Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  11. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica

'Marx trifft Marx' - Ein Facebook-Eigentor der Deutschen Bischofskonferenz

26. August 2020 in Deutschland, 37 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Anbiederung des früheren DBK-Vorsitzenden Kardinal Marx beim Namenskollegen Karl Marx sorgte gestern auf Facebook für zahlreiche negative Reaktionen - "Da denkt man darüber nach, katholisch zu werden und dann bringt ihr so etwas?"


Bonn (kath.net)

"Marx trifft Marx. Kardinal Reinhard Marx (Erzbischof von München und Freising) hat während eines Aufenthaltes in Trier in der vergangenen Woche die Statue seines Namensvetters Karl Marx, den er als großen Denker schätzt, besichtigt. … Er heißt Marx, hat sich schon viel mit der Soziallehre befasst und selbst ein Buch mit dem Titel „Das Kapital“ geschrieben. Von 2002 bis 2008 war Kardinal Reinhard Marx Bischof von Trier, der Heimatstadt von Karl Marx." Mit dieser Mitteilung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) auf Facebook sorgte gestern die DBK für einen perfekten Shitstorm. Zahlreiche Facebook-Leser sorgte für deutliche Kritik an der Marx-Anbiederung an seinen umstritten Namensvetter, der gemeinsam mit Friedrich Engels als einflussreichsten Theoretiker des Sozialismus und Kommunismus gilt. Marx war von 2014 bis März 2020 der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz gewesen.


 

"Vielleicht sollte die Deutsche Bischofskonferenz mal das Buch von Richard Wurmbrand „Das andere Gesicht des Karl Marx“ lesen", meinte Stefanie Lukes. Christina Heisz schrieb: "Einfach nur peinlich! Wie kann der Erzbischof Karl Marx nur als großen Denker schätzen??? Ein Antisemit, Kommunist und Religionsgegner! Was ist nur mit unseren Hirten los?" Und Michael Müller fragte sich: "Wie dumm ist eigentlich der Kardinal? Das Marx Religion als Opium für's Volk bezeichnet hat, und auch sonst nicht positiv über die Kirche dachte sollte der 'Denker', der sonst gerne sein Kreuz abnimmt, doch wissen. Für Carl Gustaf Ströhm ist es das "beste Beispiel", wie kaputt mittlerweile die deutsche Kirche (egal ob evangelisch oder katholisch) sei. Johann Ferdinand Kuefstone meinte, dass Marx von der katholischen Soziallehre offenbar noch nichts gehört habe.

 

Und Leonard Hess, der zur katholischen Kirche konvertieren möchte, schrieb: "Da denkt man darüber nach, katholisch zu werden und dann bringt ihr so etwas?" Für Stefan A. Roth ist dies ein Sinnbild dafür, was in der deutschen Bischofskonferenz falsch läuft. Und Peter Huber meinte: "Wenn man das Bild so sieht, dann kamen ihm die Millionen Opfer des Marxismus nicht in den Sinn." Tinko Weibezahl schrieb: "Und da wundert man sich ernsthaft über die zahlreichen Kirchenaustritte?" "Dies ist Respektlosigkeit gegenüber den Millionen Opfern der marxistischen Ideologie!", kritisierte Krzysztof Kornecki Marx. Andreas Hauser meinte lapidar: "Schämen Sie sich - Herr Marx!"

 

Kritik gibt es auch auf Twitter. Dort schreibt Helmut Matthies , der ehemalige Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur idea: "Nur ein Gag? Hätte sich #Kardinal #Marx neben einem Rechtsextremen gesetzt, hätte er wohl zurücktreten müssen. Karl Marx hat von den schönen Seiten der #Sklaverei gesprochen,war ein widerlicher #Antisemit (sprach von jüdischen Niggern), bezeichnete Geld als den „Gott“ der #Juden."

 

DBK-Facebook: https://www.facebook.com/dbk.de/

LESETIPP: FAZ - 150 Jahre „Das Kapital“ : Der falsche Prophet

 

Foto: (c) Auszug / Facebook -Page Deutsche Bischofskonferenz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  8. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  9. Grösse
  10. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  11. Scharfe innerorthodoxe Kritik an Kyrills Atomwaffen-Predigt
  12. „Ich spüre die Berufung zu pilgern“ – Andrzej Kurek pilgert seit 65 Jahren nach Tschenstochau
  13. Salzburg: Opernstar bereitete Franziskus-Rolle im Kapuzinerkloster vor
  14. Ceuta: Integrationsministerin Bauer fordert mehr Außengrenzschutz und effektive Rückführungen
  15. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz