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"Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"

24. September 2020 in Deutschland, 55 Lesermeinungen
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Kölner Weihbischof Puff: Die deutschen Bischöfe müssen sich entscheiden, wem sie folgen: Der Lehre der Kirche oder ihren eigenen Ansichten - VIDEO


Köln (kath.net)

Die deutschen Bischöfe müssen sich  entscheiden, wem sie folgen: Der Lehre der Kirche oder ihren eigenen Ansichten. Dies vertrat der Kölner Weihbischof Ansgar Puff  in einem Domradio-Tagesimpuls im Zusammenhang mit der Debatte um eine sogenannte "Mahlgemeinschaft" von Katholiken und Protestanten. Puff sieht hier keinen Spielraum. Er weist darauf hin, dass es im katholischen Verständnis einen unaufgebbaren Zusammenhang zwischen Eucharistie, der Weihe des Priesters und der Kirche gebe.

Der Kölner Weihbischof erläuterte weiter, er bete dafür, dass sich die deutschen Bischöfe an diesem Leitsatz orientierten und nicht "irgendwelchem Ohrenkitzeln" hinterherliefen. "Hört man auf das, was die Kirche und der Papst sagt, oder das, was wir uns selber ausgedacht haben?" s


 

Außerdem erinnert Puff an die Worte des verstorbene Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner und seine Worten: "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren."

 

Domradio - ´Haltet immer zum Papst´ - Impuls von Weihbischof Ansgar am 23.09.2020

Mehr dazu auf kathtube:


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Lesermeinungen

 laudeturJC 28. September 2020 

Hm, eine Diskussion auf Messers Schneide...

Die Vorsehung Gottes wirkt - aber der Mensch hat - grundsätzlich, nicht absolut - einen freien Willen. Kein Mensch kann das vollständig verstehen.
Was meinen Sie mit Sünder: Ungläubige und/oder ein Christ, der gesündigt hat? In der trad. Lossprechung bittet die Kirche ja sogar, Gott möge dem Beichtenden seine guten Taten anrechnen, die er vielleicht hat, ja sogar das Leid, das er auch durch die Sünde erlitt...so einfach ist es also nicht.
Begnügen wir uns mit dem für unser Heil nötigen: Böses meiden, Gutes anstreben, vor allem: Mitwirken mit der Gnade Gottes.


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 galil?a! 28. September 2020 
 

laudeturJC, Jedes Gute Werk ist Gott zuzurechnen! Eine Gnadengabe von ihm!

Jedes Tugendwerk wird nur angerechnet, wenn es freiwillig getan wird.

Auch der Herr will niemanden zwingen, sondern will aus Liebe angebetet werden.

Wenn die Sünder aber beherrscht werden von der Sünde so können sie kein Gutes werk vollbringen.

So auch alle die den Herrn ans Kreuz gebracht haben aus ihrer Bosheit handelten. ZB Judas, oder die Juden.

So auch der Hl. Stephanus! Willst du sagen, die ihm ohne Grund steinigten haben wohl gehandelt? Nein sie taten eine Sünde. Daher auch der Hl Paulus Busse tat uns so etwas bereute, dass er die Kirche verfolgte.

Gottes Vorsehung war es, welches das alles bewirkt hat. Der Teufel wollte ja alles machen um zu verhindern, dass der Herr öffentlich am Kreuz starb und damit alle rettete.
Aber selbst der Teufel ein Geschöpf des Herrn ist Gott unterworfen und so erfüllt der Herr in seiner göttlichen Vorsehung das Heilswerk zur Rettung unser aller d. Glauben

Gott will die Rettung aller Menschen. Er will nicht das wir Sklaven der Sünde sind.


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 phillip 27. September 2020 
 

Korrekturen zu meinen Postings unter dem Titel „Ist der Satz, „Papst Franziskus ist kein Häretiker“

Zu (1)
1.: Die Wortfolge lautet: „Es …auch nicht gültig zu sagen, der Papst ist Häretiker!“ 2.: Das Wort „wissen“ ist durch „“bekannt sein“ zu ersetzen.
3. Die Wortfolge lautet: „… Kompetenz festzustellen zusteht“.
Zu (5)
1.: Die Wortfolge lautet: „ Dem Satz des Bischofs … erlitten werden, ist nichts entgegenzuhalten“.
2.: Die Wortfolge lautet: „Dem Satz, des heiligen Papst Leo … wenig hinzuzufügen ...“
Zu (7)
1.: Die Wortfolge lautet: „… (Unterlassungen) des Papstes vorliegen, die der Lehre Christi und der Katholischen Kirche widerstreiten“. 2.: Die Wortfolge lautet: „… gilt … dem Geschriebenen, dass … die Fragen, ob Franziskus … oder Häretiker ist, … nicht abschließend beurteilt werden können,“ 3.: Die Wortfolge lautet: „… keinen Anlass, ihm bezüglich den Verdacht der Häresie begründenden Äußerungen, Handlungen und Unterlassungen zu folgen.“ 4.: Die Wortfolge lautet: „Die dubia, … brüderliche Zurechtweisung und als Gelegenheit, sein Verhalten zu ändern und umzukehren, geboten."


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 laudeturJC 27. September 2020 

Aus Bösem macht Gott Gutes

und dies aus Gnade. Dieses ist ein Mysterium des Glaubens, für uns unbegreiflich, ausgedrückt im Exsultet der Osternacht:

O felix culpa,
quae talem ac tantum meruit habere Redemptorem!

O glückliche Schuld [!!]
welch großen Erlöser hast du gefunden.

Hier liegt die tiefste Wahrheit im scheinbar paradoxen...


