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Kardinal Marx gründet mit 500.000 Euro aus seinem Privatvermögen eine Stiftung für Missbrauchsopfer

5. Dezember 2020 in Aktuelles, 82 Lesermeinungen
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Hilfe für Missbrauchsopfer und Präventionsprojekte sind die Ziele der Stiftung „Spes et Salus“ – „Das System Kirche als Ganzes“ sei in diesem Thema „schuldig geworden“.


München (kath.net) „Das System Kirche als Ganzes“ sei im Thema sexueller Missbrauch „schuldig geworden“. Das sagte Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München. Sexuellen Missbrauch im kirchlichen Verantwortungsbereich bezeichnete er als „Verbrechen“. Auch er selbst habe einer „Lerngeschichte bedurft“, um dies zu realisieren. Für die Stiftung „Spes et Salus“ stellte er 500.000 Euro zur Verfügung, dies sei der „allergrößte Teil“ seines Privatvermögens. Das berichtete das Portal des Bistums Münster, „Kirche und Leben“, anhand einer Darstellung der Katholischen Nachrichtenagentur. Der Artikel wies am Ende auf die „staatliche Besoldungsgruppe B 10“ des Münchner Erzbischofs hin, die aktuell offenbar „ein Monatsbrutto von 13.654 Euro“ umfasse. Die „Bild“ zitierte Marx, dass er Zeit seines Lebens versucht habe, „verantwortlich mit den finanziellen Mitteln umzugehen, die mir persönlich als Bezüge für meine Tätigkeiten als Institutsdirektor, Professor und Bischof zugewiesen worden sind“.


Archivfoto Kardinal Marx (c) Erzbistum München und Freising


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