not, der Vereinsamung, etc. Ich danke Gott für Pater Justin für seinen Einsatz und seine Petition, die ich gerne unterschrieben habe. Wir brauchen mehr Priester, die Rückgrat haben. Gott helfe uns dabei.


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 theotokos-parthenos 24. Dezember 2020 

"O sehet, die Hirten eilen von den Herden ...

...und suchen das Kind nach des Engels Wort;
gehn wir mit ihnen, Friede soll uns werden.

Kommt, lasset uns anbeten, kommt, lasset uns anbeten... den König, den Herrn."

Wie sehr wünschte ich, wir könnten das auch von unseren Hirten - Bischofe wie Priester - sagen, dass sie eilen, alles verlassen, um das JESUSKIND anzubeten u. wir Gläubigen es mit ihnen in der Christmette gemeinsam tun könnten!

Nehmen wir Gläubigen, die wir Heiligabend in der Christmette sein können, alle Gläubigen u. Hirten mit zum GÖTTLICHEN KIND u. legen wir sie alle, IHM, dem Mensch gewordenen GOTTESSOHN, in die Krippe mit der Bitte, ER möge ihre u. unsere Herzen an SICH ziehen u. mit der Kraft SEINER Liebe verwandeln.

Gehen wir zum GÖTTLICHEN KIND u. bringen wir IHM auch unsere Mutter Kirche dar, dass sie nach dem Vorbild der u. wie die GOTTESMUTTER auch wieder eine wahre Theotokos - GOTTESgebärerin -, wird, die durch u. in der Taufe Menschen zu echten u. wahren GOTTESkindern macht.

Gesegnete Weihnachten allen!


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 theotokos-parthenos 24. Dezember 2020 

@Vergilius: Es gibt eine echte Alternative: die Petrusbruderschaft, die sich in Einheit ...

... mit der RKK und unter Petrus, sprich dem Papst befindet. Die Hl. Messe wird nach dem alten römischen Ritus gefeiert und dort gibt es noch wirklich echte geistliche Priester, deren Zelebration und Predigtinhalt wirklich katholisch und geistlich ist.
Die Piusbruderschaft befindet sich dagegen außerhalb der Einheit mit Rom, da sie selber mit Rom und Petrus gebrochen und sich außerhalb der RKK gestellt hat, sowie sämtliche Päpste nach Pius X. und auch die letzten beiden Konzilien (Vaticanum I und II) nicht anerkennt.

Anbei die Adressen von den Niederlassungen und Pfarreien, in denen die Petrusbrüder zu finden sind (Dtl., A, CH, Südtirol, Tschechien und NL):

petrusbruderschaft.de/pages/wo-wir-sind/deutschland.php


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 lesa 24. Dezember 2020 

@Gandalf: Danke für die Adresse.


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 greti 23. Dezember 2020 
 

Deutschland

hat auch einen Nuntius. Der kann ja auch mal informiert werden, daß einzelne Pfarrer mit dem Pastoralteam in MV oder Thüringen - am Bischof vorbei - machen was sie wollen.


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 Vergilius 23. Dezember 2020 
 

Herr Kardinal belieben, diejenigen, die dem 3. Gebot nachkommen wollen,

als "Jammerer" zu bezeichnen. Auf sein frömmelndes Gesülze trifft das eher zu. Laut EB Lackner waren die Schutzmaßnahmen ja ausreichend. Wenn man nicht pfarrlich so verwurzelt wäre, würde man den Kirchenbeitrag einstellen und zu den Piusbrüdern wechseln.

religion.orf.at/stories/3203705/


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 Zeitzeuge 23. Dezember 2020 
 

Ein anonymes "Dislike" ist natürlich kein prüffähiger Beleg,

danke für den Witz des Abends! :-))


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 phillip 23. Dezember 2020 
 

Lisa Brenner, schon einmal etwas von...

...Apostelgeschichte 5,29, Petrus aber antwortete und die Apostel und sprachen: Man muß Gott mehr gehorchen denn den Menschen.

Lukas 4,8, Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben: „Du sollst Gott, deinen HERRN, anbeten und ihm allein dienen.

Jakobus 4,7, So seid nun Gott untertänig. Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch.

Lukas 16,13, Kein Knecht kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott samt dem Mammon dienen?
Was glauben Sie, wieso Gott dem Menschen die Freiheit seiner Entscheidung geschenkt hat? Sogar einem häretischen Papst muss, ja sogar, darf nicht gehorcht werden!


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 phillip 23. Dezember 2020 
 

Ich glaube auch nicht, dass Rom reagieren wird, ...

und zwar solange nicht, bis der aktuelle Papst und seine Entourage Geschichte sein werden. Aber einen positiven Aspekt sehe ich darin, dass diejenigen, die der Göttlichen Offenbarung, der Lehre Christi und der Katholischen Kirche gehorsam bleiben, nicht schweigen, sich artikulieren und ein hoffnungsvolles Zeichen dafür abzugeben bereit sind. Ich werde diese Vorbilder weiterhin mit Gebet und Tat unterstützen. Vergelt`s Gott und gesegnete Weihnachten!


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 Zeitzeuge 23. Dezember 2020 
 

"Die Bischofskonferenz regelt das auch für die anderen Religionsgemeinschaften"??

Diese Behauptung hätte ich gerne nachprüfbar
belegt!

Auf der Website der Israelischen Kultusgemeinde
Wien konnte ich nichts dergleichen finden, am
05.11.20 meldete domradio.de "Wiener Synagogen
nach Terroranschlag wieder offen."

Bzgl. der islamischen Religionsgemeinschaft ver-
weise ich auf den Link, "haben gemeinschaftlich
entschieden."

Wie eingangs gesagt: Eine "Mit-Reglegung" durch
die ÖBK sollte nachprüfbar belegt werden; gerne
lasse ich mich diesbezüglich belehren, danke!

www.derislam.at/leitfaden-zur-aussetzung-der-gemeinschafts-und-freitagsgebete-3/


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 wedlerg 23. Dezember 2020 
 

Im Brief ist ein sehr interessanter Link zu Nebenwirkungen von Impfstoffen

Ich denke, den sollten wir alle genau durchlesen.

www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2020&S=85


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 Chris2 23. Dezember 2020 
 

Dass die PCR-Tests wenig aussagen,

zumindest in Deutschland, kann man sogar bei Tagesschau.de nachlesen:
"Bei einem Patienten mit viel Virusmaterial im Körper schlägt der Test häufig schon nach 10 bis 15 CT-Runden an, sagen Labormediziner. Wenn die PCR aber mehr als 30 Runden braucht, um Virusmaterial zu entdecken, ist ein Patient sehr wahrscheinlich gar nicht mehr ansteckend. Der Webseite des Robert Koch-Instituts zufolge lässt sich aus den Proben von Menschen mit einem Ct-Wert von mehr als 30 in Laborversuchen kein Virus mehr vermehren. Doch viele Labore, die die PCR-Tests auswerten, stoppen die Analyse nicht bei einem Ct-Wert von 30, sondern in der Regel erst bei 37 oder 40..."

www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/gesundheitsaemter-corona-tests-101.html


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 Gandalf 23. Dezember 2020 

Es wäre ganz gut, wenn einige dem Nuntius direkt schreiben oder anrufen

Apostolische Nuntiatur in Österreich
Theresianumgasse 31
1040 Wien
Telefon: +43 1 505 13 27
Fax: +43 1 505 61 40
[email protected]


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 Gandalf 23. Dezember 2020 

@lisa.brenner

Meinst Du das hier ernst oder hat sich hier wieder ein fake-account verirrt?