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 phillip 27. September 2020 
 

Ist der Satz, „Papst Franziskus ist kein Häretiker“ absolut gültig? (1)

Nein, der Satz ist nicht absolut gültig! Es wäre aber nicht zu sagen gültig, der Papst ist Häretiker! Denn, die Feststellung, dass der aktuelle Papst ein Häretiker ist oder nicht, setzt ein göttliches oder institutionell kanonisch eingesetztes Gericht (Ankläger, Verteidiger und Richter) ein vor dem Gericht ordentlich abgeführtes Verfahren (Sachverhaltsdarstellung, Tatsachenfeststellung, Beweismittelaufnahme, ein Urteil und einen Schuld- oder Freispruch) voraus; nichts davon ist zur Zeit gegeben – diese Tatsache sollte aber einer geweihten Person, die selbst als Richter an Christi Stelle eingesetzt, „Gerichtsverfahren“ abführt, „Urteile“ fällt und gegebenfalls auch von Schuld „freispricht“, wissen. Tatsache ist, dass weder Kardinal Müller noch mir eine Kompetenz festzustellen zu, der Papst ist oder ist kein Häretiker. Allerdings bedeutet das nicht, dass uns über Handlungen und Unterlassungen von Menschen, den Papst eingeschlossen, ein Meinung und ein Urteil zu bilden …


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 phillip 27. September 2020 
 

Ist der Satz, „Papst Franziskus ist kein Häretiker“ absolut gültig? (2)

… verboten wäre – gerade das Gegenteil ist der Fall, es besteht sogar eine Verpflichtung, zu urteilen; als zwei Beispiele – neben vielen anderen auch – seien die Forderung, man muss Gott mehr gehorchen als dem Menschen, und die brüderliche Zurechtweisung, erwähnt. Gerade diese Verpflichtung wird mE durch den forumsgegenständlichen Satz, „Haltet immer zum Papst“, sowie durch Handlungen und Unterlassungen des aktuellen Inhabers des Stuhles Petri angesprochen, ja geradezu provoziert, nämlich ob ein Papst glaubenswidrige und damit herätische Äußerungen, Handlungen oder Unterlassungen setzen, verbreiten, fördern oder begünstigen könne und ob Kardinal Bergoglio rechtmäßig oder unrechtmäßig zum Papst gewählt worden sei und welche Konsequenzen damit verbunden wären. Dazu ist – verständlicherweise – sehr viel gemunkelt, vermutet, behauptet, (und auch von mir und vor allem aus der Sicht des gegenwärtig in Rechtskraft befindlichen kanonischen Rechts bereits unmittelbar nach Veröffentlichung …


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 phillip 27. September 2020 
 

Ist der Satz, „Papst Franziskus ist kein Häretiker“ absolut gültig? (3)

… von amoris laetitia sowie der correctio filialis, die ich im Übrigen auch unterstützt habe) geschrieben und gesagt worden. Ich stimme sachverhalts- und tatbestandsmäßig mit vielen, ua auch mit Bischof Athanasius Schneider darin überein, dass – wie der Bischof am 21.3.2019 zum Thema, „Über die Fragestellung eines häretischen Papstes“, ausführte, dass Papst Franziskus eine revolutionäre theologische Veränderung brachte, indem er die Praxis einiger Ortskirchen guthieß, sexuell aktive Ehebrecher (die in sogenannten irregulären Verbindungen zusammenleben) in Einzelfällen zur heiligen Kommunion zuzulassen. Auch wenn diese lokalen Normen nicht die universelle Norm der Kirche widerspiegeln, so stellen sie dennoch eine in der Praxis stattfindende Leugnung der göttlichen Wahrheit der absoluten Unauflösbarkeit einer gültigen und vollzogenen sakramentalen Ehe dar. Seine andere Änderung in lehramtlichen Fragen besteht in der Veränderung der biblischen und beständigen zweitausendjährigen Lehre …


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 phillip 27. September 2020 
 

Ist der Satz, „Papst Franziskus ist kein Häretiker“ absolut gültig? (4)

… bezüglich des Grundsatzes der Legitimität der Todesstrafe. Eine weitere lehramtliche Veränderung besteht in seiner Billigung eines Satz im interreligiösen Dokument von Abu Dhabi vom Februar 2019, in dem behauptet wird, dass die Verschiedenheit der Geschlechter zusammen mit der Verschiedenheit der Rassen und der Verschiedenheit der Religionen Ausdruck des weisen Willens Gottes sind. Diese Formulierung bedarf einer offiziellen päpstlichen Korrektur, andererseits würde sie offensichtlich dem ersten Gebot des Dekalogs und der unmissverständlichen und ausdrücklichen Lehre unseres Herrn Jesus Christus und damit der göttlichen Offenbarung wiedersprechen. Ich habe auch stets die Ansicht vertreten (und vertrete sie noch – heute umso mehr), dass es nach aktuell kanonischem Recht darüber nachzusinnen völlig müßig ist, ob Kardinal Bergoglio nun rechtmäßig zum Papst gewählt oder danach infolge Häresie eo ipso seiner Jurisdiktionsgewalt verlustig geworden ist, zumal, wie bereits dargestellt, …


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 phillip 27. September 2020 
 

Ist der Satz, „Papst Franziskus ist kein Häretiker“ absolut gültig? (5)

… das aktuelle Kirchenrecht keine Autorität über dem Papst kennt sowie kein kanonisches Verfahren zur Feststellung der Rechtmäßigkeit einer Papstwahl oder zur Absetzung eines häretischen Papstes reglementiert hat – und das zu Recht, wie Bischof Schneider es in exzellenter Weise ausführt – siehe dazu auch http://www.kath.net/news/67374. Dem Satz des Bischofs, „Der extrem seltene Fall eines häretischen oder teilweise häretischen Papstes muss letztlich im Licht des Glaubens an den göttlichen Charakter und an die Unzerstörbarkeit der Kirche und des Petrusamtes ertragen und erlitten werden. Der heilige Papst Leo der Große formulierte diese Wahrheit mit den Worten, dass die Würde des Heiligen Petrus nicht in seinen Nachfolgern verringert wurde, wie unwürdig sie auch sein können“, ist ebenso wenig hinzuzufügen wie seiner Feststellung, „Die Kirche besitzt einen derart göttlichen Charakter, dass sie für eine beschränkte Zeitdauer existieren und leben kann, ungeachtet eines regierenden …


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 phillip 27. September 2020 
 

Ist der Satz, „Papst Franziskus ist kein Häretiker“ absolut gültig? (6)

… häretischen Papstes, genau wegen der Wahrheit, dass der Papst nicht synonym oder identisch mit der Kirche ist. Die Kirche besitzt einen derart göttlichen Charakter, dass auch ein häretischer Papst nicht in der Lage ist, die Kirche zu zerstören. Auch wenn er dem Leben der Kirche einen schweren Schaden zufügt, so hat doch seine Wirkung nur eine begrenzte Dauer. Der Glaube der ganzen Kirche ist größer und stärker als die Irrtümer eines häretischen Papstes und dieser Glaube kann auch nicht von einem häretischen Papst besiegt werden. Die Beständigkeit der ganzen Kirche ist größer und dauerhafter als das relativ kurzlebige Desaster eines häretischen Papstes. Der wahre Felsen, auf dem die Unzerstörbarkeit des Glaubens und der Heiligkeit der Kirche steht, ist Christus selbst, während der Papst nur sein Werkzeug ist, wie auch jeder Priester oder Bischof nur ein Werkzeug Christi des Hohepriesters ist“. Ich stütze mich bei meinem vorläufigen Urteil - und bin wahrlich nicht der einzige -, …


