Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ‚Polithetze gegen die einzige Opposition’ – AfD kritisiert Grundsatzpaper der deutschen Bischöfe
  2. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  3. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  4. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  5. Journalist Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“
  6. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  7. FDP-Taktiktipp für Bätzing/DBK: Mit Rom reden aber gleichzeitig Synodalen Rat weiter vorantreiben
  8. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  9. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“
  10. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  11. Essener Weihbischof Schepers zum Queer-Beauftragten ernannt
  12. Evanglische Kirche im Rheinland schafft Sonntagsgottesdienst ab
  13. Braucht man die AfD-Wähler doch noch in der katholischen Kirche?
  14. Wer ist (mit-)verantwortlich für die Krise der katholischen Kirche in Deutschland?
  15. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“

Josef von Nazareth - Der Mann in der zweiten Reihe

9. Mai 2022 in Buchtipp, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Alle können im heiligen Josef, diesem unauffälligen Mann, diesem Menschen der täglichen, diskreten und verborgenen Gegenwart, einen Fürsprecher, Helfer und Führer in schwierigen Zeiten finden. Ein neues Buch von Karl-Heinz Fleckenstein


Linz (kath.net) 

Alle können im heiligen Josef, diesem unauffälligen Mann, diesem Menschen der täglichen, diskreten und verborgenen Gegenwart, einen Fürsprecher, Helfer und Führer in schwierigen Zeiten finden. Der heilige Josef erinnert uns daran, dass all jene, die scheinbar im Verborgenen oder in der »zweiten Reihe« stehen, in der Heilsgeschichte eine unvergleichliche Hauptrolle spielen. Ihnen allen gebührt Dank und Anerkennung.
(Papst Franziskus im Apostolischen Schreiben Patris Corde anlässlich des Jahres des heiligen Josef)

Josef von Nazareth – Der einfache Bauhandwerker und wohl berühmteste Ziehvater der Weltgeschichte kann uns auch heute noch als großes Vorbild dienen.

Karl-Heinz Fleckenstein, Theologe und Archäologe, führt in seinem neuesten Buch ein Gespräch mit Josef, das uns vom Eheversprechen Marias über die improvisierte Geburt Jesu Christi bis hin zum Erwachsenwerden des göttlichen Ziehsohnes zu berichten weiß. Josef von Nazareth – Ein Mann für alle Fälle!

 

WARUM ICH DIESES BUCH SCHRIEB

Papst Franziskus hatte für 2021 den heiligen Josef zum „Mann des Jahres“ erklärt. In seinem Eröffnungsschreiben fasste er die biblische Grundlage unseres Wissens über diesen gerechten Mann zusammen: „Alle können im heiligen Josef, diesem unauffälligen Mann, diesem Menschen der täglichen, diskreten und verborgenen Gegenwart, einen Fürsprecher, Helfer und Führer in schwierigen Zeiten finden. Der heilige Josef erinnert uns daran, dass all jene, die scheinbar im Verborgenen oder in der ‚zweiten Reihe‘ stehen, in der Heilsgeschichte eine unvergleichliche Hauptrolle spielen. Ihnen allen gebührt Dank und Anerkennung.”


Obwohl vom heiligen Josef kein Wort überliefert ist, hat Gott durch ihn große Dinge getan. Er hat angepackt und gehandelt. Und er hat traumhaft genau das Richtige getan. Vielleicht steckt hinter dem Schweigen der Schrift sogar eine Einladung, unsere Fantasie spielen zu lassen. Über den Mann, der hinter Jesus und Maria stand. Über den Mann, der den Gottessohn großzog. Jeder kennt das gängige Bild von ihm, wie die Kunst es darstellt: Josef, der Zimmermann. Josef, der an der Krippe die Laterne hält und nur still und zurückhaltend in der Ecke steht. Josef, der Ziehvater Jesu. Josef als alter Mann mit dichtem Bart. Wie mag er wohl ausgesehen haben? Von seine Herkunft aus dem südlichen Mittelmeerraum dürfte er dunkelhaarig und von nicht sehr großer Statur gewesen sein. Sein Beruf als Bauhandwerker- der griechische Urtext der Evangelien  bezeichnet ihn als Tekton-  weist auf einen kräftigen Körperbau hin mit starken Händen und Armen. Er  dürfte auch in den besten Jahren und ziemlich gut bei Fuß gewesen sein. Wie hätte er sonst die   langen Wanderungen  von Nazaret nach Betlehem, von Judäa bis Ägypten unternehmen können?

Wir wissen, dass Josef der Verlobte Marias war. Er galt als „gerecht“ und war allzeit bereit, Gottes Willen zu tun, der sich ihm im Gesetz und durch Träume kundtat. Als Ehemann von Maria  hat er eine unheimliche Toleranz bewiesen; denn als er feststellte, dass sie nicht durch ihn schwanger war, hätte er sie nach dem Gesetz steinigen lassen können. Da er überhaupt nichts mehr begriff, wollte er Maria in Stille entlassen, bis der Engel ihn aufklärte. In Betlehem war er zugegen, als der Messias in einem Stall geboren wurde, weil anderswo „kein Platz für sie war“. Er war Zeuge der Anbetung der Hirten und der Sterndeuter, die das Volk Israel und die Heidenvölker repräsentierten.  Er hatte den Mut, vor dem Gesetz die Rolle des Vaters Jesu zu übernehmen, und er gab ihm den vom Engel geoffenbarten Namen. Gemeinsam mit Maria stellte Josef vierzig Tage nach der Geburt im Tempel das Kind dem Herrn dar und hörte mit Staunen die Prophezeiung des Simeon über Jesus und Maria. Um Jesus vor Herodes zu beschützen, hielt er sich als Fremder in Ägypten auf. Nach seiner Rückkehr in die Heimat lebte er in der Verborgenheit des kleinen unbekannten Dorfes Nazaret in Galiläa, von wo man sich keinen Propheten und auch sonst nichts Gutes erwartete. Als sie auf einer Wallfahrt nach Jerusalem den zwölfjährigen Jesus verloren hatten, suchten Josef und Maria ihn voller Sorge und fanden ihn schließlich im Tempel wieder, wo er mit den Gesetzeslehrern diskutierte. Damit endet in der Bibel die Geschichte um Josef von Nazaret.

Ich habe in meinem Buch versucht, neben den Hinweisen aus dem Neuen Testament, neben glaubwürdigen Privatoffenbarungen, neben den apokryphen Evangelien und den archäologischen Erkenntnissen auch zwischen den Zeilen der biblischen Berichte zu lesen und dabei das Leben des Josef von Nazaret nachempfunden und nachgezeichnet.  Dabei stellte ich mit Überraschung fest, dass dieser einfache Bauhandwerker und  wohl berühmtester Ziehvater der Geschichte auch für  heute unser  Mann für alle Lebenssituationen ist.

Karl-Heinz Fleckenstein

 

kath.net Buchtipp
Josef von Nazareth - Der Mann in der zweiten Reihe
160 Seiten, Paperback 
Bernardus Verlag 2022
ISBN: 9783810703569
Preis: Euro 15,30

 


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Hl. Josef

  1. Der heilige Josef: Ein weltweites Vorbild
  2. Erfolgreich mit der Josef–Strategie
  3. „Kirche in Not“ unterstützt „Josefsprojekte“ weltweit
  4. Der heilige Josef: Hüter des Lebens und der Liebe
  5. Der heilige Josef hat der Kirche und den Menschen viel zu sagen
  6. Der Schutzpatron der Kirche
  7. Josef als Vorbild
  8. Der Patron der Kirche unserer Zeit
  9. Er gab ihm den Namen Jesus
  10. Der heilige Josef, ein großer Fürsprecher






Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  4. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  5. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  6. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  7. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“
  8. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  9. Die Goldsee-Siedlung am Busko See in Bosnien-Herzegowina
  10. ‚Polithetze gegen die einzige Opposition’ – AfD kritisiert Grundsatzpaper der deutschen Bischöfe
  11. Essener Weihbischof Schepers zum Queer-Beauftragten ernannt
  12. Brauchen wir DBK-Wahlempfehlungen?
  13. Elizabeth Tabish: ‚The Chosen’ hat mich verwandelt
  14. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“
  15. „Ein Zeuge der Wahrheit, der Freude und des Lebens“

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz