Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  5. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  10. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  11. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  12. Ein Moment zum Schämen
  13. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  14. Ein Akt der Demut?
  15. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!

Kardinal Woelki befürchtet "dramatische Folgen" durch "Synodalen Weg"

27. September 2020 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kölner Erzbischof bei Ratzinger-Schülerkreistreffen: Er sehe die Gefahr, dass Richtiges und Falsches vermischt werde - Wirft den Stellungnahmen zur Frauenweihe "einseitiges Zitieren" und zuviel Rücksichtnahme auf "Befindlichkeiten" vor


Rom (kath.net/KAP) Kardinal Rainer Maria Woelki hat sich erneut kritisch zum Reformdialog Synodaler Weg der katholischen Kirche in Deutschland geäußert. Bei einer Rede vor dem Ratzinger-Schülerkreis am Samstag in Rom sprach er von möglichen "dramatischen Folgen". Er sehe die Gefahr, dass Richtiges und Falsches vermischt werde, so der Kölner Erzbischof vor früheren Studenten und Mitarbeitern des Theologieprofessors und späteren Papstes Benedikt XVI.

In den aktuellen Debatten sei häufig von einer "Weiterentwicklung der Lehre" die Rede. Weiterentwickeln könne man nur, "was von Ewigkeit her wahr ist". Dies dürfe aber nicht zu einem "völligen Gegensatz zum bisherigen kirchlichen Lehramt" führen, mahnte Woelki. Er erwähnte in diesem Zusammenhang einen Text des Synodalforums "Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche", der "Befürchtungen" in ihm wecke.


Den Autoren des Dokuments warf der Kölner Erzbischof "einseitiges Zitieren und Auslassungen" vor. Die Frage nach neuen Ämtern könne nicht gegen die Schrift und Überlieferung beantwortet werden. Dort sei eine Frauenweihe, wie sie vom Synodalforum angeregt werde, nicht vorgesehen. Nun stelle sich die Frage, warum man auf das Wort Gottes nicht hören wolle, fuhr Woelki fort. Das Synodalforum scheine ganz bewusst auf die Weihe von Frauen oder neue Ämter vorbereiten zu wollen. Er sehe darin eine "Antwort auf Befindlichkeiten", weil viele den Ausschluss der Frauen von den Weiheämtern als ungerecht empfänden.

Sicherlich müsse auf diese Lebenswirklichkeit eine Antwort gefunden werden, räumte der Kardinal ein - "aber eben nicht gegen die Offenbarung". Denn sonst sei die "Auslegungsgemeinschaft mit der Weltkirche" in Gefahr. Zudem äußerte er den "Verdacht", dass die kirchliche Missbrauchsdebatte, der eigentliche Anlass für den Synodalen Weg, manchen in Wahrheit nur als "Vehikel" diene, um langgehegte Reformwünsche wahr werden zu lassen.

 

Siehe auch Link: Textauszüge aus der Darlegung von Kardinal Woelki beim Ratzinger-Schülerkreis


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  5. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  6. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  10. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  11. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  12. Besuch einer LGBTQ-Gemeinde
  13. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  14. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  15. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz