Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  14. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  15. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass

Berliner Katholisches Büro: „Über die Rolle Pius´ XII. gibt es seit vielen Jahrzehnten Kontroversen“

16. September 2020 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Reaktion seitens des Erzbistums Berlin auf den Vorschlag des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, die Pacelliallee umzubenennen


Berlin (kath.net) kath.net dokumentiert die Antwort von Stefan Förner, Pressesprecher des Erzbistums Berlin, auf die kath.net-Presseanfrage zum Vorschlag des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, die Pacelliallee umzubenennen, in voller Länge:

 

Zur Diskussion um eine etwaige Umbenennung der Pacelliallee im Berliner Stadtteil Dahlem, nimmt der Leiter des Katholischen Büros Berlin-Brandenburg, Gregor Engelbreth, wie folgt Stellung: „Über die Rolle Pius‘ XII. im Zweiten Weltkrieg und dessen Reaktion auf die Deportation und Ermordung von Jüdinnen und Juden gibt es seit vielen Jahrzehnten Kontroversen. Streitig ist u.a., aus welchen Gründen er sich zurückhaltend zum ungeheuerlichen Zivilisationsbruch des Holocaust geäußert hat. Vorgebracht wird auch, dass der Papst sich aktiv für die Unterbringung schutzsuchender Jüdinnen und Juden in kirchlichen Einrichtungen eingesetzt hat, dies zum Schutz der Beteiligten jedoch nicht öffentlich gemacht wurde.


 

Seit dem Frühjahr 2020 sind entsprechende Archivbestände im Vatikan für die wissenschaftliche Forschung freigegeben. Historikerinnen und Historiker haben nun die Möglichkeit, sich einen umfassenden Überblick über die Tätigkeit des Papstes zu verschaffen, und eine wissenschaftlich fundierte Würdigung vorzunehmend, die sich – abweichend von der bisherigen Lage – nicht nur auf einzelne Quellen oder persönliche Erinnerungen stützt.“

 

Eugenio Pacelli war von 1917 zunächst in München und dann in Berlin Nuntius, also Botschafter des Vatikans, in Deutschland. 1939 wurde er zum Papst gewählt und gab sich den Namen Pius XII. Er amtierte bis zu seinem Tod im Jahr 1958.

 

In der Pacelliallee war im kriegszerstörten Berlin die ausgebombte Verwaltung des Bistums Berlin, das bischöfliche Ordinariat von 1946-1955 untergebracht. 1949 wurde sie vom Magistrat von Berlin so benannt.

 

Pius XII. (c) Wikipedia/Michael Pitcairn/Gemeinfrei

 

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  3. EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
  4. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  5. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  6. Vatikan teilt mit: Papst nach Lungen-Eingriff wohlauf
  7. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  8. Was eine Messe wiegt
  9. Eucharistischer Weltkongress 2028 in Sydney - 24. Sept. bis 1. Oktober 2028
  10. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  11. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  12. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  13. „Taste the North“ - kulinarischen Reise durch den Norden Europas. Ein Kochbuch vom Bonifatiuswerk
  14. Vatikan sagt alle Papstaudienzen bis 20. Oktober ab
  15. Apostolisch und nix anderes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz