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Bischof Voderholzer empfiehlt Hausgottesdienste gerade in Zeiten von Corona

30. November 2020 in Deutschland, keine Lesermeinung
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Regensburger Bischof legt es den Gläubigen sehr ans Herz, die adventlichen Hausgottesdienst gerade in der momentanen Situation zu Hause zu beten.


Dr. Voderholzer ruft am Ersten Advent die Pfarreien auf, die Künstler in Not zu unterstützen – Der Bischof empfiehlt die Hausgottesdienste gerade in Zeiten von Corona
Regensburg (kath.net/pbr) Zum Ersten Adventssonntag hat Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am Samstagnachmittag eine Pontifikalvesper im Hohen Dom St. Peter gefeiert. Dabei hat der Oberhirte des Bistums Regensburg die Pfarreien mit deutlichen Worten zur Unterstützung von Künstlern und Künstlerinnen, insbesondere von solistisch wirkenden Sängern und Sängerinnen aufgerufen. In Zeiten von Corona sind vielen von ihnen aufgrund des häufigen Verzichts auf Orchestermessen während der Gottesdienste Einnahmen sowie nicht selten die Lebensgrundlage weggebrochen. Bereits anlässlich des Festes der heiligen Cäcilia hatte Dr. Bertram Meier, Bischof von Augsburg, in einem ähnlichen Sinne eine Initiative gestartet. Bischof Dr. Voderholzer wies nun darauf hin, dass die Kirche stets Künstler sowie Musiker gefördert habe. Musik, auch die darstellende Kunst sind immer ein Mittel der Verkündigung, sagte der Bischof von Regensburg.



Zu Beginn des Vespergottesdienstes hatte Dr. Voderholzer auf dem Platz am verschlossenen Südportal des Domes gebetet. Gemäß dem adventlichen Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ überschritt der Bischof zusammen mit Dompropst Dr. Franz Frühmorgen sowie Domdekan Prälat Johann Neumüller und dem assistierenden Diakon Michael Weißmann die Schwelle in die Kathedrale hinein; nicht zuletzt um zu verdeutlichen, dass mit dem Advent das neue Kirchenjahr beginnt. Der Bischof entzündete die erste Kerze auf dem Adventskranz im Dom.


„Richtet euch auf und erhebt euer Haupt, denn Jesus Christus, die Erlösung, ist nahe“ war von den erneut auf höchstem Niveau den Gottesdienst gestaltenden Domspatzen gesungen worden. Dazu, der Ankunft des Erlösers selbst in der Welt entgegenzugehen, werden nicht zuletzt die adventlichen Hausgottesdienste dienen, die wie bereits in den vergangenen Jahren erneut zur Verfügung gestellt werden. Dr. Voderholzer legte es den Gläubigen sehr ans Herz, sie gerade in der momentanen Situation zu Hause – als Hauskirche – zu beten.


In seiner Predigt griff Bischof Voderholzer die Corona-Pandemie sodann thematisch auf. Er sprach sich dagegen aus, dass die Pandemie die Wahrnehmung unserer Existenz verändert. Denn auch in der Zeit nach Corona werde es Krankheit und Tod geben – auch danach wird es notwendigerweise die Hoffnung über die Wiederherstellung der eigenen Gesundheit hinaus geben: „Wir werden auch nach Corona den Zuspruch im Glauben brauchen.“


Auch empfahl Bischof Dr. Voderholzer den Gläubigen sowie überhaupt der Öffentlichkeit, den Ersten ökumenischen Krippenweg in Regensburg nachzugehen – das Prinzip Krippenweg gibt es im Übrigen auch in weiteren Städten wie Landshut und Pressath sowie weiteren. Im Anschluss an die Vesper erfolgte die Eröffnung des Ersten ökumenischen Krippenweges in Regensburg.

Foto (c) Bistum Regensburg

 


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