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 aronia 23. Dezember 2020 
 

Danach wählte der HERR 70 andere Jünger aus

und schickte sie zu zweit voraus in die Städte und Dörfer in die Er später selbst kommen wollte.
(Lk 10,1)

Danke HERR, dass Du auch heute noch 7O Jünger mobilisierst, um Dir den Weg zu bereiten.
Segne diese Deine Jünger und lass' ihr Bemühen reiche Früchte tragen.

Komm HERR - und erlöse uns!


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 lisa.brenner 23. Dezember 2020 
 

Ich denke, es steht uns als Laien nicht an, einer Bischofskonferenz in so einer Frage Vorschriften zu machen.


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 lesa 23. Dezember 2020 

Weihnachtsgeschenk

Vergelt´s Gott vielmals für diese Initiative und für den damit verbundenen Einsatz-gerade jetzt, zur Weihnachtszeit, wo Sie gewiss viel zu tun haben! Möge der Herr Ihre Mühe segnen und die Verantwortlichen aufrütteln, wecken und stärken.
Gott ist da und wirkt!


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1
 
 elisabetta 23. Dezember 2020 
 

Mit brennender Sorge...

Die Feinde der Kirche kommen von innen, das sagte Papst Benedikt XVI. schon im Jahr 2010 und diese Feinde werden immer mehr – sie sitzen offensichtlich auch inmitten der österr. Bischofskonferenz, sonst wäre eine kirchliche Situation, wie die derzeitige es ist, nicht möglich.


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 Dr Feingold 23. Dezember 2020 
 

@Vergilius

Die Bischofskonferenz regelt das auch für die anderen Religionsgemeinschaften auf deren ausdrücklichen Wunsch die Moscheen sind immer zu wenn die Kirchen zu sind und die Juden halten praktisch fast alle Synagogen seit März geschlossen
Ihr Dr Feingold


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 Veritatis Splendor 23. Dezember 2020 

Total Phantasielos

Wenn es den bezahlten Verwaltern tatsächlich um das gesundheitliche und geistige Wohl der Menschen ginge, könnten ja immer noch Gottesdienste im Freien angeboten werden, mit Krippendekoration :-)

Mir ist kein einziger Fall von Infektionsgeschehen unter freiem Himmel bekannt, nicht umsonst war der Sommer nahezu coronafrei...


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 Gandalf 23. Dezember 2020 

So, ich hab unterschrieben!

www.petitionen.com/appell_der_70_zuruecknahme_des_aussetzens_oeffentlicher_gottesdienste.


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 Vergilius 23. Dezember 2020 
 

Außerdem muss nicht immer die katholische Kirche vorpreschen.

Es gibt auch andere Religionsgemeinschaften, die sich einmal in die erste Reihe stellen sollten, wenn es darum geht, "brav" zu sein. Von muslimischer Seite liest und hört man nicht recht viel. Die katholischen Bischöfe samt ihrem Sekretär, der eine andere Meinung als "Theater" bezeichnet hat, sind ein reines Armutszeugnis für das Christentum. Die physische Anwesenheit der Gläubigen ist zweitrangig, Hauptsache der Kirchenbeitrag stimmt ... Und es gibt durchaus Geistliche, die diese Situation dazu benützen, der eigenen Faulheit und Bequemlichkeit zu huldigen.


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 bernhard_k 23. Dezember 2020 
 

Perfekt! Ein herzliches Vergelt's Gott!

Ein solches Schreiben ist immer kraftvoll!

Vergelt's Gott!


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 Dr Feingold 23. Dezember 2020 
 

???

Ich glaube nicht daß der Nuntius von Rom grünes Licht bekommt etwas zu tun
Man darf gespannt sein
den was nützt ein Apell wenn der Nuntius keinen Auftrag aus Rom bekommt den er kann von sich aus keine Maßnahmen setzten sondern nur nach Rom berichten
und ich kann mir nicht vorstellen daß die Bischofskongregation der der Papst etwas unternehmen


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