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 phillip 27. September 2020 
 

Ist der Satz, „Papst Franziskus ist kein Häretiker“ absolut gültig? (7)

… dass - sachverhaltsmäßig unzweifelhaft – Äußerungen, Handlungen (Unterlassungen) des Papstes, die der Lehre Christi und der Katholischen Kirche widerstreiten und der begründete Verdacht besteht und die auch den Schluss nahelegen, dass er häretisches Gedankengut begünstigt, fördert und selbst auch verbreitet. Für mich gilt aus all dem Geschriebenen, dass einerseits die Frage, ob Papst Franziskus rechtmäßig gewählt oder seiner Jurisdiktionsgewalt verlustig geworden oder Häretiker ist, derzeit nicht abschließend beurteilt werden kann; ich gehe allerdings von einer Rechtmäßigkeit, dass Franziskus Papst der Katholischen Kirche ist, aus, sehe aber keinen Anlass, ihm bezüglich der Verdacht der Häresie begründenden Äußerungen, Handlungen und Unterlassungen zu folgen. Die dubia, die correctio filialis und den Brief namhafter Theologen finde ich als brüderliche Zurechtweisung und Gelegenheit, sein Verhalten zu ändern und umzukehren, geboten. Sein Schweigen dazu werte ich als erschwerend.


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 galil?a! 27. September 2020 
 

laudeturJC, Wer sich rühmen will der rühme sich des Herrn!

Und was sagt der Hl Paulus im Hl. Geist

Gilt am Ende das, womit man uns verleumdet und was einige uns in den Mund legen: Lasst uns Böses tun, damit Gutes entsteht? Diese Leute werden mit Recht verurteilt.

Aus Bösen kann nichts Gutes entstehen. Man muss schon schauen aus welcher Absicht die Menschen gehandelt haben die den Herrn ans Kreuz brachten. ZB Judas hat aus Geldgier gehandelt und den Herrn verraten. Pilatus aus Feigheit. Die Juden aus Eifersucht und Hass. Ihre Absicht wer ja Böse den Herrn zu schaden.

Einzig allein den Herrn kann man rühmen, dass er in seiner Vorsehung dies voraussah. Das ganze Erlösungswerk ist ihm zuzuschreiben.

Er der Gut war der uns liebte hat uns alle durch sein leiden am Kreuz durch seine Gnade erlöst.

Diese andern die du nennst ZB Juden, oder Judas haben aus Bosheit gehandelt. Aus Bösen kann aber nicht Gutes entstehen. Nur Gutes kann Gutes hervorbringen.

Wie der Hl. Paulus sagt: Menschen die so etwas sagen verdienen zurecht eine Verurteilung.


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 laudeturJC 27. September 2020 

Der Begriff der „Zulassung“ Gottes

ist sicher vielschichtig. Gott nimmt das Böse und macht Gutes daraus. Die Jesus töteten, wussten nicht, dass sie vielen damit zum ewigen Heil dienten. Diese „Umwertung“ oder „Umdeutung“ liegt jedoch ganz in Gottes Gnade, kein Mensch sollte dies instrumentalisieren. Und das tut der, der sagt, die Vielfalt der Religionen entspringe Gottes weisem Willen! Es ist, als ginge jemand zum gegeisselten Gekreuzigten auf Golgatha und sagte: Das ist ja nett, dass du mit deinem Leiden einen Beitrag zur Religionsvielfalt leistest...Nein, dass Gott Böses in Gutes verwandelt, gibt uns nicht das Recht, Böses als gut zu bezeichnen oder Falsches als wahr etc.


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 galil?a! 27. September 2020 
 

laudeturJC

Glaubst du nicht das Gott der Allherrscher ist.

Nichts kann bestehen außer Gott lässt es zu.
Glaubst du nicht an die Vorsehung Gottes?
Ich glaube schon daran!

Vielleicht gibt es auch diese anderen Religionen um die Streu vom Weizen zu trennen.


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 laudeturJC 26. September 2020 

Ob Franziskus ein Häretiker ist

kann hier und sonstwo niemand sagen, da das letztgültige Urteil darüber bei - Franziskus liegt oder liegen würde! Niemand hat eine Kompetenz, die die des Papstes übersteigt. Aber: Eine Äusserung einer beliebigen Person, eine Meinung oder Aussage kann von einem kompetenten Theologen und manchmal auch von einem Laien als Irrlehre=Häresie erkannt werden. Jeder Laie kann die Aussage: „Gott hat die Welt nicht erschaffen“ als Häresie erkennen. „Die Vielfalt der Religionen ist Gottes Wille“ ist schon anspruchsvoller zu analysieren, aber klar eine Häresie. Darüberhinaus macht eine einzelne häretische Aussage noch keinen Häretiker, da sich jeder irren kann, auch ein Papst...


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 SCHLEGL 25. September 2020 
 

Phillip

https://www.domradio.de/themen/papst-franziskus/2019-05-16/kardinal-mueller-nimmt-papst-franziskus-schutz

Nur auf diese Stellungnahme Kardinal Müllers habe ich mich bezogen und Sie schreiben jetzt seitenweise alles Mögliche! Das ist doch ein Akt der Verzweiflung!
Der heilige Kardinal Bellarmin ist nach den Feststellungen (GENAU DARAUF haben Sie sich aber bezogen!) in der Angelegenheit des Papstes Honorius eben nicht so kompetent, wie die Theologen des I. Vatikanums! Zeitzeuge hat Ihnen das auch ganz klar vor Augen gestellt.
Es bleibt HOFFENTLICH auch für Sie der Satz des Kardinals Müller absolut gültig: "Papst Franziskus ist KEIN Häretiker!"


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 phillip 25. September 2020 
 

Kardinal Müller: „Die Gesetze der Logik und der Physik gelten“ - auch für Papst Franziskus

Kardinal Gerhard Ludwig Müller sprach am 1. März mit dem Journalisten Edward Pentin über den vatikanischen Umgang mit klerikalen Homo-Missbrauchsfällen.

Müller betonte, dass die Glaubenskongregation kompetente Mitarbeiter benötigt, um die Verfahren zeitnah zu bearbeiten: „Leider wurden viele kompetente Angestellte [durch eine direkte Intervention von Papst Franziskus] ohne Grund und gegen meinen ausdrücklichen Willen hinausgeworfen.“

Müller resümiert: „Man kann sich nicht von seinen besten Pferden trennen und gleichzeitig erwarten, dass die Kutsche schneller fährt. Die Gesetze der Logik und der Physik gelten auch in der Kirche.“


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 phillip 25. September 2020 
 

"Haltet immer zum Papst" und "Kardinal Müller verteidige Papst Franziskus"

Ist das so? Die Haltung und Kritik des Papstes zur "Pachamama", deren Raub und Wurf in den Tiber ist bekannt. In der Diskussion weist Kardinal Gerhard Müller die Kritik zurück. Der Skandal bestehe in der Gotteslästerung und, da Hirten schlafen, schlage die Stunde der Laien.“ Der Skandal bestehe in der Gotteslästerung, wenn in katholischen Kirchen und im Beisein von katholischen Gläubigen und ihren Hirten Geschöpfe oder von Menschenhand geschaffene Bilder aus Stein, Holz, Metall et cetera anstelle des einzigen und wahren Gottes angebetet werden. Auf den Tiberwurf angesprochen, sagte der Kardinal, im Kampf gegen die Götzenbilder seien die altesttamentlichen Propheten viel rigoroser vorgegangen. Müller erinnerte auch an das Vorbild des Apostels der Deutschen: Der heilige Bonifatius habe aus dem Holz der gefällten Donareiche eine christliche Kapelle gebaut.


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 phillip 25. September 2020 
 

Kardinal Müller verteidige Papst Franziskus! Ist das So?

Kardinal Gerhard Ludwig Müller antwortet auf die Behauptung von Papst Franziskus, dass Amoris Laetitia „die Moral des großen Thomas“ wiedergibt. Müller erklärte am 13. Oktober vor der Zeitung Tagespost, dass das nur bedeuten kann, die „Klarheit des heiligen Thomas“ zu verwenden, um Amoris Laetitia zu klären und nicht umgekehrt. Er fügte hinzu: „Wir wollen das Unklare klären und nicht das Klare verunklären.“


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 phillip 25. September 2020 
 

Zur Behauptung, Kardinal Müller verteidige Papst Franziskus, der Kardinal selbst:

Kardinal Gerhard Ludwig Müller bedauert Papst Franziskus, weil er von theologischen Ignoranten „bis aufs Blut (der anderen) verteidigt“ werde.
Müller sagte vor Kath.net (5. September), dass das Team von Franziskus die Schwäche seiner Argumente mit persönlichen Beleidigungen kompensiert. Personen, die scharf gegen Johannes Paul II. und Benedikt XVI. polemisierten, gäben sich jetzt hyper-päpstlich und würden jede ernste Kritik an einem Menschen als Gotteslästerung ausgeben. Der Kardinal betont selbst, dass er es ablehne, Papst Franziskus zu kritisieren oder als "Kritiker des Papstes" bezeichnet und damit beleidigt zu werden. Der Kreis um Franziskus ist nach Müllers Angaben bereits mit Absprachen und Taktiken dabei, das nächste Konklave vorzubereiten, "damit ihnen der Heilige Geist nicht ihre ‚schöne neue Kirche‘ ohne Gott und Christus kaputt macht.“ Ist nun die eingangs erwähnte Behauptung einer akuten Wahrnehmungsstörung geschuldet?


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 phillip 25. September 2020 
 

„Haltet immer zum Papst“? Kardinal Müller verteidige den Papst? Ist das so? (1)

Am Beispiel AL lautet die Antwort in beiden Fällen: Nein! Neben meinen bereits erfolgten Darstellungen zu einer „Barmherzigkeits-Häresie“ im Zusammenhang mit dem Sakrament der Versöhnung und Eucharistie verweise ich auf die Ausführungen des genannten Kardinals, der - nicht allzu selten in der Diktion eines Diplomaten - es „beunruhigend” fand, dass Papst Franziskus die Interpretation von Amoris Laetitia durch die Bischöfe von Buenos Aires als „authentisches Lehramt“ deklariert – und damit nicht nur mE die dort enthaltene Häresie betreffend den Empfang des Sakramentes der Versöhnung und der Eucharistie an Personen, die in schwerwiegend sündhaftem Verhalten verharren, bestätigt - hat. Müller äußerte sich vor dem National Catholic Register (13. Dezember 2017). Er stellt fest, dass nicht alle Gläubigen der Welt verpflichtet sein können, die pastoralen Richtlinien von Bischöfen irgendeiner Region bzw. deren Interpretation der Fußnote 351 als heilsnotwendig und katholisches Glaubensgut …


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 phillip 25. September 2020 
 

„Haltet immer zum Papst“? Kardinal Müller verteidige den Papst? Ist das so? (2)

… anzunehmen. Müller betont, dass ein Papst anderen nicht „seine persönliche Sicht der Dinge“ als Glaubensgut vorlegen noch mit kanonischen Strafen durchsetzen kann. Das Lehramt „lehrt nichts anderes als das, was in der Offenbarung enthalten ist”. Und: „Die Worte Jesu über Ehe und Ehebruch und über die Unmöglichkeit einer zweiten Ehe zu Lebzeiten eines legitimen Ehepartners ist die Norm für die ganze Pastoral und jede pastorale Handlung der Kirche.” Sehr diplomatisch, aber dennoch verständlich und deutlich genug; Bravo, Herr Kardinal! Ich nehme für mich die von Gott gegebene Freiheit in Anspruch und folge in dieser wesentlichen Glaubensfrage und Glaubenswahrheit ruhigen Gewissens nicht dem Papst, sondern Kardinal Müller, dem weder die Lehre Christi noch der Katholischen Kirche, wonach zum würdigen oder fruchtbringenden Empfang der Sakramente beim erwachsenen Empfänger eine sittliche Disposition erforderlich ist, noch Christus selbst verloren gegangen sind.


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 phillip 25. September 2020 
 

Schlegl meint, meine Aussage zu Honorius sei nicht richtig!

