Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  14. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  15. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an

Der heilige Josef, ein großer Fürsprecher

19. März 2004 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Kommentar von P. Bernhard Kaufmann (Linz) zum Festtag des heiligen Josef, den die Kirche am 19. März feiert.


Linz (www.kath.net) Weil die Bitten, die an ihn gerichtet werden, offensichtlich gerne erhört werden, zählt der heilige Josef zu einem der populärsten Heiligen. Was könnte denn außerdem verursachen, dass man diesen Heiligen besonders verehrt? Warum man einen Menschen als Heiligen besonders verehrt, liegt daran, dass ein solcher immer ein besonderer Freund Gottes ist.

Wie sollte nun Gott, der doch die Liebe selbst ist und von dem gesagt wird, er sei höchst gütig, nicht hinhören, wenn ihn ein ihm besonders nahe stehender Freund bittet. Warum sollte Gott die Bitten seines Freundes nicht erhören. Warum sollte Gott die Wünsche seines Freundes nicht sogleich erfüllen. Jemandem, den wir besonders gern haben, versuchen wir, jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Wenn es uns dann möglich ist, das einzurichten, was der Geliebte oder die Geliebte will, werden wir es - hoffentlich - sogleich tun.

Der heilige Josef war einer der intimsten Freunde des göttlichen Sohnes, ja der, den der Herr sich selbst zum Adoptivvater auserwählt hat. Vater zu sein bedeutet eigentlich noch mehr, als wir unter dem manchmal oberflächlich gemeinten Wort "Freund" verstehen. Zwischen Eltern und Kind besteht ein tiefes persönliches Verhältnis, das nur in wenigen anderen menschlichen Beziehungen noch erreicht oder noch näher und tiefer sein wird.

Wo nun ein Heiliger im Adoptivvater-Verhältnis zum Heiligsten steht, wird es sich noch inniger gestalten, als es sonst ohnehin schon üblich ist. Wie die Liebe zwischen Eltern und Kind ein ganz persönliches, und deshalb von Außenstehenden nicht unbedingt erfahrbares Geheimnis ist, so bleibt das persönliche Verbundensein des heiligen Josef mit dem Jesukind für uns ein Geheimnis.

Es bleibt für uns gerade dann ein Geheimnis, wenn wir uns nicht die Mühe machen, darüber nachzudenken, wenn wir nicht schauen, was diese beiden getan und mit welcher Absicht sie gehandelt haben. Der Schlüssel zu dieser Gemeinschaft, zu dieser innigen Freundschaft löst auch, zumindest zum Teil, das Geheimnis der großen Fürbittkraft des heiligen Josef.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Hl. Josef

  1. US-Bundesstaat Wisconsin führt Gedenktag für den hl. Joseph den Arbeiter ein
  2. Josef von Nazareth - Der Mann in der zweiten Reihe
  3. Der heilige Josef: Ein weltweites Vorbild
  4. Erfolgreich mit der Josef–Strategie
  5. „Kirche in Not“ unterstützt „Josefsprojekte“ weltweit
  6. Der heilige Josef: Hüter des Lebens und der Liebe
  7. Der heilige Josef hat der Kirche und den Menschen viel zu sagen
  8. Der Schutzpatron der Kirche
  9. Josef als Vorbild
  10. Der Patron der Kirche unserer Zeit






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  6. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  7. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  8. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  9. "Für kein Geld der Welt"
  10. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
  11. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
  14. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  15. Gott hingegen vergeht nie! Wir existieren, weil er uns liebt!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz