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Gänswein: Kardinäle vor Besuch bei Benedikt XVI. negativ getestet30. November 2020 in Chronik, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Fotos, die Teilnehmer ohne Maske eng beieinander sitzend zeigten, hatten Kritik ausgelöst
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Alle am Samstag neu ernannten Kardinäle waren in den Tagen vor der Feier in Quarantäne und negativ auf das Coronavirus getestet worden. Dies bestätigte Erzbischof Georg Gänswein auf Kathpress-Anfrage am Montag. Nachdem die elf in Rom anwesenden Neu-Kardinäle am Samstagabend den emeritierten Papst Benedikt XVI. besucht hatten, war im Internet Kritik laut geworden, weil vatikanische Fotos die Teilnehmer ohne Maske und eng beieinander sitzend gezeigt hatten. Zudem hatte die Gruppe vor Franziskus und Benedikt sitzend gemeinsam gesungen. 
Medienberichten zufolge hatten Kardinäle wie etwa der US-Amerikaner Wilton Gregory vergangene Woche im vatikanischen Gästehaus Santa Marta in Quarantäne verbracht. Dabei sei ihnen auch das Essen vor die Zimmertür gestellt worden; den Speisesaal, in dem auch der Papst meist seine Mahlzeiten einnimmt, durften sie nicht betreten. Die vorher bei Roms Klerus-Schneider Gammarelli bestellten Kardinalsroben wurden ihnen in ihr Quartier geliefert.
Bei der Feier des Konsistoriums am Samstag hatten gemäß den Vorgaben der vatikanischen Behörden alle Teilnehmer bis auf den Papst Schutzmasken getragen und deutlich weiter auseinander gesessen. Allein beim Empfang der Insignien ihrer Kardinalswürde, rotes Birett, Ring und Urkunde, legten fast alle Ernannten die Maske ab, bevor sie vor dem Papst niederknieten. Auf die übliche Umarmung zwischen Papst und Kardinälen sowie der Kardinäle untereinander wurde jedoch verzichtet.
Papst Franziskus, der in der Öffentlichkeit nur sehr selten eine Maske trägt, hat in den vergangenen Wochen bei Ansprachen mehrfach dazu aufgefordert, sich an Behördenvorgaben zum Gesundheitsschutz zu halten. Insofern wurde und wird sein eigenes Verhalten mitunter als wenig vorbildhaft kritisiert. Die Konsistoriumsfeier am Samstag sowie die Papst-Messe mit den neuen Kardinälen am Sonntag verliefen indes so, wie es in Italien laut behördlichen und kirchlichen Vorgaben üblich ist.
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Lesermeinungen| | Schwester M. Anke Junker 30. November 2020 | | | | Nachdenken würde helfen! Wenn Kommentatoren, wie dieser Herr Nersinger vorher nachdenken würden, könnten sie vielleicht selber darauf kommen, dass die Verantwortlichen im Vatikan alles tun werden, was möglich ist, um Papst em. Benedikt XVI. vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen und im Übrigen auch den amtierenden Papst Franziskus, der ja aus mehreren Gründen selber auch zur Risikogruppe gehört. Den nachfolgenden Kommentar hätte Herr Nersinger sich sparen können, wobei mir das wahre Motiv für solche Kommentare doch eher fragwürdig erscheint. Frühere Kommentare des selben Herrn lassen anscheinend darauf schließen.
https://www.domradio.de/themen/corona/2020-11-29/die-spinnen-die-roemer-gastkommentar-zum-corona-konsistorium www.domradio.de/themen/corona/2020-11-29/die-spinnen-die-roemer-gastkommentar-zum-corona-konsistorium |  1
| | | | | Gandalf 30. November 2020 | |  | Viel Lärm um Nichts... Ich finds irgendwie fast amüsant... Und die deutschen Covid-Gesundheitsexperten können jetzt wieder ruhig schlafen ;-) |  5
| | | | | aronia 30. November 2020 | | | | Reden und Tun sind bei PF zwei Paar Stiefel. Wer ständig Wasser predigt und selbst Wein trinkt, wird mit der Zeit nicht mehr ernst genommen! |  3
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