Entengewatschel" habe ich im Zusammenhang mit ernsthaften Problemen schon einmal als "putzig" bezeichnet, und ehrlich, ich muss es wieder tun. Nun zur Sache: Sie wollen es wohl nicht wahrhaben, dass ich lediglich unter Heranziehung eines Zitates - noch dazu Jesuiten – des Heiligen Bellarmin festgestellt habe, dass die grundsätzliche Frage, ob ein Papst Häretiker sein könne oder nicht, über Jahrhunderte hinweg - und bis zum heutigen Tag - Gegenstand kirchenrechtlicher und theologischer Überlegungen war und ist. Die einzige Aussage, die ich getroffen habe, ist, dass ich den (undifferenziert gebliebenen, unbedingten Gehorsam implizierenden) Satz, „Haltet immer zum Papst“, für widerlegt erachte. Für Sie wiederhole ich es gerne - Honorius hin oder her: Ich halte es für eine Tatsache, dass, auch ein Papst Häretiker sein und, wenn man immer zu einem solchen Papst hält oder auf ihn hört, man auch Christus verlieren kann; meinen Sie nicht auch?


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 SCHLEGL 25. September 2020 
 

Philipp

IHR ZITAT:"Lassen wir einen Heiligen dazu sprechen: "Erstens, dass ein häretischer Papst beurteilt und gerichtet werden kann, ist ausdrücklich im Canon Si Papa, dist. 40, und bei Innozenz enthalten. Darüber hinaus werden im vierten Konzil von Konstantinopel, Gesetz Nr. 7, die Akten des römischen Konzils unter (Papst) Hadrian zitiert; und darin war enthalten, dass angenommen wurde, dass Papst Honorius rechtmäßig mit einem Anathema belegt wurde".ZITATENDE
Zeitzeuge und ich haben Ihnen belegt dass Ihre Aussage zu Honorius nicht richtig ist.
Wenn Sie ausgerechnet unter einem Artikel, der Treue zum jetzigen Papst fordert, dieses Thema anschneiden, weiß doch jeder, worum es Ihnen geht!
Wenn etwas quakt wie eine Ente, watschelt wie eine Ente, dann ist es...............?


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 Zeitzeuge 25. September 2020 
 

Hochwürden Msgr. Schlegl,

danke für Ihre Replik.

Die von Ihnen geschilderten Fakten der Papstge-

schichte sind mir bekannt.

Ich erlaube mir bzgl. der "Honriusfrage" einen

alten, aber m.E. immer noch wichtigen Artikel

zu verlinken über dieses Thema; es ist ein Aus-

zug aus:

Theodor Granderath SJ: Geschichte des
Vatikanischen Konzils

3 Bde., nach seinem Tod von P. Konrad Kirch
herausgegeben, 1903.


Ein "falsches Dogma" im eigentlichen Sinn wird

es niemals geben!

katholischglauben.info/der-irrtum-in-der-honoriusfrage-im-brevier/


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 SCHLEGL 25. September 2020 
 

@Zeitzeuge

Es ist interessant, das Sie Thema "häretischer Papst" aufgreifen. Genau darüber wurde auf dem 1. Vatikanum energisch diskutiert. Es ging um die Frage, ob Papst Honorius Häretiker gewesen sei. Schon einige Zeit nach seinem Tod wurde dieser Papst aber von einem Nachfolger verteidigt. Er habe die ganze Sache des Monotheletismus NICHT DURCHSCHAUT, sei also nur der "Fahrlässigkeit" zu beschuldigen. Ganz ähnlich ist es mit den Päpsten Liberius und Vigilius (wobei Letzterer eine sehr traurige Figur, um nicht zu sagen Feigheit, vor dem byzantinischen Kaiser, der in gefangen hielt, gezeigt hat.).
Nachdem aber Häresie in der HARTNÄCKIGEN Leugnung eines Glaubenssatzes besteht,- so hat man am 1. Vatikanum argumentiert-, stünde der Definition der Unfehlbarkeit NICHTS im Wege. Sowohl deutsche Bischöfe, als auch der österreichische Kardinal Rauscher, ebenso der Melkitisch griechisch katholische Patriarch, sind von der Definition abgereist.


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 Zeitzeuge 25. September 2020 
 

Werter Philipp.

danke für Ihre Replik; ich versuche nur, stets

sachlich zu argumentieren, möglichst quellen-

gestützt und persönliche Kontroversen zu ver-

meiden.

Zur Rechtsfigur des "papa haereticus" liegt die

interessante Disseration einer Trierer Theologin

vor

Barbara Ries: Amt und Vollmacht des Papstes

hier S. 347-353

Ausführlicher behandelt die o.a. Autorin das

Thema in der TThZ (Trierer theologische
Zeitschrift), Jg. 2003, S. 185-196

Das Heft mit dem Artikel ist online abrufbar.

Im Link ein kurzer Hinweis von damals auf der

Website des Bistums Trier.

Sie werden verstehen, daß ich lediglich auf

die Rechtsfigur hinweisen möchte.

Laudetur Jesus Christus!

cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?MODULE=Frontend&ACTION=ViewPageView&Filter.EvaluationMode=standard&PageView.PK=7&Document.PK=25299


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 phillip 25. September 2020 
 

Handelt es sich bei dem nachstehenden Satz um ein Fake?

"Nicht ausgeschlossen, dass ich als derjenige in die Geschichte eingehen werde, der die katholische Kirche gespalten hat."


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 phillip 25. September 2020 
 

"Es geht nicht nur darum die Wahrheit zu erkennen. Sondern man kann ...

auch einmal um der Liebe zum Nächsten willen auf die Durchsetzung von Dingen die eigentlich schon gut und richtig sind verzichten", meint hier ein Poster. Vergisst er dabei nicht, dass Christus der Weg, die Wahrheit und das Leben und die Liebe ist, nach dem wir Katholiken in unserem ganzen Denken und Tun streben sollen, und setzt nicht die Nächstenliebe die Liebe auch zur die Wahrheit voraus?


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 phillip 25. September 2020 
 

Mit Posting - und Zitatinhalten sowie deren Autoren dürften so manche Poster ...

ihre wahre Not haben. Den vom geschätzten Poster, Zeitzeugen, erfolgten Hinweisen, vor allem auf den Kontext des forumsgegenständlichen Zitates, ist nichts hinzuzufügen, außer "herzlichen Dank" dafür, dass er gegenüber mit ausschließlich "sprunghafter Feindseligkeit" gespickten Postings so ruhig und besonnen bleiben kann! Welches Beispiel steht mir vor meinem geistigen Auge? Nun: Dem Zitat, ´Haltet immer zum Papst´, habe ich ohne jedweden personalen Bezug den Heiligen Kardinal Bellarmin zitiert und damit zum Ausdruck gebracht, dass die nicht näher beschriebene und nicht wirklich begründete Aussage, ´Haltet immer zum Papst´, differenzierter zu sehen und Gegenstand vieler und ernsthafter kirchlicher und theologischer Untersuchungen gewesen ist. Und was macht ein Mittelschulprofessor daraus? Er hält mir dazu eine Äußerung Kardinal Müllers zur Frage, ob der aktuelle Papst ein Häretiker sei, entgegen. Das war aber mit Nichten das Thema meines Postings; daher: Themenverfehlung!


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 lesa 25. September 2020 

Zum Papst halten durch Treue zum Gebet und zur Wahrheit

Danke, Herr Weihbischof!
@Zsupan: Zustimmung! Nach vielen Gebeten (z. B. vor dem Erscheinen von "Queridas") ist erfreulich Klärendes aus Rom gekommen. Es darf noch mehr und vor allem von den notwendigen praktischen Maßnahmen begleitet werden, da Worte gewisse Bischöfe nicht beeindrucken.
@Karlmaria: So nicht! Sie schreiben: „Es geht nicht nur darum, die Wahrheit zu erkennen. Sondern man kann auch einmal um der Liebe zum Nächsten willen auf die Durchsetzung von Dingen die eigentlich schon gut und richtig sind verzichten. Die Mundkommunion ist so ein Beispiel. Die Mundkommunion ist ja gut und richtig und sogar auch hygienischer. Aber aus Liebe zum Nächsten der das nun mal im Augenblick noch nicht einsehen kann könnte man auch erwägen auf das was gut ist zu verzichten!" Was die Durchsetzung der Mundkommunion betrifft: Zustimmung. Nicht aber für die geoffenbarte WAHRHEIT, das Wort Gottes. Denn diese vernachlässigen SCHADET den Menschen hilft dem Papst nicht!


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 hape 24. September 2020 

Lieber @Zeitzeuge,

ich wusste nicht, dass das Zitat von Kard. Meisner stammt. Aber wie dem auch sei. Er und die anderen Dubia-Kardinäle haben gezeigt, wie man den Spagat schafft, zu kritisieren und gleichzeitig zu respektieren. Bei aller Kritik in der Liebe bleiben. Sich bemühen, Person und Amt nicht weiter zu beschädigen. Dafür bewundere ich sie. Ich weiß nicht, ob man in diesem Zusammenhang sagen kann, dass auch hier um dieses urkatholische Prinzip „et-et“ Anwendung finden sollte. Ich denke, dass Laien sogar verpflichtet sind, Bischöfe und selbst den Papst zu kritisieren, wenn das Lehramt durch sie in Gefahr gerät. Aber alle Kritik sollte grundsätzlich von Liebe und Treue getragen sein. So möchte ich das auch mit meiner eigenen Kritik an Papst Franziskus halten. Vergessen wir nicht: Deus semper maior. – Und:

Christus vincit, regnat, imperat; ab omni malo plebem suam defendat.
Christus Sieger, Christus König, Christus Herrscher. Er verteidige sein Volk gegen alles Böse.


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 Zeitzeuge 24. September 2020 
 

Lieber hape, kurze Ergänzung:

Die vollständige Erklärung des deutschen

Episkopats von 1875 mit den zitierten

Ausführungen über die Unfehlbarkeit des Papstes

steht in DH 3116/NR 458.

Die billigende Antwort Papst Pius IX. vom

04.03.1875, in dem diese Erklärung wörtlich

als "genuine katholische Lehre" gelobt wird

steht in DH 3117/NR 459.


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 Zeitzeuge 24. September 2020 
 

Lieber hape,

Das Zitat von Kardinal Meisner "Haltet immer zum
Papst und ihr werdet Christus nie verlieren"
stammt aus dem geistl. Testament dieses bedeuten-
den Kardinals vom 25.03.2011; damals regierte
bekanntlich Papst Benedikt XVI.!

Als Interpretation von Em. Meisner selbst bzgl.
seines Zitates kann man die Tatsache werten,
daß er die fünf bis heute nicht beantworteten
Dubia, die fundamental-moraltheologische Grundsatzfragen
beinhalten, mit unterzeichnet hat. Als die
Erklärung v. Abu Dhabi am 04.02.2019 veröffentlicht wurde, war Kardinal Meiser ja
leider bereits verstorben.

Niemals hat Kard. Meisner bedingungslosen Gehorsam gegenüber jedem Papst gefordert, ich
erinnere a.d. Erklärung der dtsch. Bischöfe
v. 1875 über die Unfehlbarkeit des Papstes, die
a.d. hl. Schrift, die Überlieferung und an die
bereits v. kirchl. Lehramt gegebenen Lehrentscheidungen gebunden ist, erst recht gilt
das dann auch f.d. ordentl. Lehramt des Papstes.

Das ist auch mein Maßstab!

Laudetur Jesus Christus!


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 hape 24. September 2020 

Werte @Serafina,

ich gebe zu, dass ich Sie genauso verstanden habe, wie Msgr. Schlegl. In der Tat: Papst Franziskus ist der amtierende Papst. Niemand anderer. Selbst BXVI hat das klargestellt.

Einige haben mit Papst Franziskus evtl. das Problem, wie man ihn angesichts theologischer Schwächen trotzdem treu sein kann. Das kann hier und da zu einem geistlichen Spagat ausarten. Ich weiß, wovon ich rede. Ich meine aber, dass dieser Spagat gelingen kann, wenn man sich weniger auf die Person mit ihren menschlichen Launen und Fehlern fixiert, sondern mehr auf das Papstamt schaut, das diese Person verkörpert und das bekanntlich vom Herrn selbst eingesetzt wurde. Kann sich der Herr mit der Besetzung des Amtes geirrt haben? Wohl kaum.

Das heißt nicht, dass Franziskus alles richtig macht, nur weil er Papst ist. Aber in dieser Perspektive kann ganz allgemein das Ertragen menschlicher Schwächen von Amtspersonen gelingen, weil es wiederum vom Vertrauen auf den Herrn getragen wird.


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 galil?a! 24. September 2020 
 

Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"

Wir sollten Papst Franziskus bei seinem schwierigen Amte durch Gebet unterstützen. Als gute Kirchendiener sollten wir in lieben und bei allen was er tut unterstützen!


Auch wir hier im Forum haben uns sicher schon oft bei etwas geirrt oder wurden falsch verstanden oder haben etwas falsches im Eifer geschrieben. Da sieht man wie schwierig erst so ein Amt sein muss wo man täglich in der Öffentlichkeit steht.

Man soll das nicht falsch verstehen, denn ich halte Papst Franziskus für einen Heiligen Mann den ich gerne Nachfolge.

Dieses Zitat von der Kirchenlehrerin Katharina von Siena ist eher für solche Brüder die sich schwer tun mit dem aktuellen Papst.


Es lautet:
Und selbst wenn der Papst ein fleischgewordener Teufel wäre, statt eines gütigen Vaters, so müssten wir ihm dennoch gehorchen, nicht seiner Person wegen, sondern Gottes wegen. Denn Christus will, dass wir seinem Stellvertreter gehorchen.“

– Brief 207


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 SCHLEGL 24. September 2020 
 

Serafina

Sie sind lustig! Oben ist eine Ansprache des Weihbischofs von Köln dokumentiert, in welcher er auffordert IMMER an der Seite des Papstes zu stehen.
Sie haben darauf folgendes gepostet: "Selbstverständlich. Bis, daß der Tod uns scheidet.
GOTT schütze Seine Heiligkeit, Papst em. Benedikt XVI." ENDE
Das besagt EINDEUTIG (auch @exnonne hat es genauso verstanden), das für Sie immer noch Benedikt XVI AMTIERENDER PAPST ist.Das ist eindeutig Abdriften ins Schisma,Sie müssten KLAR erklären, dass Papst Franziskus der JETZIGE Nachfolger des Petrus und Oberhaupt der Kirche ist!
Im übrigen habe ich Sie NICHT geschlagen, sondern HÖFLICH auf ihren Irrtum hingewiesen.


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 J. Rückert 24. September 2020 
 

In Ulm, um Ulm und um Ulm herum ...

Dieser Papst hat sich selbst offiziell von der Himmelspforte verabschiedet. Ob Muslim, Jude, Amazonasindianer oder Atheist, für alle sei das Himmelreich.
Das vergönne ich niemanden, im Gegenteil, ich bin strikt gegen ein "Just Us!", obgleich jeder Mensch seinen konzentrischen Kreisen nicht entrinnen kann. Außen sind die „Hunde“, dann der eigene Stamm und innen die Pharisäer, das Ich, für das der Himmel ist. War es im Christentum so viel anders? Allein selig machend …, Radbot mit einem Fuß im Taufbecken ... Es gab eine Gruppe in den USA, die rücksichtslos den großen Weltenbrand in Schutzhäusern zu überleben gedachte: „Just us, nur wir!“ Jetzt hat vor allem dieser Papst die Perspektive verändert. Man steht bei ihm oder nicht, na und? Er lächelt väterlich.


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 SCHLEGL 24. September 2020 
 

An die 3 Daumen runter

Es wäre schön, wenn Sie, die 3 Daumen runter, es intellektuell schaffen würden, die Aussagen von Kardinal Müller, sowie die Feststellungen zum Thema "Häresie" von Kathpedia, die ich in meiner Antwort an @Philipp zitiert habe, zu widerlegen.
Offensichtlich sind Sie dazu aber NICHT in der Lage, weshalb Ihre verzweifelten Versuche, Ihre falsche Position irgendwie zu retten, einfach nur noch primitiv,traurig und lächerlich sind!


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 serafina 24. September 2020 
 

@SCHLEGL

"... dass Sie mit ihrer Behauptung".
Womit habe ich etwas behauptet?
Meine guten Wünsche für Papa em. Benedikt XVI sind noch lange keine Behauptung.
Um es mit dem Worten Jesu zu sagen:
"Habe ich etwas Falsches gesagt, so beweise es,
habe ich aber die Wahrheit gesagt, warum schlägst du mich".


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 SCHLEGL 24. September 2020 
 

@serafina

Darf ich Sie höflich darauf hinweisen, dass Sie mit ihrer Behauptung auf dem Weg ins Schisma sind!
Kein geringerer, als Kardinal Müller hat mehrmals EINDEUTIG darauf hingewiesen, dass der Rücktritt von Papst Benedikt XIV. völlig korrekt und legal erfolgte und ,dass er eben ab dem Augenblick der Rücktrittserklärung NICHT mehr Papst und Oberhaupt der katholischen Kirche sei.
Sollten Sie ernsthaft behaupten, Papst Franziskus sei nicht der KANONISCH GEWÄHLTE Papst, trennen Sie sich von der Heilsgemeinschaft der katholischen Kirche.
Sogar FSSPX ANERKENNT Franziskus als Papst und hat sich demütig bedankt, als er dieser Gemeinschaft, die derzeit keinen kanonischen Status hat, die Vollmacht zur Beichtjurisdiktion erteilt hat.


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 SCHLEGL 24. September 2020 
 

@phillip

"Häresie nennt man die nach Empfang der Taufe erfolgte beharrliche Leugnung einer kraft göttlichen und katholischen Glaubens zu glaubenden Wahrheit oder einen beharrlichen Zweifel an einer solchen Glaubenswahrheit".
Im Link darunter verteidigt Kard.Müller den Papst auch gegen Ihre Anschuldigungen!
https://www.domradio.de/themen/papst-franziskus/2019-05-16/kardinal-mueller-nimmt-papst-franziskus-schutz

Damit ist doch alles gesagt!

www.kathpedia.com/index.php?title=H%C3%A4resie


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 exnonne 24. September 2020 
 

@Serafina

Ich glaube, Weihbischof Puff hat den amtierenden Papst Franziskus gemeint, nicht den zurückgetretenen Emeritus.


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 serafina 24. September 2020 
 

Haltet immer zum Papst

Selbstverständlich. Bis, daß der Tod uns scheidet.
GOTT schütze Seine Heiligkeit, Papst em. Benedikt XVI.


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 hape 24. September 2020 

Liebe, @SalvatoreMio,

richtig. Die Kirche ist die Gebärende. Durch die Taufe werden wir neu geboren. Alles, was wir sind, empfangen wir durch die Taufe. Die Taufe aber empfangen wir aus dem Schoß der Kirche. Durch die Taufe werden wir von der Erbschuld befreit und empfangen das Leben erneut. Das Angeld auf das Ewige Leben. Wir werden neue Schöpfung.

Der Kirche gegenüber steht die Quelle des Lebens, der Taufgeber. Das ist natürlich Jesus Christus. Aber nicht er allein, sondern zugleich auch der Hl. Geist und der Himmlische Vater. Alle Schöpfung entspringt letztlich der überströmenden innertrinitarischen Liebe, der allerheiligsten Dreifaltigkeit von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist.

Das lässt sich auch schön mit einem erweiterten Kreuzzeichen ausdrücken: Im Namen des Vaters, der mich geschaffen hat. Und des Sohnes, der mich erlöst hat. Und des Hl. Geistes, der mich heilig macht.

Im Gebet verbunden, hape


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 Zsupan 24. September 2020 
 

@Herbstlicht

"...die diese Lehre nicht mehr überzeugend vertritt und Rom nicht dagegen anginge, käme ich in Gewissenskonflikte."

Das geht mir ganz genauso. Im Moment bin ich aber einigermaßen optimistisch angesichts der regelmäßigen Mahnungen, die Rom an D richtet. Allerdings würde ich mir wünschen, dass die Ansagen so klar wären, dass kein Vorsitzender der DBK auf die Idee käme, man müsse 'Argumente wägen' (oder wie auch immer es halt dann dort heißt).


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 phillip 24. September 2020 
 

Haltet immer zum Papst

Lassen wir einen Heiligen dazu sprechen: "Erstens, dass ein häretischer Papst beurteilt und gerichtet werden kann, ist ausdrücklich im Canon Si Papa, dist. 40, und bei Innozenz enthalten. Darüber hinaus werden im vierten Konzil von Konstantinopel, Gesetz Nr. 7, die Akten des römischen Konzils unter (Papst) Hadrian zitiert; und darin war enthalten, dass angenommen wurde, dass Papst Honorius rechtmäßig mit einem Anathema belegt wurde, weil er der Häresie für schuldig befunden wurde, dem einzigen
Fall, in dem es für Untergebene rechtmäßig ist, den Vorgesetzten zu richten. Hierzu ist zu bemerken, dass … wir immer noch nicht bestreiten können, dass Hadrian mit dem römischen Konzil und der ganzen achten Synode darin übereinstimmte, dass im Falle der Häresie ein römischer Papst verurteilt werden kann.“ Damit scheint mir der Einleitungssatz bereits mehr als falsifiziert.


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 Karlmaria 24. September 2020 

Katholisch sein ohne den Papst geht ja nicht

Und sich nur das herauspicken was einem passt und im übrigen ist der Papst einer der nicht einmal auf die Dubia antwortet. So geht das auch nicht. Wenn der Papst nicht auf die Dubia antwortet wird Er schon Seine Gründe haben die wir gar nicht unbedingt wissen und verstehen müssen. Wir sollen dem Papst nicht nur gehorsam sein sondern den Papst auch lieben und ehren. Seit mir das mit Römer 14 so richtig bewusst geworden ist verstehe ich viele Entscheidungen in der Kirche besser. Es geht nicht nur darum die Wahrheit zu erkennen. Sondern man kann auch einmal um der Liebe zum Nächsten willen auf die Durchsetzung von Dingen die eigentlich schon gut und richtig sind verzichten. Die Mundkommunion ist so ein Beispiel. Die Mundkommunion ist ja gut und richtig und sogar auch hygienischer. Aber aus Liebe zum Nächsten der das nun mal im Augenblick noch nicht einsehen kann könnte man auch erwägen auf das was gut ist zu verzichten!


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 Herbstlicht 24. September 2020 
 

einschränkende Zustimmung

Der unveränderlichen Lehre der Kirche werde ich auch folgen und wenn eben diese unveränderliche Lehre auch ein Papst vertritt und weitergibt, werde ich auch ihm vorbehaltlos folgen.
Jedoch:
Wenn sich -nur mal angenommen- die katholische Kirche in Deutschland in eine Richtung entwickeln würde, die diese Lehre nicht mehr überzeugend vertritt und Rom nicht dagegen anginge, käme ich in Gewissenskonflikte.


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 Edgar Wunsch 24. September 2020 
 

Pfarrer Edgar Wunsch

Vielen Dank, lieber Weihbischof Ansgar Puff


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 Diadochus 24. September 2020 
 

Haltet immer zum Papst

Eine Pachamama werde ich nicht verehren. Der Uno und der Verbrüderung der Religionen werde im mich ebenfalls nicht andienen. Da folge ich dem Papst nicht.
Ob Weihbischof Puff wohl zu seinen Worten noch steht, wenn es beim Synodalen Weg zum Schwur kommt? Die Marschrichtung steht längst fest.


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 SalvatoreMio 24. September 2020 
 

Geben - empfangen - weitergeben

@hape: Guten Morgen und danke für Ihr Bekenntnis. Sie sagen: "Die Kirche ist marianisch, weiblich, empfangend...".
Das erkenne ich als die eine Seite der Medaille: Christus ist der Herr, Haupt der Kirche. Daher ist die Kirche zunächst die GEBENDE, die uns beschenkt mit den Gaben des Hl. Geistes, mit der Kindschaft Gottes usw. Somit ist sie auch die EMPFANGENDE, weil wir Menschen durch die Kirche die Gottesgaben empfangen. Das erinnert an: "Der Engel des Herrn BRACHTE Maria die Frohe Botschaft und sie EMPFING": Zunächst geht alles vom Herrn aus, dem GEBENDEN; wir EMPFANGEN und dürfen/sollen WEITERGEBEN.-
Und ich bin auch Weihbischof Puff sehr dankbar für sein Bekenntnis!


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 Ginsterbusch 24. September 2020 

Ich stehe beim Papst und

bleibe römisch katholisch.


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 laudeturJC 24. September 2020 

Volle Zustimmung

da ja auch Papst und Kirche(nmänner) sich an die überlieferte Lehre halten müssen...nichts hinzufügen, nichts weglassen und im Zweifel besser abwarten als nach dem Geschmack der Welt reagieren...


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 hape 24. September 2020 

Bravo.

Bekenntnis ist gefragt. Niemand muss suchen, was längst bekannt ist. Prof. Walter Hoeres meinte einmal, dass der Katholik den Glauben und die Wahrheit ergreifen müsse. Annehmen müsse. Empfangen. Die Kirche ist marianisch. Weiblich. Mütterlich. Empfangend. Sie ist keine Do-ist-yourself-Kirche. In der Tat: zwischen diesen beiden Alternativen gilt es, sich zu entscheiden.


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